Mein größter Tipp wäre, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich wirklich auf die Kultur und die Menschen einzulassen. Genau dadurch entstehen meistens die schönsten Erinnerungen.
Während ihrer Reise durch Lateinamerika durfte Kira mit WanderWorld Travel ein Herzensprojekt in Cartagena, Kolumbien, verwirklichen. Dort unterstützte sie morgens Kinder im Unterricht, gab Englischunterricht und lernte den Alltag vor Ort intensiv kennen. Besonders beeindruckt haben sie die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen sowie die vielen emotionalen Momente mit den Kindern im Projekt. Neben der Freiwilligenarbeit verbrachte sie viel Zeit in Cartagena, entdeckte die karibischen Inseln und tauchte tief in die kolumbianische Kultur ein. Die Zeit in Kolumbien hat sie persönlich sehr geprägt und ihr gezeigt, wie besonders ein Auslandsaufenthalt in Lateinamerika sein kann.
2024 war ich das erste Mal in Lateinamerika, genauer gesagt in Costa Rica, und habe mich sofort in die Kultur, die Menschen und das Essen verliebt. Danach stand für mich fest, dass ich noch viel mehr von Lateinamerika entdecken möchte. Deshalb begann ich Anfang Oktober 2025 eine siebenmonatige Reise durch verschiedene Länder, deren letzter Stopp Kolumbien war.
Eigentlich hatte ich geplant, mit einer anderen Organisation nach Kolumbien zu reisen, dort gab es jedoch einige Probleme. Umso dankbarer bin ich, dass WanderWorld Travel es so kurzfristig möglich gemacht hat, mir mein Traumprojekt doch noch zu ermöglichen.
Ich habe mich direkt nach meiner Ankunft wohlgefühlt, was vor allem an José, der Leitung des Guesthouses lag. Er ist ein unglaublich netter und offener Mensch und hat mir sofort das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Direkt am ersten Tag hat er für mich Mittagessen gekocht, wir haben zusammen gegessen und abends sind wir noch zu einer Freundin von ihm gegangen. Dadurch habe ich mich von Anfang an überhaupt nicht allein oder fremd gefühlt.
Mein erster Eindruck von Kolumbien war sehr positiv. Die Menschen waren total herzlich, offen und interessiert. Besonders im Projekt habe ich mich schnell wohlgefühlt, weil die Kinder direkt so lieb und neugierig auf mich waren.
Sie haben sofort Interesse an mir gezeigt, wollten mit mir reden und Zeit verbringen, wodurch ich mich schnell integriert gefühlt habe.
Auch die ersten Tage im Projekt waren deshalb total schön und viel entspannter, als ich es erwartet hatte. Ich konnte schnell Kontakte knüpfen und hatte schon nach wenigen Tagen das Gefühl, angekommen zu sein. Insgesamt hat es wirklich nicht lange gedauert, bis ich mich wie Zuhause gefühlt habe.
Morgens habe ich meistens gemeinsam mit den Kindern den Unterricht begonnen und die Lehrkraft unterstützt.
Meine Hauptaufgabe bestand darin, Kindern zu helfen, die etwas mehr Unterstützung gebraucht haben – vor allem beim Lesen, Schreiben und in Mathe. Oft habe ich mich direkt zu einzelnen Kindern gesetzt und mit ihnen die Aufgaben gemeinsam bearbeitet oder Dinge noch einmal erklärt.
Außerdem durfte ich auch Englischunterricht geben, was mir besonders viel Spaß gemacht hat. Es war schön zu sehen, wie interessiert und motiviert die Kinder waren und wie schnell man eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte.
Auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden war wirklich toll. Alle waren sehr nett, hilfsbereit und haben mich direkt freundlich aufgenommen. Ich habe mich während der gesamten Zeit gut betreut und unterstützt gefühlt. Gleichzeitig konnte ich viel Neues lernen – nicht nur im Umgang mit Kindern, sondern auch über die Kultur, den Alltag vor Ort und darüber, spontaner und offener auf neue Situationen zuzugehen.
In meiner Freizeit habe ich viel Zeit im historischen Zentrum von Cartagena und im Stadtteil Getsemaní verbracht.
Dort gibt es so viele schöne Straßen, Musik, Cafés und generell eine richtig besondere Atmosphäre. Fast jeden Abend habe ich außerdem etwas mit José unternommen – wir haben oft zusammen Abendessen gemacht oder sind mit seinem Hund spazieren gegangen, was für mich irgendwann schon Teil meines Alltags wurde.
Außerdem habe ich viel typisch kolumbianisches Street Food ausprobiert und verschiedene Inseln in der Umgebung erkundet. Besonders schön fand ich die Ausflüge ans Meer und auf die karibischen Inseln, weil die Landschaft dort einfach unglaublich war.
Ein besonderes Erlebnis war für mich generell, so tief in den Alltag vor Ort einzutauchen und Cartagena nicht nur als Touristin kennenzulernen. Dadurch habe ich viele Dinge erlebt, die man auf einer normalen Reise wahrscheinlich nicht mitbekommen würde. Auch einige Speisen und Eindrücke waren komplett neu für mich, was die Zeit dort noch besonderer gemacht hat.
Da ich vorher schon in mehreren Ländern Lateinamerikas unterwegs war, kannte ich die offene und herzliche Art der Menschen dort bereits ein bisschen. Trotzdem haben mich die Menschen in Kolumbien noch einmal besonders beeindruckt.
Die Kolumbianer gehören wirklich zu den nettesten, herzlichsten und offensten Menschen, die ich je kennengelernt habe.
Ich habe mich während meiner gesamten Zeit unglaublich willkommen gefühlt. Egal ob im Projekt, im Alltag oder einfach unterwegs in der Stadt – die Menschen waren immer interessiert, hilfsbereit und haben mich direkt freundlich aufgenommen. Besonders fasziniert hat mich, wie schnell man dort Teil des sozialen Lebens wird und wie selbstverständlich man eingebunden wird.
Mein schönster Moment waren definitiv die vielen kleinen Momente mit den Kindern im Projekt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, wenn sie mir Briefe geschrieben oder Bilder für mich gemalt haben. Das war für mich unglaublich emotional, weil man dadurch gemerkt hat, wie sehr sie mich in so kurzer Zeit schon ins Herz geschlossen hatten.
Diese Momente habe ich direkt im Projekt mit den Kindern erlebt, meistens ganz spontan während des Unterrichts oder am Ende des Tages. Ich habe mich dabei unglaublich glücklich, dankbar und irgendwie auch angekommen gefühlt.
Gerade diese kleinen Gesten haben mir gezeigt, wie besonders die Zeit dort für mich war und wie viel gegenseitige Freude und Vertrauen in dieser kurzen Zeit entstanden ist.
Ich habe bei meinem Gastgeber José gewohnt, der mehrere Zimmer vermietet hat. Dort hatte ich ein eigenes Zimmer mit eigenem Badezimmer, was sehr angenehm war und mir schnell ein Gefühl von Zuhause gegeben hat. Insgesamt habe ich mich dort wirklich sehr wohlgefühlt.
Außerdem konnte ich dort meine Wäsche waschen und auch die Küche und den Kühlschrank mitbenutzen, wodurch der Alltag sehr unkompliziert war. Besonders schön war aber einfach die familiäre und offene Atmosphäre im Haus.
Im Vergleich zu Zuhause war vieles entspannter und spontaner. Man hat mehr gemeinsam gemacht, öfter zusammen gegessen und generell mehr Zeit miteinander verbracht. Genau das hat die Unterkunft für mich so besonders gemacht und dazu beigetragen, dass ich mich schnell eingelebt habe.
Ich liebe alles an Lateinamerika – die Kultur, die Menschen, das Essen, die Musik und generell die Lebensfreude dort.
Besonders die Menschen machen einen Aufenthalt dort so besonders. Im Vergleich zu Deutschland habe ich die Menschen oft als viel offener, herzlicher und spontaner erlebt. Man kommt schnell mit anderen ins Gespräch und fühlt sich dadurch sehr willkommen.
Einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika würde ich definitiv weiterempfehlen, weil man dort nicht nur wunderschöne Orte entdeckt, sondern auch persönlich unglaublich viel lernt. Man wird selbstständiger, offener und sammelt Erfahrungen, die man nie vergessen wird.
Zukünftigen Teilnehmenden würde ich vor allem ans Herz legen, sich nicht zu viele Gedanken über alles zu machen, was man in den Medien über manche Länder hört. Natürlich sollte man aufmerksam sein und auf gewisse Dinge achten, aber ich persönlich habe mich während meiner gesamten Reise sehr sicher gefühlt und mir ist nie etwas passiert.
Mein größter Tipp wäre, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich wirklich auf die Kultur und die Menschen einzulassen. Genau dadurch entstehen meistens die schönsten Erinnerungen.
Und ja, ich kann WanderWorld Travel definitiv weiterempfehlen. Besonders dankbar bin ich dafür, dass trotz meiner kurzfristigen Situation alles noch organisiert werden konnte und ich mein Wunschprojekt in Kolumbien doch noch machen konnte. Ich habe mich gut unterstützt gefühlt und hatte insgesamt eine wirklich unvergessliche Zeit.
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