FARM EXPERIENCE JAPAN

Eco Farm

Stell dir einen Ort vor, an dem traditionelle japanische Lebensweise, Naturverbundenheit und nachhaltiges Arbeiten miteinander verschmelzen. Ein Ort, an dem du lernst, wie man mit der Natur lebt, statt gegen sie. Genau das erwartet dich bei unserem Farm-Projekt in Zentraljapan.

Auf der Farm wirst du Teil eines selbstbestimmten Lebens, immer mit dem Ziel, im Einklang mit der Natur zu leben. Die Organisation kümmert sich um die Renovierung alter Häuser, kultiviert Land, pflanzt Bäume und schafft so einen wunderbaren, respektvollen und authentischen Ort.

Als Freiwillige*r wirst du Teil dieses besonderen Lebensstils. Du unterstützt nachhaltige Landwirtschaft, hilfst bei der Pflege des Geländes und lernst, wie man mit einfachen Mitteln ein erfülltes Leben in der Natur führt. Dein Aufenthalt bei unserem Farm-Projekt ist nicht nur Arbeit, sondern eine Erfahrung, die dich erdet, inspiriert und dir zeigt, wie viel Freiheit in einem naturverbundenen Leben steckt.

Quick Facts

Art des Programmes
Eco Farm
Programmort
Hokuto City, Präfektur Yamanashi
, Japan
Arbeitszeit
5-6 Stunden pro Tag, 5 Tage pro Woche
Mindestalter
18 Jahre
Sprache
Englisch: Grundkenntnisse
Voraussetzungen
Freude an Natur und einer nachhaltigen Lebensweise
Lage
Berge, Dorf, Kleinstadt, Ländlich
Unterkunft
Mehrbettzimmer
Verpflegung
Inbegriffen
Betreuung
Deutschsprachige Ansprechperson via WhatsApp
Internet
W-LAN vorhanden
Preis
Mehrbettzimmer
Basispreis 1. Programm: 910,00 €
Verlängerungsmonat: 410,00 €

Projekt­beschreibung

Das Farm-Projekt konzentriert sich auf eine alternative Lebensweise, auf Naturverbundenheit, nachhaltige Landwirtschaft, Renovierung traditioneller Häuser und ein einfaches, selbstbestimmtes Leben. Das Gelände liegt inmitten der Natur von Yamanashi und bietet Besuchenden und Freiwilligen die Möglichkeit, Landleben und die japanische Kultur hautnah zu erleben.

Der Gründer des Projekts hat sein früheres Leben als Chemiker und Forscher hinter sich gelassen, um ein leichteres und ansprechenderes Leben aufzubauen. Er zog nach Yamanashi, renovierte alte Häuser, kultivierte Land und gründete das Farm-Projekt als Ort des Lernens und der Selbstbestimmung.

Die Vision des Projekts ist es, Menschen zu zeigen, wie man frei und unabhängig leben kann, durch selbst angebaute Lebensmittel und die Förderung handwerklicher Fähigkeiten. Das Projekt möchte ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensweisen schaffen und gleichzeitig traditionelle japanische Kultur bewahren.

Auf dem Farm-Gelände stehen traditionelle Kominka-Häuser. Diese alten japanischen Wohnhäuser sind meist über 100 Jahre alt und wurden in Holzbauweise errichtet. Es sind typische ländliche Bauern- und Stadthäuser mit charakteristischen Dächern und einer offenen Raumstruktur. Das Projekt bemüht sich um den Erhalt dieses kulturellen Erbes und restauriert die Häuser.

Unter dem Ziel, im Einklang mit der Natur zu leben, setzt das Projekt auf nachhaltige Landwirtschaft, wie den Anbau von Reis und weiteren Nutzpflanzen. Freiwillige unterstützen bei den landwirtschaftlichen Arbeiten und der allgemeinen Pflege des Geländes. Zudem helfen sie bei den Renovierungsarbeiten und dem Austausch mit Besuchenden. Das Leben auf der Farm ist geprägt von einem einfachen, rustikalen Leben, mit einem Fokus auf gegenseitigen Respekt und Zusammenarbeit.

Aufgaben

Auf der Farm gleicht kaum ein Tag dem anderen. Welche Aufgaben gerade anstehen, hängt von der Jahreszeit, dem Wetter, den aktuellen Arbeiten auf dem Gelände und den Fähigkeiten der anwesenden Volunteers ab. Da das Projekt normalerweise nur zwei bis drei Freiwillige gleichzeitig aufnimmt, arbeitest du in einem kleinen Team und bist eng in den Alltag vor Ort eingebunden.

Ein wichtiger Bereich ist die Unterstützung bei den täglichen landwirtschaftlichen Arbeiten. Je nach Saison hilfst du bei unterschiedlichen Tätigkeiten auf der Farm und kümmerst dich gemeinsam mit dem Team um das Gelände. Auch das Schneiden von Bäumen, die Verarbeitung von Holz und allgemeine Hofarbeiten können dazugehören. Da viele Aufgaben im Freien stattfinden, solltest du gerne praktisch arbeiten und dich auch bei wechselnden Wetterbedingungen wohlfühlen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt und der Renovierung traditioneller japanischer Landhäuser. Du kannst beispielsweise bei kleineren Renovierungsarbeiten, Holzarbeiten oder handwerklichen Projekten mithelfen. Dabei geht es nicht darum, bereits alle notwendigen Kenntnisse mitzubringen. Vorerfahrung ist laut Projekt nicht erforderlich. Die Aufgaben werden dir vor Ort erklärt und an deine Fähigkeiten angepasst. Wichtig sind vor allem Interesse an handwerklicher Arbeit, Lernbereitschaft und ein verantwortungsvoller Umgang mit Werkzeugen und Materialien.

Auch kreative Tätigkeiten können Teil deines Einsatzes sein. Dazu gehören beispielsweise kleinere Handwerksprojekte, bei denen vorhandene Materialien genutzt oder neue Dinge für die Farm und die traditionellen Häuser angefertigt werden. Darüber hinaus kannst du bei der Organisation und Weiterentwicklung der beiden Projektstandorte mitwirken.

Abhängig von deinen Interessen und den aktuellen Anforderungen kannst du außerdem bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, der Betreuung von Besuchendengruppen oder der Weiterentwicklung der Website helfen. Auch organisatorische Tätigkeiten und die Planung von Abläufen am Projektstandort können dazugehören. Solche Aufgaben fallen jedoch nicht täglich an und richten sich danach, welche Vorhaben während deines Aufenthalts umgesetzt werden.

Eigene Ideen sind ausdrücklich willkommen. Wenn du besondere Kenntnisse oder Erfahrungen mitbringst, beispielsweise in den Bereichen Landwirtschaft, Holzarbeit, Renovierung, Handwerk, Veranstaltungsorganisation oder Webseitengestaltung, kannst du diese nach Absprache einbringen. Gemeinsam mit dem Projektteam können so neue Aufgabenfelder entstehen, die sowohl zu deinen Fähigkeiten als auch zu den aktuellen Bedürfnissen der Farm passen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht das Prinzip der gegenseitigen Unterstützung. Du arbeitest nicht nur einzelne Aufgaben ab, sondern wirst Teil eines gemeinschaftlichen und naturverbundenen Alltags. Dazu gehört, Verantwortung zu übernehmen, anderen bei ihren Tätigkeiten zu helfen und Wissen miteinander zu teilen. Gleichzeitig soll genügend Raum bleiben, um das einfache Leben auf dem Land, die umliegende Natur und das Zusammenleben mit dem Team und den anderen Volunteers bewusst zu erleben.

Du arbeitest normalerweise an fünf Tagen pro Woche und hast zwei freie Tage. Dein Einsatz umfasst etwa fünf bis sechs Arbeitsstunden pro Tag. Der gemeinsame Tagesablauf bewegt sich grundsätzlich ungefähr zwischen 9:00 und 17:30 Uhr, beinhaltet jedoch auch Pausen und kann abhängig von der Jahreszeit, dem Wetter und den anstehenden Aufgaben variieren. Deinen genauen Arbeitsrhythmus und die Verteilung der freien Tage besprichst du nach deiner Ankunft mit dem Projektteam.

Programmort

Hokuto

Die Farm liegt in der Nähe der Stadt Hokuto, einer ruhigen Region in der Präfektur Yamanashi, umgeben von Bergen, Wäldern und klarer Luft. Die Gegend ist bekannt für ihre Natur, heiße Quellen und traditionelle japanische Architektur.

Am Programmort gibt es ein über etwa zwei Hektar großes Erlebnisgelände, welches in abgeschiedener Lage inmitten der Natur liegt. Dort gibt es Reisfelder, Bauernhöfe und der Anbau von Nutzpflanzen ist möglich. Besuchende können hier Zelten und am Lagerfeuer die Zeit in der Natur genießen.

Hokuto und die Umgebung werden als eine sehr lebenswerte ländliche Gegend bewertet. In Hokuto selbst leben viele junge Leute, viele von ihnen sind naturverbunden und bevorzugen einen naturnahen Lebensstil. Zwischen vielen der Bewohnenden besteht eine enge und vertrauensvolle Beziehung, die von Sicherheit, Geborgenheit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Dadurch wird ein erfülltes Leben auf dem Land ermöglicht.

Die allgemeine Versorgung ist sehr gut. Supermärkte, Lebensmittelläden, kleine Cafés, lokale Märkte und Apotheken sind in fünf Minuten mit dem Auto erreichbar. In der Nähe befindet sich die größere Stadt Nirasaki, in der sämtliche Besorgungen möglich sind. Die Fahrt nach Tokio dauert etwa zwei Stunden.

Highlights der Region sind die atemberaubenden Berglandschaften, die zum Wandern und Natur erkunden einladen. Heiße Quellen, die sogenannten Onsen, befinden sich ebenfalls in der nahen Umgebung und laden zum Entspannen ein. Grundsätzlich bietet die Region sehr viele Möglichkeiten, die lokale japanische Kultur zu erleben und näher kennenzulernen.

Die Anreise von Tokio ist mit Bus oder Zug möglich. Mit dem Bus brauchst du etwa 2 Stunden bis zur Haltestelle Chūōdō Akeno. Von dort ist die Abholung durch das Projekt, gegen eine Gebühr, möglich. Wenn du mit dem Zug fahren willst, nimmst du die JR Chūō Main Line bis zur Nirasaki Station. Je nachdem, von wo aus du in Tokio startest, benötigst du für die Fahrt etwa 2-3 Stunden. Die Projektmitarbeitenden holen dich auch hier gegen eine kleine Gebühr von der Zugstation ab.

Voraus­setzungen

Um an unserem Farm-Projekt teilzunehmen, brauchst du keine speziellen Vorkenntnisse oder Fähigkeiten. Was du mitbringen solltest, sind ein Interesse für Natur und nachhaltige Landwirtschaft sowie die Bereitschaft für körperliche Arbeit. Zudem solltest du offen sein für ein einfaches, eher rustikales Leben auf dem Land. Wenn du neugierig bist, mehr über alternative Lebensweisen zu lernen, gleichzeitig tiefe Einblicke in die japanische Kultur gewinnen möchtest und Freude daran hast, mit anzupacken, dann ist das Farm-Projekt genau das Richtige für dich.

Sprache

Um an dem Projekt teilnehmen zu können, solltest du grundlegendes Englisch auf dem Niveau sprechen können, dass du dich verständigen und austauschen kannst. So wirst du dich gut einbringen können und vor allem mehr über das nachhaltige Konzept des Projekts und die kulturellen Hintergründe erfahren. Wenn du bereits ein paar Redewendungen auf Japanisch kannst, unterstützt das deinen kulturellen Austausch zusätzlich.

Unterkunft und Verpflegung

Während deines Aufenthaltes wirst du in traditionellen japanischen Häusern, sogenannte Kominka, untergebracht sein. Diese befinden sich auf dem Farm-Gelände in einer naturnahen Umgebung. Du teilst dir ein Gemeinschaftszimmer mit maximal 3 Freiwilligen. Die Ausstattung dieser traditionellen Landhäuser ist eher einfach und auf das Wesentliche beschränkt. Die Badezimmer werden ebenfalls geteilt und sind mit einer Komposttoilette ausgestattet. Beheizt wird das Bad mit Feuerholz. Eine Waschmaschine ist vorhanden, welche du mitnutzen kannst.

 

Auf dem Projektgelände gibt es eine Gemeinschaftsküche, die von den Freiwilligen genutzt werden kann. In der Nähe der Farm gibt es einen Supermarkt, wohin die Projektmitarbeitenden dich mit dem Auto hinfahren können. So ist es z.B. auch problemlos möglich, Lebensmittel einzukaufen, wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst. Die Preise für Lebensmittel hängen davon ab, was du kaufst. Im Schnitt kannst du mit 50-85 Euro pro Woche rechnen.

Auf dem Projektgelände ist W-LAN vorhanden.

Ansprech­person

In Japan steht dir unser Ansprechpartner Alejandro jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Seit der Gründung von WanderWorld im Jahr 2018 ist er ein fester Teil unseres Teams und kennt unsere Projekte und Partner bestens. Ursprünglich stammt Alejandro aus Guatemala, hat aber vor einigen Jahren zu seiner Frau nach Japan gezogen und betreut von dort aus unsere Freiwilligen in ganz Asien.

Egal ob organisatorische Fragen, Reisetipps oder spontane Anliegen, Alejandro ist für dich da. Per WhatsApp oder Telefon erreichst du ihn schnell und unkompliziert. Zudem versorgt er dich mit wertvollen Insider-Tipps zu den schönsten Orten, den besten Verkehrsmitteln und allem, was deine Zeit in Japan unvergesslich macht.

WanderWorld Mitarbeiter lächelt

Leistungen und Preise

Mehrbettzimmer
Basispreis 1. Programm: 910,00 €
Verlängerungsmonat: 410,00 €

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