Erfahrungs­bericht

Erics Unterwasser-Abenteuer in Kolumbien

Das Leben in Lateinamerika ist geprägt von einer lebendigen Kultur, die sich in Musik, Tanz, Festivals und einem starken Gemeinschaftsgefühl widerspiegelt. Ich erlebte eine warme und einladende Atmosphäre, in der soziale und familiäre Bindungen hochgeschätzt werden.

Februar 2024 - April 2024
Erik unter Wasser in einem Tauchanzug

Eric startete seine Reise mit WanderWorld Travel durch Mittelamerika nach Südamerika und erreichte im Februar Kolumbien, wo er an dem Tauchschulprojekt teilnahm. Dort hatte er nicht nur die Möglichkeit, seine Tauchfähigkeiten zu verbessern, sondern auch atemberaubende Unterwasserabenteuer zu erleben. Besonders faszinierte ihn in Kolumbien auch die Kultur, in der er sich immer willkommen fühlte und sehr viel über die lokale Musik und das Tanzen lernte. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort und ihre Leidenschaft für das Tauchen hinterließen einen bleibenden Eindruck und bereicherten seine Reise auf besondere Weise.

ERIKS PROGRAMM:

Meine Vorbereitungszeit

Ich wollte nach Lateinamerika reisen, um meine Spanischkenntnisse zu verbessern und die lateinamerikanische Kultur kennenzulernen. Da ich vor meinem Projekt mit WanderWorld Travel bereits durch Mittelamerika unterwegs war, war meine Vorbereitungszeit dementsprechend kurz. Die größte Herausforderung war es, alle Schutzimpfungen rechtzeitig zu bekommen ;) Auch fand ich es vor der Reise sehr spannend, mich über die verschiedenen Kulturen Lateinamerikas zu informieren. Es half auch, am Ende noch einmal den Rucksackinhalt mit der WanderWorld-Checkliste durchzugehen, um sicherzustellen, dass auch nichts fehlt.

Die ersten Tage

In Kolumbien kam ich am 2. Februar 2024 in Cartagena an. Im Hostel traf ich gleich auf meinen Kumpel Jonathan, der das gleiche Projekt wie ich absolvieren sollte. Mein erster Eindruck von den Leuten war positiv, obwohl es in Cartagena viele Taschendiebe gibt. Doch ich war entschlossen, dadurch nicht mein Bild von Cartagena trüben zu lassen. Der Einführungstag verlief reibungslos. Jan holte uns am Hostel ab und zusammen gingen wir auf einen Stadtrundgang.

Nach zwei Nächten im Hostel ging es dann auch schon zum Projekt nach Taganga. Am ersten Tag stellte uns die Chefin das Team und unseren Arbeitsbereich (tägliche Aufgaben usw.) vor. Wir kamen im Hostel neben der Tauchschule unter. Dieses war sehr geräumig und sehr gut ausgestattet. Besonders gut gefiel mir die Dachterrasse. Alle haben uns herzlich aufgenommen, was es uns sehr leicht machte, sich in das Umfeld einzuleben.

Ein Tag im Tauchschule Projekt

Meine Aufgaben im Projekt gestalteten sich sehr vielfältig. Von Kundenberatung, bis zu Tanks aufladen, oder Änderungen an der Website, war alles dabei. Besondere Freude bereite mir, zu lernen, wie die Website funktioniert und wie man dementsprechend Änderungen vornehmen kann. Ich konnte ein bisschen lernen, wie man mit WordPress und Canva umgeht.
Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern war herausragend. Alle waren super-freundlich und auch schon bald meine Freunde. Ich habe mich exzellent betreut gefühlt.

Meine Freizeit in Taganga

Den Großteil meiner Freizeit habe ich mit Jonathan, dem anderen Volunteer von WanderWorld Travel verbracht. Auch verbrachte ich viel meiner Freizeit mit meinen Mitarbeitern in der Tauchschule. Zusammen spielten wir Fußball, gingen auf Ausflüge oder zusammen in Clubs. Zum Beispiel sind wir einmal mit der ganzen Tauchschule nach Minca gefahren und zusammen zu einem Wasserfall gewandert.
Besonders in Erinnerung bleibt mir der Tag, als ich zusammen mit Jonathan zum Karneval nach Barranquilla gefahren bin. Bei einem solchen Event war ich nie zuvor. Es war sehr beeindruckend.

Meine Erfahrung mit der Kultur

Besonders hat mich fasziniert, als ich eines Abends zu einer kleinen Feier kam, zu der ich eingeladen wurde. Sehr viele Freunde aus der Tauchschule und deren Freunde saßen im Kreis und musizierten. Alle waren fröhlich und diese Fröhlichkeit wurde auch schnell sehr ansteckend.
Generell habe ich mich sehr willkommen gefühlt. Von den Menschen vor Ort habe ich gelernt, wie man ein Instrument spielt, das wie eine Käsereibe aussieht (Guacharaca). An der Kultur hat mich am meisten überrascht, dass in Lateinamerika so viel getanzt wird. Davon habe ich in meiner Zeit in Taganga auch einiges gelernt. Von den Menschen habe ich natürlich auch viel übers Tauchen gelernt.

Mein Lieblingsort

Mich hat besonders Isla Aguja im Tayrona Nationalpark fasziniert. Dort fuhr das Boot der Tauchschule fast täglich hin. Mich faszinierte besonders die atemberaubende Unterwasserwelt, die seinesgleichen sucht. Unter Wasser war ich sorglos und konnte einfach staunend die unfassbar schöne Unterwasserwelt genießen.

Meine Unterkunft

Ich habe im Hostel, das zu der Tauchschule gehört, geschlafen. Dort habe ich mich sehr wohlgefühlt. Ich habe in einem Dorm-Room mit anderen Gästen und mit Jonathan geschlafen. Das Hostel ist sehr modern eingerichtet. Das Zimmer hatte ein integriertes Bad, einen Arbeitsbereich und einen Balkon. Zu Hause habe ich nie mein Zimmer mit fünf anderen Personen geteilt; aber es funktioniert erstaunlich gut.

Warum ich Lateinamerika liebe

Kolumbien kann ich als Aufenthaltsland ganz klar weiterempfehlen. Das Land kann aufgrund seiner beeindruckenden Landschaften, reichen Kultur und herzlichen Gastfreundschaft empfohlen werden. Kolumbien bietet alles von den Anden und der Karibikküste bis hin zu lebhaften Städten wie Bogotá und Medellín. Und einzigartige kulturellen Erlebnisse, wie der Karneval von Barranquilla.

Sicherheit vor Ort

Vor Ort habe ich mich an den meisten Orten stets sicher gefühlt. Ich habe den Großteil der Zeit mit der Gruppe verbracht, aber war auch allein unterwegs. Im Alltag habe ich keine besonderen Dinge beachtet. Vielleicht habe ich das Handy weniger auf der Straße herausgeholt, als sonst.

Wie mich die Reise verändert hat

Ich habe durch die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Lebensweisen in Lateinamerika ein tieferes Verständnis für die Vielfalt der Menschheit gewonnen. Ich habe erkannt, wie stark Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt das Leben in vielen lateinamerikanischen Ländern prägen und wie bedeutend diese Werte für das persönliche Wohlbefinden sind. Ich habe gelernt, den Moment mehr zu schätzen und die kleinen Freuden des Lebens zu genießen, inspiriert von der positiven und lebensfrohen Einstellung vieler Menschen in der Region. Ich habe mehr Empathie und Verständnis für unterschiedliche Lebensweisen entwickelt und gelernt, flexibler und anpassungsfähiger zu sein, wenn ich mit neuen und unerwarteten Situationen konfrontiert werde.

Meine Tipps für zukünftige Teilnehmer

Ich würde Lateinamerika auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Menschen sind hier offener, fröhlicher und vor allem wärmer als die Menschen in Europa. Müsste ich Lateinamerika in drei Worten beschreiben, wären es die Folgenden: vielfältig, lebendig und herzlich. Von den Anden und dem Amazonas-Regenwald bis hin zu den pulsierenden Städten und den verschiedenen ethnischen Gruppen und Traditionen bietet die Region eine beeindruckende Bandbreite an Erfahrungen und Landschaften. Das Leben in Lateinamerika ist geprägt von einer lebendigen Kultur, die sich in Musik, Tanz, Festivals und einem starken Gemeinschaftsgefühl widerspiegelt. Hierzu zählt auch der Carneval, den ich in Barranquilla besuchen durfte. Ich erlebte eine warme und einladende Atmosphäre, in der soziale und familiäre Bindungen hochgeschätzt werden.

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