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Traumland Kolumbien

Faszinierende Kolonialstädte, ausgelassene Stimmung an endlosen Karibikstränden, unendlicher Regenwald und endlose Kaffeeplantagen – all das und noch vieles mehr findest du in Kolumbien. Besuche die aufstrebenden Metropolen Lateinamerikas und erlebe echtes Großstadtfeeling. Lass dich von der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Kolumbianer verzaubern und schwinge deine Hüften zu den feurigen Rhythmen des Salsas. Noch ist Kolumbien ein echter Geheimtipp, also packe schnell deine Koffer und ziehe los. Wir garantieren dir die Zeit deines Lebens.

Lieblingsorte

Bogotá

Die Hauptstadt Kolumbiens liegt im Landesinneren inmitten der Anden. Mit 8 Millionen Einwohnern ist sie zugleich die größte Stadt des Landes und wirtschaftliches Zentrum. Bogotá ist schrill, urban und multikulturell. Moderne Hochhäuser ragen in den Himmel und alte Gebäude mit roten Ziegeldächern erinnern an die koloniale Vergangenheit. Die vielen Parks und Bäume, die überall in der Stadt zu finden sind, bilden kleine Oasen im Großstadttrubel.

Die Altstadt La Candelaria ist das bei Travellern beliebteste Viertel, deshalb findet man hier viele coole Hostels. Hier befindet sich der Regierungspalast und der berühmte Plaza Bolivar, der nach dem Unabhängigkeitskämpfer und Nationalheld benannt ist. Die Gebäude in diesem Viertel sind aus kolonialen oder republikanischen Zeiten und bis heute gut erhalten.

Jeden Sonntag findet das “Ciclovia” statt, eine Art kleines Volksfest, das die Leute aus ihren Häusern lockt. Die Straßen sind am Vormittag für den Verkehr gesperrt und machen Platz für Flohmärkte, Straßenkünstler und Longboardfahrer.

Unbedingt besuchen solltest du den Stadtteil Usaquén, der dir das Gefühl gibt, in ein kleines Dorf mitten in der Stadt einzutauchen. Schlendere durch die engen Gassen, bewundere das Kunsthandwerk der Bewohner und mache Pause in einem der unzähligen Restaurants und Cafés.

In einer verlassenen Eisenbahn-Lagerhalle befindet sich der kultigste Markt Bogotás, die Plaza de Paloquemao. Die vielen exotischen Früchte und Gemüsesorten, die hier zum Verkauf angeboten werden, ziehen Obst- und Gemüseliebhaber aus aller Welt an.

Verpasse auf keinen Fall an einer Graffiti Tour teilzunehmen. Die Graffiti-Kunst hat in Kolumbien und insbesondere in Bogotá eine besondere Bedeutung und hat die Kultur der Stadt in den letzten Jahren stark geprägt. Zahlreiche Künstler drücken hier ihre Ideen und Gefühle in Bezug auf die soziale, politische und wirtschaftliche Situation in Kolumbien aus.

Highlight deines Bogotá-Besuches ist der Aufstieg zum berühmtesten Aussichtspunkt der Stadt, dem Hausberg Montserrate. Von hier hast du einen fantastischen Ausblick über die Megametropole und die umliegenden Hügel. Falls dir der Weg über 500 Höhenmeter zu kraftraubend ist, kannst du einfach mit der Seilbahn nach oben fahren. Besonders schön ist der Blick bei Sonnenuntergang, wenn das Häusermeer im Abendlicht zu schimmern beginnt.

Medellín

Schon der Name Medellín klingt geheimnisvoll und verlockend. Die einstige Hochburg von Pablo Escobar hat sich zu einer hippen Metropole entwickelt, in der die Zukunft gerade erst begonnen hat. Die Stadt hat sich neu erfunden und die blutige Vergangenheit hinter sich gelassen. Während sie in den 60er Jahren als gefährlichste Stadt der Welt bezeichnet wurde, hat das Wall Street Magazin sie kürzlich zur innovativsten Metropole Südamerikas gekürt. Auf der Liste der gefährlichsten Städte der Welt taucht sie längst nicht mehr auf. Den Spuren der verheerenden Zeit können im Museum Casa de la Memoria auf den Grund gegangen werden. Heute erinnern nur noch die Graffitis an den Wänden der Comuna 13 an die Zeit und erzählen von der Befreiungsaktion des Stadtviertels. Hier gibt es außer den vielen bunten Häusern auch die längste Rolltreppe der Welt, die mitten durch das Viertel führt. Die Fahrt ist kostenlos und lohnt sich definitiv. Oder ihr fahrt eine Runde mit der Seilbahn und schaut euch die Metropole von oben an.

Auch die Gastronomieszene erlebte einen regen Aufschwung. Das Viertel El Poblado ist für seine zahlreichen stylischen Restaurants, hippen Bars und sein turbulentes Nachtleben bekannt. Die Clubszene im Viertel Parque Lleras kann locker mit der einer europäischen Großstadt mithalten. An den Wochenenden spielen hier namenhafte DJs aus aller Welt.

In Medellíns Umgebung findest du fabelhafte Orte, die einen Besuch wert sind. Das 1,5 Stunden entfernte Guatapé zählt zu den zehn malerischsten Dörfern der Welt. Kuriose farbenfrohe Ornamente schmücken hier die Fassaden der Häuser. An jeder Ecke gibt es süße Cafés und tolle Restaurants. Das Dorf liegt am künstlichen Stausee Guatapé-Peñol, wo man auf einer Bootstour die vielen kleinen Inseln bestaunen kann. Hier stehen die verlassenen Villen von Pablo Escobar und seinen Gefolgsleuten, die Fahrt lässt dich in eine vergangene Zeit eintauchen.

Wer einen traumhaften Panoramablick auf die Umgebung genießen möchte, kann über eine lange Treppe den riesigen Granitfelsen Peñol bis zur Spitze erklimmen. Den magischen Sonnenuntergang von dort zu beobachten, ist ein Moment, den du nicht so schnell vergessen wirst.

Medellín hat einen internationalen Flughafen und ist deshalb per Flugzeug aus ganz Lateinamerika und auch aus einigen europäischen Städten zu erreichen. Von Bogotá trennt die Stadt 400 km, die entweder per Flugzeug oder mit dem Bus zurückgelegt werden können. Da die Flüge innerhalb Kolumbiens sehr günstig sind, kannst du von hier aus auch einfach nach Cartagena oder Santa Marta weiterfliegen. Auch die Kaffeeregion ist nach einer etwa 8-stündigen Busfahrt erreichbar. Dies macht Medellín zu einem zentralen Punkt und lässt dir viele Möglichkeiten offen, wo dein Abenteuer im Anschluss weiter gehen soll.

Cartagena

Willkommen in der Perle der Karibik! Diesen Namen hat Cartagena absolut verdient, denn die Stadt zählt zu den schönsten in ganz Südamerika und ist nicht umsonst ein UNESCO Weltkulturerbe. Wenn du durch die engen Straßen läufst, vorbei an zahlreichen Zigarrenbars, und dem turbulenten Gewimmel in den Straßen zuschaust, könntest du meinen, du seist auf Kuba. Tagelang kannst du durch die engen Gassen schlendern, die bunten Häusern mit den verzierten Holzbalkonen bewundern oder Tanzgruppen zuschauen, ohne, dass dir dabei langweilig wird. Die mit liebevollen Details verzierten Häuser lassen dich ständig Neues entdecken. Lausche den Klängen der Straßenmusiker und probiere köstliches Streetfood, um die karibische Atmosphäre voll und ganz auszukosten. Umgeben wird die Altstadt von der 13 km langen Stadtmauer Las Murallas, die die Stadt einst vor Piratenangriffen schützte.

Doch Cartagena besteht nicht nur aus der bezaubernden Altstadt, sondern auch aus einem modernen Zentrum, aus dem Wolkenkratzer in die Höhe schießen. Einen perfekten Ausblick auf beide Stadtteile habt ihr vom Castillo San Felipe de Barajas, einer Festung, die als Paradebeispiel der Militärarchitektur des 16.-18. Jahrhundert gilt.

Natürlich hat die Karibikstadt auch einen eigenen Stadtstrand. Viel schöner ist es jedoch zu einer der nahgelegenen Inseln zu fahren und die endlosen weißen Strände zu genießen.

Wenn du auf der Suche nach Karibik-Feeling in einer aufregenden und kulturreichen Stadt bist, dann ist Cartagena der richtige Ort für dich. Du wirst dieses kleine Städtchen schnell ins Herz schließen und dich wie zu Hause fühlen. Egal ob du in einem Hostel unterkommen willst oder lieber in einem Freiwilligenprojekt arbeiten möchtest, dieser traumhafte Ort hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Und nach der Arbeit oder am Wochenende hast du in Cartagena den perfekten Ausgangspunkt für Entspannung am endlosen Karibikstrand mit kristallklarem Wasser oder sonstige Unternehmungen. Wie geschaffen also für dein Abenteuer.

Cartagena erreichst du von Medellín und Bogotá aus am besten mit dem Flugzeug. Santa Marta und den Tayrona Nationalpark erreichst du bequem in 4 Stunden mit dem Bus.

Santa Marta und Umgebung

Wenn du von Cartagena weiter an der Küste entlang Richtung Osten fährst, erreichst du nach nur wenigen Stunden die Kleinstadt Santa Marta. Im Gegensatz zum Trubel in Cartagena, ist Santa Marta sehr ruhig und verzaubert mit seinem ganz eigenen kolonialen Charme. Sie wurde als erste spanische Stadt auf dem amerikanischen Kontinent von den Kolonialherren gegründet und die Kathedrale hier gehört zu den ältesten in Lateinamerika. Von der Stadt aus hast du einen tollen Blick auf die schneebedeckten Bergspitzen der nur 50 Kilometer entfernten Sierra Nevada de Santa Marta, einem imposanten Küstengebirge das bis zu 5.775 Metern in die Höhe ragt.

Wer sich gegen die Großstadt Cartagena an der Karibikküste entscheidet, aber dennoch Sommer, Sonne, Strand und Meer sucht, ist in Santa Marta perfekt aufgehoben. Das Schöne an diesem Ort ist, dass du dich direkt zwischen Karibik, dem Dschungel und den Bergen befindest. Eine einzigartige Kombination, die man so nicht oft auf der Welt findet und welche dir zahlreiche Optionen für Freizeitaktivitäten bietet.

Eine Stunde von Santa Marta entfernt befindet sich einer der schönsten Ort Kolumbiens. Der Tayrona Nationalpark ist an Faszination und Einzigartigkeit kaum zu übertreffen. Es locken unberührte Natur, türkises Wasser und zauberhafte Strände. Die Traumstrände erreichst du nach einem abenteuerlichen Fußmarsch durch den Dschungel. Hier leben Papageien, Faultiere, Affen und Nasenbären, die du mit etwas Glück in freier Wildbahn beobachten kannst. Nach zwei Stunden erreichst du den Traumstrand La Piscina und Cabo San Juan. Hinter den herrlichen Buchten siehst du sowohl den tiefgrünen Regenwald und dahinter die schneebedeckten Berge der Sierra. Ein atemberaubender und einzigartiger Anblick. In den Buchten kannst du mit Schildkröten schnorcheln oder einfach nur relaxen.

Falls du das Paradies nicht schon nach einem Tag verlassen möchtest, kannst du im Park dein Camp aufschlagen. Wenn du die Ruhe und Einsamkeit genießen willst, kannst du dir ein abgelegenes Stückchen suchen, sonst findest du dort auch andere Abenteurer, zu denen du dich gesellen kannst. In der entspannten Atmosphäre und unter so vielen Gleichgesinnten aus aller Welt fühlt man sich fast wie auf einem Festival.

Ein weiteres Highlight der Region ist eine mehrtägige Wanderung zur Ciudad Perdida, was so viel wie verlorene Stadt bedeutet. Dieser mystische Ort wird oft als kolumbianisches Machu Picchu bezeichnet, da er ebenso faszinierend und einzigartig ist wie das Weltwunder in Peru. Hier schlummern allerhand Geheimnisse, denn die Stadt wurde 400 Jahre lang nicht von Menschen betreten. 1975 wurde sie von Grabräubern entdeckt, die begannen, sie auszuplündern, bis die Regierung wenige Zeit später eine archäologische Expedition schickte, um zu retten, was noch zu retten war. Langsam wachen die Ruinen aus dem Dornröschenschlaf auf und einige wenige Touristen bahnen sich den Weg durch den Dschungel, um diesen magischen Ort zu besuchen. Eine Tour dorthin solltet ihr unbedingt mit einem Guide unternehmen. Der Weg dauert vier bis sechs Tage, doch er ist jede Mühe wert. Du wirst dich wie Indiana Jones fühlen, wenn du die spektakuläre Landschaft durchschreitest und viele kleine Dörfer der Ureinwohner auf dem Weg passierst.

Santa Marta erreichst du mit dem Flugzeug von allen Hauptorten des Landes oder mit dem Bus von Cartagena (4 Stunden Fahrt).

Salento und das Kaffeetal

Die kolumbianische Kaffeeregion “Eje Cafetero” befindet sich im Zentrum des Landes, ca. 200 km westlich von Bogota. Die Lage bietet optimale Bedingungen für einen gelungenen Kaffeeanbau: gemäßigtes Klima mit viel Sonne auf einer Höhe von 1.000 bis 2.000 Metern, fruchtbare Vulkanerde und ausreichend Regen. Deshalb kann hier einer der besten Hochland Kaffees der Welt gedeihen.  Der perfekte Ort für alle Kaffeeliebhaber, denn hier dreht sich alles um den feinen Tropfen.

Du kannst von verschiedenen Orten die Region erkunden. In der Regel kommst du in der Hauptstadt der Region Armenia an, die du per Flugzeug oder Bus erreichst. Bei einem Spaziergang durch die Stadt ist es obligatorisch, an verschiedenen Cafés zu halten und einen “tinto” (schwarzer Kaffee) oder “pintadito” (Kaffee mit einem Schuss Milch) zu probieren.

In dieser Region liegt auch das kleine Bergdorf Salento, welches durch seine bunte und fröhliche Architektur für gute Laune sorgt. Salento ist der Ausgangspunkt zum Nationalpark Los Nevados durch das Valle del Cocora – ein Tal, indem du beeindruckende Wälder von Quindio-Wachspalmen vorfindest. Diese Palmenart ist so einzigartig, da sie mit 60 Metern die höchste Palmenart der Welt und die einzige ihrer Spezies ist, die in kaltem Klima wächst. Sie wurde auch als Nationalbaum Kolumbiens ernannt. Du kannst durch das Tal reiten oder es auf einer ausgiebigen Wanderung erkunden. Statte unbedingt dem Casa de Colibri einen Besuch ab. Hier kannst du den kleinsten Vogel der Welt aus nächster Nähe betrachtet.

Caño Cristales – Der schönste Fluss der Welt

In der Nähe der Gemeinde La Macarena im Inland von Kolumbien gelegen, befindet sich der Caño Cristales, auch bekannt als der “schönste Fluss der Welt” oder der “Fluss der 5 Farben” (gelb, blau, grün, rot und schwarz). Das Wasser ist so klar und transparent, dass man diverse Wasserpflanzen, Sand und beeindruckende Steinformationen erkennen kann.

Der Fluss ist nicht sehr breit, an seiner breitesten Stelle erreicht er keine 20 Meter, und ist nicht mehr als 100 Kilometer lang. Daher kommt auch seine Bezeichnung als “Caño” (Wasserstrahl).

Besucht werden kann dieses außergewöhnliche Naturwunder nur sechs Monate im Jahr – von Anfang Juni bis Ende November. In den restlichen Monaten wird der Zugang zum Fluss nicht gewährt. Aber es würde sich auch nicht lohnen, da sich die Pflanzen, welche die faszinierenden Farben verursachen, im Reproduktionsprozess befinden.

Viele Übernachtungsmöglichkeiten findest du in La Macarena, was der Ausgangspunkt deines Caño-Abenteuers ist. Von hier aus musst du mit einem kleinen Boot den Fluss Guayabero überqueren (etwa 20 Minuten). Anschließend findest du geeignete Fahrzeuge, mit denen du den Schotterweg entlangfahren kannst. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten, bis der befahrbare Weg ein Ende hat und du den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen musst. Diese einstündige Wanderung durch die beeindruckenden umliegenden Landschaften ist so eine wunderbare Erfahrung, dass sich der Ausflug schon dafür lohnt.

Providencia

Mitten in der Karibik, ungefähr auf der Höhe von Nicaragua, ragt das Vulkangestein von Providencia aus dem Ozean. Die paradiesische Insel ist die zweitgrößte innerhalb der kolumbischen Inselgruppe und beheimatet ungefähr 5000 Einwohner. Im Vergleich zu ihrer größeren Schwesterinsel San Andrés ist Providencia noch ein Geheimtipp und besticht durch seine ursprüngliche, friedliche Idylle. Wer absolute Entspannung, liebenswerte Menschen und eine atemberaubende Naturkulisse sucht, ist hier an der richtigen Adresse.

Besonders Taucher und Schnorchelfans kommen hier auf ihre Kosten. Im kristallklaren Wasser, zwischen den sanften Schaumkronen des Ozeans, lassen sich einzigartige Korallenriffe, Schildkröten, Rochen und schillernde Fische bewundern.

Um Providencia zu erkunden, kann man Dschungelwanderungen durch den üppigen Wald machen, auf einer Kayaktour die Insel umrunden oder sogar einen Reitausflug durch die paradiesische Kulisse machen. Galoppiere auf dem Rücken eines Pferdes über den weißen Strand oder trabe durch den dichten Regenwald. Für weniger tierbegeisterte Reisende gibt es auch Drahtesel zu mieten, um auf Entdeckungstour zu gehen.

Vom Hauptort Santa Isabel führt eine bunt bemalte Holzbrücke, die auch die „Brücke der Verliebten“ genannt wird, nach Santa Catalina, eine kleine Insel im Nordwesten von Providencia. Dort findest du viele weitere Traumstrände, Bars und unberührte Natur.

Ein unvergessliches Erlebnis ist der Ausblick von der Hügelspitze der Insel. Nach einem kurzen Aufstieg erreichst du den höchsten Punkt von Providencia, wo sich dir eine unvergleichliche Aussicht bietet. Hinter dem wogenden Grün der Wälder zeichnen sich die weißen Sandstrände ab und dahinter erstreckt sich das endlose, kristallklare Meer. Ein spektakuläres Panorama, das du sicher niemals vergessen wirst!

Providencia ist vom kolumbischen Festland nur per Flugzeug über einen Zwischenstopp in San Andrés zu erreichen. Von dort aus fliegt mehrmals täglich die Fluggesellschaft Satena nach Providencia. Alternativ fährt dreimal wöchentlich ein Katamaran zur Trauminsel.

land & Leute

Offen, herzlich, zuvorkommend – von den Kolumbianern wird man sofort ins Herz geschlossen und tut das andersrum genauso. Die Menschen freuen sich über den Besuch von Menschen aus aller Welt und laden dich auch gerne einmal auf einen Kaffee ein, getreu dem Motto: Mi casa es tu casa (Mein Haus ist dein Haus). Der Kolumbianer ist sehr stolz auf sein Land und das zurecht. Denn Kolumbien unglaublich viel zu bieten und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken.
Die vielfältigen Traditionen des Volkes spiegeln sich in den vielen Festen und dem Karneval wider. Denn einen Anlass zum Feiern gibt es für die Kolumbianer immer. Sie lieben es, ihre Emotionen im Salsa und Cumbia auszudrücken und das am liebsten bis in die tiefen Morgenstunden – der perfekte Ort, um selbst deine Tanzkünste auszuprobieren.
Die Wurzeln der Kolumbianer finden sich im Kunsthandwerk, archäologischen Stätten, der Malerei sowie Skulpturen von berühmten Künstlern wieder.
Das Land ist im Aufschwung und das spürt man an jeder Ecke. Kolumbien hat düstere Zeiten hinter sich, die Epoche, in der die Narcos das Land beherrschten, ist noch nicht lange her. Die Menschen genießen die Freiheit und gute Stimmung – ein Gefühl, das sich mitreißen wird.
Die Landessprache in Kolumbien ist Spanisch; jedoch mit einem ganz besonderen Akzent, den du schnell lieben wirst. Denn wenn Kolumbianer erzählen, hört man die melodischen Untertöne, die die ganz Kultur durchziehen – ein absoluter Genuss.

Essen & Trinken

Die kolumbianische Küche ist vielseitig und unglaublich lecker.

So wie sich Peruaner und Chilene um den Ursprung des Pisco Sour streiten, herrscht Rivalität zwischen Kolumbien und Venezuela bei den schmackhaften Arepas (salzlose Maispfannkuchen, die an Stelle von Brot gegessen werden). Diese gehören als fester Bestandteil zu jedem Frühstück oder auch zu sonstigen Mahlzeiten stets dazu. Je nach Region oder Geschmack werden die Arepas mit Hackfleisch, Käse oder Ei gefüllt.

Ein weiteres typisches Gericht zum Frühstück oder als Snack zwischendurch sind die sogenannten Tamales, ein mit Reis, Gemüse und Schweinefleisch gefülltes Bananenblatt.

An den Küstenorten bekommst du fangfrischen Fisch, wohingegen sich die Orte im Landesinneren eher auf Fleischgerichte konzentrieren.

Aber auch Vegetarier werden in Kolumbien glücklich. Besonders an Orten, den denen sich viele Backpacker tummeln, gibt es hervorragende vegetarische Restaurants auf hohem Niveau. Aber auch in abgelegeneren Gebieten stellen sich die Restaurants immer mehr auf Vegetarier ein und man bekommt überall ein leckeres Essen.

Weitere landestypische Spezialität sind das Ajiaco, eine sämige Hühnersuppe mit verschiedenen Kartoffelsorten und Maiskolben, die üblicherweise mit Sahne und Kapern garniert wird und Bandeja Paisa, ein Fleischgericht mit Maniok, Pollo asado, auf Holzkohle gegrilltes Hühnchen, das häufig mit Pommes und Salat serviert wird. Wie in den meisten lateinamerikanischen Ländern ist das Grillen von Fleisch über dem offenen Feuer sehr beliebt und weit verbreitet, sowie das Sancocho, “Katerfrühstück” auf Kolumbianisch, einer Suppe mit Hühnerfleisch, Kochbananen, Maniok, Koriander, Zwiebeln, Kartoffeln und Mais.

Auf keinen Fall darfst du es verpassen, den weltberühmten kolumbianischen Kaffee zu kosten. Denn Kolumbien ist einer der größten Kaffeeproduzenten sowie der größte Erzeuger von Arabica Kaffee weltweit. Ein absolutes Gaumenerlebnis für alle Kaffeeliebhaber.

Durch die tropische Lage des Landes fehlt es hier auch nicht an leckeren tropischen Früchten. Neben den Klassikern solltest du dich aber unbedingt auch an die für Europäer in der Regel unbekannten Früchte herantrauen – du wirst auf den Geschmack kommen bei exotischen Sorten wie Andenbeeren, Baumtomaten, Guave, Mamoncillo, Granadilla, Lulo, Pitahaya oder Borojó.

Informationen zum Land

Beste Reisezeit

In Kolumbien gibt es nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Außerdem sind die Trocken- und die Regenzeit zu beachten. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis März sowie von Juli bis August. Natürlich ist dies aber auch von Region zu Region unterschiedlich.

Die Karibikorte sind am besten von Dezember bis April zu bereisen. In den restlichen Monaten ist dort Regenzeit. Die kräftigsten Regenschauer finden im Oktober statt. Aber scheut euch nicht vor der Regenzeit. Kolumbien hat ein tropisches Klima, das heißt, es kann 1-2 Stunden am Tag heftig regnen, aber es fällt nicht der komplette Tag ins Wasser; denn danach ist auch schon wieder strahlender Sonnenschein.

In der Stadt Medellín herrscht ein ewiger Frühling, sodass die Stadt ist das ganze Jahr über bei angenehmer Temperatur gut besuchbar ist.

Transportmittel

In Kolumbien kannst du bequem mit dem Flugzeug oder mit Überlandbussen reisen. Alle touristischen Orte sind gut miteinander verbunden.

Neben den großen Airlines gibt es eine lokale Low Cost Airline – Viva Colombia – die auch kleinere Orte miteinander verknüpft und dies zu akzeptablen Tarifen.

Für längere Strecken kannst du einen Nachtbus nehmen. Dies ist auf den Hauptstrecken problemlos möglich. Um aber etwas von den schönen Landschaften zu sehen, empfiehlt es sich, tagsüber zu fahren.

In Städten kannst du dich mit Taxi, Uber oder Collectivo fortbewegen.

Visum

An allen unseren Programmen in Kolumbien kannst du mit dem Touristenvisum teilnehmen. Du erhältst es bei Einreise am Flughafen für 90 Tage. Vor Ort kannst du das Visum dann um weitere 90 Tage verlängern. In unseren Einreiseguide, den jeder Teilnehmer erhält, findest du die entsprechenden Informationen.

Reisekosten

Die Landeswährung in Kolumbien ist der kolumbianische Peso. 1 Euro entspricht 4.000 COP.

Einen Flug von den deutschen Großstädten nach Bogotá oder Medellín kostet 600-900 Euro. Natürlich hängt dies vom Reisezeitpunkt ab. Inlandsflüge gibt es schon ab 20 Euro. Hier bietet sich die kolumbianische Low Cost Airline Viva Colombia an oder aber auch Avianca oder LATAM.

In Kolumbien kann man günstig Essen und Trinken. Ein lokales Mittagsmenü kostet in der Regel zwischen 2 und 4 Euro. Wer internationale Küche bevorzugt, sollte mit 4,50 bis 7 Euro pro Mahlzeit rechnen.

Bus und Taxi fahren ist sehr günstig. Für eine Taxifahrt innerhalb der Stadt zahlt ihr in der Regel nicht mehr als 4 Euro, selbstverständlich abhängig von der zurückgelegten Entfernung. Eine Fahrt mit der Metro in Medellín kostet rund 0,50 Euro. Der herkömmliche Bus ist sogar noch günstiger.

Sicherheit

So groß das Land, so unterschiedlich ist die Sicherheitslage. Da Sicherheit für uns an erster Stelle steht, wird jeder Teilnehmer umfassend über die aktuelle Lage aufgeklärt. Der Großteil Kolumbiens ist ohne Weiteres sicher zu bereisen. In einem umfassenden Seminar direkt nach eurer Ankunft zeigen wir euch, wie ihr euch vor Ort am besten verhaltet, um Gefahren aus dem Weg zu gehen und welche Regionen ihr am besten meidet. Dabei sind wir natürlich immer auf dem aktuellen Stand und bedienen uns Quellen der lokalen Bundesstaaten sowie der Reisewarnungen der USA. Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren rapide verbessert. Dies liegt zum einen daran, dass der Staat den langjährigen Kampf gegen die Drogenbanden gewinnen konnte. Im Jahr 2016 schloss Präsident Santos einen Friedensvertrag mit der Guerilla Organisation FARC und verhalf dem Land dadurch endgültig zu einem friedlichen miteinander. Für diese Tat wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.