Erfahrungs­bericht

Zwischen Projektarbeit und Abenteuer: Lucas Erfahrungsbericht aus Kolumbien

Ich würde jedem einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika empfehlen, weil man dadurch den Horizont erweitert, neue Sichtweisen aufs Leben gewinnt und wertvolle Fähigkeiten wie Spanisch verbessern kann. Mein Tipp für zukünftige Teilnehmer: plant genug Reisezeit ein, bleibt flexibel und genießt die Momente bewusst.

Ein junger Mann lächelt vor dunklem Hintergrund in die Kamera

Tropische Strände, lebendige Städte und beeindruckende Natur. Diese Reise durch Kolumbien und Südamerika hat definitiv nachhaltig geprägt! Für Luca war der Auslandsaufenthalt nicht nur eine Gelegenheit, Spanisch zu verbessern und wertvolle Praxiserfahrung im Projekt zu sammeln, sondern auch eine Reise voller persönlicher Entwicklung, neuer Freundschaften und unvergesslicher Momente. Von den ersten Tagen in Cartagena über den Arbeitsalltag in der Tauchschule bis hin zu Abenteuern im Tayrona Nationalpark und in der Wüste von La Guajira gibt euch sein Erfahrungsbericht einen ehrlichen Einblick in das Leben als Volunteer in Lateinamerika und zeigt, warum diese Region so viele Reisende in ihren Bann zieht.

LUCAS PROGRAMM

Meine Vorbereitungszeit

Ich habe mir schon früh überlegt, wo ich genau hinmöchte, und verschiedene Länder in Südamerika verglichen. Meinen Flug habe ich etwa fünf Monate im Voraus gebucht, würde aber ein One-Way-Ticket empfehlen, weil sich die Reisepläne meist noch ändern.

Mich hat vor allem gereizt, mein Spanisch zu verbessern und eine ganz andere Seite der Welt kennenzulernen und es ist wirklich komplett anders. Vor der Reise war ich aufgeregt, aber die Vorfreude war größer. WanderWorld hat mir besonders bei der Vorbereitung geholfen, da man immer eine feste Ansprechperson hat und hilfreiche Tipps bekommt.

Die ersten Tage

Nach meiner Ankunft in Cartagena wurde ich direkt von José abgeholt. Er war total entspannt und nett, sodass meine Aufregung schnell verschwunden ist. Mein erster Eindruck vom Land war überwältigend, weil man es überhaupt nicht mit Europa vergleichen kann – alles wirkt lebendiger, bunter und irgendwie intensiver.

In Cartagena habe ich dann Kevin kennengelernt, einen anderen Volunteer aus Santa Marta. Wir haben die ersten Tage zusammen verbracht, was den Start natürlich viel leichter gemacht hat. Der Einführungstag war insgesamt sehr entspannt. Jan hat uns ein bisschen die Stadt gezeigt und uns hilfreiche Tipps für die weitere Reise gegeben.

Als ich schließlich in der Tauchschule in Taganga angekommen bin, war ich wieder etwas nervös. Aber auch dort waren alle super freundlich, und wir haben uns direkt gut verstanden. Dadurch habe ich mich ziemlich schnell eingelebt.

Ein Tag im Kolumbien Tauchschule Projekt

Mein Tagesablauf in der Tauchschule war eigentlich richtig cool. An normalen Arbeitstagen bin ich gegen acht Uhr aufgestanden, habe mich fertig gemacht und bin direkt zur Tauchschule gegangen. Dort habe ich vor allem den Social-Media-Bereich übernommen, Inhalte erstellt und mich um die Online-Präsenz gekümmert. Das hat mir viel Spaß gemacht, weil ich kreativ arbeiten konnte.

Das absolute Highlight war aber natürlich das Tauchen. An Tauchtagen sind wir schon um acht oder neun Uhr zum Boot gegangen und waren bis etwa 13 Uhr auf dem Wasser. Danach hatte ich eine kurze Pause, bevor ich um 16 Uhr wieder in der Tauchschule weitergearbeitet habe.

Abends habe ich oft etwas mit meinen Kollegen unternommen oder im Dorf in der Fußballmannschaft mitgespielt. Dadurch wurde ich schnell Teil der Gemeinschaft und habe mich richtig eingelebt.

Meine Freizeit in Taganga, Kolumbien

In meiner Freizeit bin ich viel herumgereist und habe die Umgebung erkundet. Besonders schön fand ich, dass man von meinem Einsatzort aus viele tolle Orte schnell erreichen konnte. Für jeweils drei Tage war ich in Minca und im Tayrona Nationalpark – beides wirklich wunderschöne Orte, die ich jedem nur empfehlen kann.

In Minca habe ich die Natur, Wasserfälle und die Ruhe in den Bergen sehr genossen. Der Tayrona Nationalpark war dagegen ein echtes Highlight mit traumhaften Stränden und Dschungel direkt am Meer – diese Kombination war einfach beeindruckend. Meine Freizeit habe ich meistens mit anderen Volunteers oder Kollegen verbracht, wodurch die Ausflüge noch besonderer wurden.

Zum ersten Mal habe ich auf dieser Reise so intensiv die Natur Lateinamerikas erlebt – mit tropischem Klima, exotischen Tieren und ganz neuen Landschaften. Das fühlte sich jedes Mal wie ein kleines Abenteuer an.

Meine Erfahrung mit der Kultur

Ich kann wirklich jedem empfehlen, einmal nach Kolumbien oder generell nach Südamerika zu reisen, weil die Menschen dort einfach ganz anders sind. Ich habe mich von Anfang an unglaublich willkommen gefühlt. Die Offenheit und Herzlichkeit haben es mir leicht gemacht, schnell Anschluss zu finden.

Besonders fasziniert hat mich, wie entspannt die Menschen dort das Leben angehen. Viele nehmen die Dinge nicht so streng und genießen den Moment viel mehr – davon können wir Deutschen uns auf jeden Fall eine Scheibe abschneiden. Diese Gelassenheit hat mich beeindruckt und auch selbst ruhiger werden lassen.

Ich war oft mit meinen Arbeitskollegen oder mit Reisenden, die ich in Minca, im Tayrona Nationalpark oder in Taganga kennengelernt habe, unterwegs – auch auf Feiern. Dabei habe ich die Kultur noch intensiver erlebt: Musik, Tanz und dieses starke Gemeinschaftsgefühl. Von den Menschen vor Ort habe ich gelernt, das Leben etwas lockerer zu sehen und mehr im Hier und Jetzt zu leben.

Meine schönsten Momente

Einer meiner schönsten Momente war der Sonnenuntergang in der Wüste von La Guajira. Ich habe dort mit einer Freundin eine dreitägige Jeep-Tour gemacht, und dieser eine Abend ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Mitten in der Wüste zu stehen, die Weite um sich herum zu sehen und zu beobachten, wie die Sonne langsam im Meer versinkt, war einfach atemberaubend.

In diesem Moment habe ich mich unglaublich frei und dankbar gefühlt. Es war einer dieser Augenblicke, in denen man realisiert, wie besonders diese Reise eigentlich ist. Genau deshalb kann ich jedem empfehlen, nach dem Projekt noch genügend Reisezeit einzuplanen. Ich war insgesamt noch eineinhalb Monate unterwegs – und hätte es im Nachhinein auch locker doppelt so lange machen können.

Was ich meinem Projekt mitgeben konnte

Ich konnte dem Projekt vor Ort vor allem durch meine Arbeit in der Tauchschule und im Social-Media-Bereich einen Mehrwert geben. Meine Aufgaben waren wichtig, weil sie die Organisation und Sichtbarkeit des Projekts unterstützt haben und gleichzeitig den Betrieb im Tauchbereich entlastet haben.

Ich konnte die Menschen um mich herum auch inspirieren, indem ich offen und dankbar mit neuen Situationen umgegangen bin. Außerdem habe ich anderen gezeigt, wie man durch Motivation und Einsatz einen Tauchschein erwerben kann – etwas, das für viele eine neue Erfahrung und Inspiration war. So konnten sie von mir lernen, sich auf Neues einzulassen und Chancen aktiv zu nutzen.

Mein Lieblingsort

Besonders fasziniert hat mich La Guajira mit ihrer Kombination aus endloser Wüste und türkisblauem Meer. Wie bereits erwähnt habe ich dort eine mehrtägige Jeep-Tour gemacht und einen atemberaubenden Sonnenuntergang erlebt – ein Moment voller Freiheit und Dankbarkeit. Im Vergleich zu meiner Heimat wirkt dieser Ort rau, ursprünglich und völlig anders, was ihn für mich so besonders gemacht hat.

Auch die Städte Medellín und Rio de Janeiro haben mich stark beeindruckt. Medellín besticht durch seinen Wandel, die kreative Atmosphäre und die umgebenden Berge, während Rio mit der einmaligen Mischung aus Strand, Bergen und pulsierendem Stadtleben einfach unvergesslich ist. Beide Städte sind größer, lebendiger und emotionaler als alles, was ich aus Europa kenne, und jeder sollte sie einmal erleben.

Meine Unterkunft

Ich habe während meiner Zeit in einem Dormitorio mit acht Betten geschlafen, das aber fast nie vollständig belegt war, sodass es angenehm ruhig blieb. Das Haus selbst war sehr sauber und gepflegt, was mir ein gutes Gefühl gegeben hat, auch wenn ich mich dort eigentlich kaum aufgehalten habe.

Mit anderen habe ich nur sporadisch zusammengewohnt, da die meisten Volunteers unterschiedliche Arbeits- oder Tauchzeiten hatten. Anders als zu Hause war vor allem die Gemeinschaftsatmosphäre: Man teilt Räume mit vielen Menschen, lernt ständig neue Leute kennen und hat viel weniger Privatsphäre – dafür erlebt man aber auch viel mehr Austausch und Nähe. Insgesamt habe ich mich in der Unterkunft wohlgefühlt, weil sie praktisch war und eine gute Basis für die Erkundung der Umgebung geboten hat.

Warum ich Lateinamerika liebe

Ich liebe Lateinamerika, weil die Menschen so offen und herzlich sind, die Natur unglaublich vielfältig ist und das Leben viel entspannter gelebt wird. Ein Aufenthalt dort ist besonders, weil man in kurzer Zeit so viele neue Erfahrungen sammeln kann – von atemberaubenden Landschaften über aufregende Städte bis hin zu unvergesslichen Begegnungen mit Einheimischen und anderen Reisenden.

Ich würde jedem einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika empfehlen, weil man dadurch den Horizont erweitert, neue Sichtweisen aufs Leben gewinnt und wertvolle Fähigkeiten wie Spanisch verbessern kann. Mein Tipp für zukünftige Teilnehmer: plant genug Reisezeit ein, bleibt flexibel und genießt die Momente bewusst. WanderWorld kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, da man immer eine feste Ansprechperson hat und die Unterstützung bei Planung und Organisation sehr hilfreich ist.

Sicherheit vor Ort

Vor Ort habe ich mich eigentlich fast immer wohlgefühlt und war nur dann alleine, wenn ich es wollte. Die meiste Zeit habe ich die Erfahrungen mit anderen Volunteers oder Kollegen geteilt, was den Alltag sehr angenehm gemacht hat.

Besonders wichtig war es, offen auf Menschen zuzugehen, flexibel zu bleiben und die Kultur mit Respekt zu erleben. Mein Tipp für zukünftige Teilnehmer: genießt die Gemeinschaft, nutzt die Zeit, um Neues auszuprobieren, und scheut euch nicht, auch mal alleine etwas zu unternehmen, wenn ihr das möchtet.

Wie mich die Reise verändert hat

Die Reise hat mich auf jeden Fall verändert und meinen Horizont erweitert. Ich bin dankbarer geworden und habe gelernt, wie viel wir in Europa, besonders in Deutschland, haben – und dass man oft schon mit kleinen Dingen glücklich sein kann. Gleichzeitig habe ich viel über andere Lebensweisen gelernt und meine Sicht auf das Leben etwas entspannter und offener entwickelt.

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich mein Spanisch deutlich verbessern konnte und mich so selbstständig in einer fremden Umgebung zurechtfinden konnte. Insgesamt hat mich die Reise darin bestärkt, neue Erfahrungen zu suchen, aus meiner Komfortzone herauszugehen und die Welt bewusst zu entdecken.

Meine Tipps für zukünftige Teilnehmer

Man sollte auf jeden Fall offen sein und Lust haben, sich auf Neues einzulassen. Neugier, Flexibilität und die Bereitschaft, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten, sind sehr wichtig, weil man ständig neue Menschen, Kulturen und Situationen erlebt.

Persönlich konnte ich dadurch lernen, mich schnell auf unterschiedliche Menschen einzustellen, unabhängiger zu sein und das Leben entspannter zu sehen. Außerdem habe ich viel über die lateinamerikanische Kultur und Sprache gelernt – Erfahrungen, die einen wirklich weiterbringen.

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