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Carlottas Freiwilligenarbeit in Costa Rica

 In Erfahrungsberichte

„Die Kinder in der Schule waren immer voller Energie, für jeden Spaß zu haben und freudig und dankbar, dass ich mit ihnen gespielt habe. Diese Energie hat mich immer sehr fasziniert, gefreut und mich selbst auch angesteckt.“

„Mein schönster Moment war der, als ich merkte, dass man an seinem Einsatzort ein neues Zuhause gefunden habe. Als ich die Straße meines kleinen Dorfes entlang lief, einen Freund nach dem anderen traf und mir von sämtlichen vorbei düsenden Motorrädern zugerufen wurde. Unvergesslich!
„Mein schönster Moment war der, als ich merkte, dass man an seinem Einsatzort ein neues Zuhause gefunden habe. Als ich die Straße meines kleinen Dorfes entlang lief, einen Freund nach dem anderen traf und mir von sämtlichen vorbei düsenden Motorrädern zugerufen wurde. Unvergesslich!

Carlotta ist mit uns für 6 Wochen nach Costa Rica gereist und hat dort im Teaching Projekt geholfen. Voller Vorfreude ist sie nach Lateinamerika aufgebrochen und wurde dort von Lisa und ihrer Gastfamilie warm empfangen, wodurch sie sich schnell wie zu Hause gefühlt hat. Ihre Eindrücke und Erfahrungen hat sie in diesem Bericht festgehalten und sie teilt ein paar Tipps, die sie zukünftigen Reisenden mitgeben möchte.

Carlotas Programm:

„Mein schönster Moment war der, als ich merkte, dass man an seinem Einsatzort ein neues Zuhause gefunden habe. Als ich die Straße meines kleinen Dorfes entlang lief, einen Freund nach dem anderen traf und mir von sämtlichen vorbei düsenden Motorrädern zugerufen wurde. Unvergesslich!

MEINE VORBEREITUNG

In der Vorbereitungszeit habe ich sehr viel mit Sophia und Lisa geschrieben. Vor der Reise war ich ziemlich aufgeregt, was mich erwarten würde und hatte viele Fragen.
Sehr gespannt war ich auf meine Gastfamilie, die mich netterweise davor auch schon angeschrieben haben, was mich dann etwas beruhigt hatte, denn sie klangen sehr nett und entspannt.
Außerdem hatte ich noch gar keine richtige Vorstellung, auch was mich bei der Schule in der ich gearbeitet habe, erwarten würde, aber ich war sehr gespannt, die Kinder dort kennenzulernen. Ich habe auch viel darüber nachgedacht, wie die Arbeit mit den Kindern sein würde, da ich zuvor hier in Deutschland auch schon viel mit Kindern gearbeitet hatte. Würde es vergleichbar sein mit Deutschland? Oder doch ganz anders? Was werden meine Aufgaben sein?
Abgesehen davon war ich vor meiner Reise damit beschäftigt, meine Spanischkenntnisse aufzufrischen und mir die Playlist mit den aktuellen Liedern in Costa Rica auf Spotify anzuhören.
Natürlich habe ich mir schon früh eine Packliste geschrieben und alles rechtzeitig, voller Vorfreude auf das warme Costa Rica, eingekauft und in meinen Rucksack gepackt.

MEINE ERSTEN TAGE IN COSTA RICA

Die ersten Tage nach meiner Ankunft verliefen sehr gut. Nach dem langen Flug war ich mit meinem Mitreisenden für zwei Tage in San Jose. Dort hat es mir gut gefallen und es war perfekt, um sich vor dem Projektstart ein bisschen an alles zu gewöhnen, die Zeitumstellung, das andere Essen, das andere Klima, die andere Sprache…
An unserem ersten Tag hat Lisa uns dort empfangen und uns die Stadt gezeigt. Wir waren Essen und in einem Museum. Alles sehr interessant und entspannt.
Mit dem Bus bin ich dann zwei Tage später nach Tamarindo gefahren, wo mich meine Gastfamilie in Empfang genommen hat. Sie waren sehr freundlich, erklärten mir alles Wichtige und nahmen mich am nächsten Tag mit auf ihre Farm. Dort konnte ich noch einen Tag relaxen und nochmal ein bisschen Spanisch lernen, bevor am nächsten Tag mein Projekt startete.

EIN GANZ NORMALER TAG IM PROJEKT

Am ersten Tag im Projekt hat mir die Direktorin alle Gruppen in der Schule vorgestellt. Die Schüler, die zwischen 2 und 18 Jahren alt waren, waren in Altergruppen unterteilt und wurden von verschiedenen Lehrerinnen betreut. Nebenbei gab es auch Projekte, wie den „Mädelsclub“, Sportunterricht oder Musikunterricht.
Zusammen haben wir danach einen Stundenplan für mich erarbeitet, nach welchem ich mich dann richten konnte. Da ich mich super mit der Sportlehrerin verstanden habe, selber sehr gerne Sport mache und auch hier in Deutschland Sportunterricht für Kinder gebe, war ich bis auf wenige Stunden immer als Helferin der Sportlehrerin eingeteilt. Wir haben die verschiedenen Gruppen zum Schwimmen, zum Fußballspielen oder zum Laufen mitgenommen.
Die restlichen Stunden habe ich auch mal ausgeholfen, falls eine andere Lehrerin krank war, im Sekretariat bei Bastelarbeiten mitgeholfen oder die Kinder bei Ausflügen in eine Stadt oder an den Strand begleitet.

MEINE FREIZEIT

Meine Freizeit in Tamarindo habe ich sehr sportlich verbracht. Zwei Mal pro Woche hat mich meine Gastmutter zum Fußballspielen mit ihrer Damenmannschaft mitgenommen. Nebenbei habe ich mich mit Freunden im Fitnessstudio in Tamarindo angemeldet und dies fleißig genutzt. Nicht zu vergessen, das Surfen. Fast jeden Tag kann man in Tamarindo direkt super surfen, gerade als Anfänger. Außerdem gibt es wunderschöne Strände in der Umgebung, die sich am Wochenende für einen Surftrip lohnen.
In Tamarindo lernt man super schnell neue Freunde kennen und es ist immer was los. Am Wochenende kann habe ich mich auch oft gemütlich mit Freunden zum Essen getroffen und danach haben wir noch auf eine der vielen Strandpartys vorbeigeschaut. Langweilig wurde es mir nie.

DIE COSTA-RICANISCHE KULTUR

In meinem Projekt mit den Kindern ist mir der Kulturunterschied am meisten aufgefallen. In Costa Rica leben die meisten Menschen ganz anders als in Deutschland. Keiner wohnt in einem Haus, wie wir es kennen, sondern die meisten wohnen in einem selbstgebauten „Ticahaus“.
Was mich außerdem erschüttert hat, ist wie niedrig das Gehalt eines Costa-Ricaners ist und wie hart sie dafür arbeiten müssen. Dennoch scheinen sie immer freundlich zu sein, und grüßen sich mit „Pura Vida“.
Die Kinder in der Schule waren immer voller Energie, für jeden Spaß zu haben und freudig und dankbar, dass ich mit ihnen gespielt habe. Diese Energie hat mich immer sehr fasziniert, gefreut und mich selbst auch angesteckt.

DARUM LIEBE ICH LATEINAMERIKA

Die Gastfreundschaft und Energie der meisten Lateinamerikaner ist einzigartig. Sie sind sehr gesellig und es macht super viel Spaß, seine Zeit mit ihnen zu verbringen! Zudem fasziniert mich natürlich die Natur, die Regenwälder, Vulkane und Strände, die es in Lateinamerika gibt. Mein persönlicher Anreiz dort zu Reisen ist außerdem das Spanisch. Die verschiedenen Dialekte der Länder sind so spannend. Ich liebe diese Sprache und man lernt so viel dazu.

MEIN SCHÖNSTER MOMENT

Auf meiner Reise gab es unzählige schöne Momente! Sehr schön (natürlich auch ziemlich traurig) waren meine letzten Tage im Projekt. Ich habe sehr süße Karten bekommen, wir haben nochmal sehr viel gespielt und ich war unglaublich glücklich, alle Menschen dort kennengelernt zu haben, eine so tolle Zeit und so viel Spaß mit den Kindern gehabt zu haben!
Eine andere sehr coole Erfahrung war es, morgens um 4.30 Uhr zum Sonnenaufgang mit Freunden surfen zu gehen. In diesen Momenten habe ich mich sehr frei gefühlt und es war natürlich ein super Start in den Tag, nach dem Surfen noch gemeinsam zu frühstücken.

MEIN LIEBLINGSORT

Mir hat der Playa Marbella, der ungefähr eine Stunde von Tamarindo entfernt liegt, sehr gut gefallen. Dort ist es sehr ruhig, die Wellen waren super zum Surfen und wir hatten den ganzen Strand für uns.

MEIN TIPP FÜR ZUKÜNFTIGE REISENDE

Lateinamerika ist super zum Reisen! Es gibt in jedem einzelnen Land wunderschöne Orte und die Menschen sind sehr freundlich. Das Leben dort ist ganz anders und es lohnt sich, das einmal kennenzulernen. Und es gibt so unterschiedliche Projekte, dass für jeden etwas dabei ist! Ein Bonus ist es natürlich, dass man durch einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika sein Spanisch super aufbessert!

SO HAT MICH DIE REISE VERÄNDERT

Meine Reise hat meiner Meinung nach mich und meinen Horizont erweitert.
Zum einen war es meine erste Reise alleine. Ich habe mich selbst noch einmal ganz anders kennengelernt, musste alleine Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen zurechtkommen.
Zum anderen habe ich das Leben in einem anderen Land so kennengelernt, wie nie zuvor. Das erweitert natürlich meinen Horizont und meinen Blick auf Dinge, auch z.B. auf mich, meine Familie und mein Leben in Deutschland.

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