Du hast Freude daran, dich einzubringen, Neues zu lernen und deine Energie in ein Projekt zu investieren, das Nachhaltigkeit wirklich lebt? Du möchtest das authentische Leben in Sri Lanka hautnah erleben, dich aktiv in das Familienleben auf einer Farm einbringen und dabei jede Menge über landwirtschaftliche Methoden, nachhaltige Abfallwirtschaft, alles rund um die Kokosnuss und Holzhandwerk lernen? Dann ist die Eco Farm in Sri Lanka genau das Richtige für dich! Inmitten tropischer Natur erwartet dich ein familiäres Umfeld, das dich sofort willkommen heißt. Hier packst du nicht nur bei landwirtschaftlichen Arbeiten oder in der Tierpflege mit an, sondern wirst Teil einer herzlichen Gemeinschaft, in der Familie, Freiwillige und Gäste zusammenkommen. Durch deinen Einsatz gestaltest du aktiv die Zukunft einer Farm mit, die mit viel Liebe, Zeit und Hingabe aufgebaut wurde und heute ein Ort der Nachhaltigkeit, Kreativität und des kulturellen Austauschs ist. Wenn du Lust auf körperliche Arbeit, eine enge Verbindung zur Natur und echte Einblicke in den Alltag einer sri-lankischen Familie hast, wirst du dich in diesem Projekt rundum wohlfühlen.
Diese Farm hat alles zu bieten, was man sich unter echtem Farmleben nur vorstellen kann – und noch vieles mehr. Lerne die wunderschöne vierköpfige Familie kennen, die jahrelang unglaublich viel Liebe, Zeit und Mühe in ein verlassenes Haus gesteckt hat, um daraus ein einzigartiges Zuhause zu schaffen! Hier ist Nachhaltigkeit kein verwaschener, theoretischer Begriff, sondern ein Konzept, das aktiv im Alltag gelebt wird – und dadurch Stück für Stück, kleine, aber wahre Veränderung schafft.
Als die deutsche Gründerin damals in Colombo lebte, hat sie sich vermutlich gar nicht vorstellen können, einmal eine Farm ins Leben zu rufen. Doch wie in so vielen anderen Leben und Teilen der Welt, hat auch in ihrem Leben die COVID-Pandemie eine radikale Veränderung mit sich geführt: Nachdem sie mit ihrem heutigen Mann in Colombo eine Wochenendbeziehung geführt hat, zog sie während dieser unvorhersehbaren Zeit zu ihm aufs Land, umgeben von Natur anstelle von Stadt. Dort lernte sie das verlassene Haus und den dazugehörigen Grund seiner Uroma kennen, der seit Jahren von niemanden bewohnt oder benutzt wird. Bevor das Anwesen vollständig verfällt, entschließt das Paar gemeinsam etwas aus dem Vermächtnis zu machen und dem Ort neues Leben einzuhauchen. Mit viel Energie, Ersparnissen und Liebe zum Detail beginnen die Renovierungsarbeiten – im und rund um das Haus. Das Dach, die Wände, der Boden, alles muss neu gemacht werden, während die frisch gesetzten Bäume im Garten anfangen zu verwurzeln.
Während die Arbeiten voranschreiten, ziehen zunächst ein paar Hühner und eine Kuh auf das Gelände, und nach und nach entwickelt sich die Farm weiter. Einige Jahre und eine Hochzeit später, wurde die Familie um zwei Kinder und Enten, Kühe, Ziegen, einen Hund und eine Katze erweitert. Heute ist die Farm ein lebendiges Beispiel dafür, wie man mit Kreativität und Einsatzbereitschaft etwas Neues, Einzigartiges und Wunderschönes aus etwas Altem und beinahe Verfallenen aufbauen kann.
Von Anfang an hat vor allem die Kokosnuss eine zentrale Rolle gespielt und steht sinnbildlich für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Hier kannst du alles rund um die Kokosnuss lernen – vom Anbau und der Pflege der Pflanze zur Ernte und Verarbeitung. Hast du schon einmal eine frische Kokosnuss geraspelt oder getrocknet? Das ist deine Chance! Ebenso kannst du sie in kreativen Upcycling-Projekten verarbeiten und ihrer Schale in anmutigen Lampen, Löffeln oder anderen Gebrauchsgegenständen eine neue Aufgabe geben. Die Stücke werden wahre Kunstwerke, die zeigen, wie vielseitig diese Frucht ist! Die Kokosnuss und ihre Bedeutung stehen nach wie vor für die Verbindung von traditionellem Wissen und moderner Nachhaltigkeit, einer der Grundpfeiler der Farm.
Mittlerweile spielt jedoch nicht mehr nur die Kokosnuss eine Rolle. Im Garten wachsen neben Kokosnüssen vor allem eine Vielzahl an Früchten und die Farm beherbergt eine bunte Anzahl an Tieren: Kühe, Ziegen, Enten und Perlhühner sind hier zuhause und freuen sich darauf, täglich versorgt zu werden. Schnell wirst du dabei ihre besonderen Eigenheiten kennenlernen! Die Versorgung der Tiere ist dabei selbst ein besonderes Highlight der Farm: Innerhalb ihres Studiums hat sich die Gründerin intensiv mit Methoden zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung auseinandergesetzt, das Futter der Tiere besteht daher zum Großteil aus Lebensmitteln, die von Supermärkten im Normalfall entsorgt worden wären. Inzwischen bestehen Kooperationen mit drei Supermärkten, bei denen regelmäßig Lebensmittel abgeholt werden, um einen neuen Zweck als Futtermittel zu finden, anstatt langsam zu verkommen. Lebensmittel, die leider nicht mehr als Tierfutter verwertet werden können, werden in der eigens gebauten Biogasanlage zur Energiegewinnung verwendet. Ein Konzept, das Lebensmittelverschwendung reduziert, neue Technologie sinnvoll in den Alltag einbezieht, und nachhaltiges Futter für die Tiere bereitstellt. Genial, oder? Und dieser Ansatz spiegelt sich in allen Methoden der Farm wider und bildet dessen Herzstück: der bewusste Umgang mit Ressourcen, das neugierige Ausprobieren von Neuem, und die gleichzeitige Wertschätzung von bewährten Methoden. Die Erfahrungswerte und Lebensansichten, die du hier kennenlernst, werden dich noch lange begleiten!
Die Arbeit auf der Farm ist absolut vielfältig und greift in alle Lebensbereiche ein. Hier wird es nie langweilig! Neben Landwirtschaft und Tierpflege stehen auch kreative und handwerkliche Projekte auf dem Programm. Es wurde bereits ein Pizzaofen gebaut, Brot und Butter werden selbst gemacht, es gibt eine Holzwerkstatt in der beeindruckende, einzigarte Möbel- und Dekorationsstücke in liebevoller Handarbeit gebaut werden. Hier gibt es keinen starren Plan, sondern Raum für Kreativität, neue Ideen und Eigeninitiative! Hinter jede Ecke wartet ein potenzielles neues Projekt – man muss es nur zu seinem Projekt machen.
Doch eines ist klar, die Farm ist keine Ansammlung von Arbeitsprojekten – sie ist ein Zuhause. Als Freiwillige:r wirst du als Familienmitglied aufgenommen und eingeladen, den Alltag hautnah mitzuerleben. Dazu gehört es, gemeinsam zu kochen, sich um die Kinder zu kümmern, oder am Abend am Strand zusammenzusitzen und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Besonders dieser familiäre Charakter macht dieses Projekt einzigartig und gibt dir die Chance, dich als Teil einer wunderbaren Gemeinschaft zu fühlen.
Die Aufgaben auf der Farm bieten wirklich für alle etwas – vor allem, da es keinen starren Arbeitsplan gibt, sondern man die Möglichkeit hat, ganz natürlich seinen eigenen Interessen und Fähigkeiten nachzugehen. Je nach Persönlichkeit, Präferenz und Motivation kannst du dich in den unterschiedlichsten Bereichen einbringen:
Landwirtschaft & Gartenarbeit:
Ein wichtiger Teil der Farmarbeit ist die Pflege des Gartens und der Obstbäume. Hier kannst du lernen, wie Früchte in Sri Lanka angebaut und verarbeitet werden. Besonders die Kokosnuss steht im Mittelpunkt: Du hilfst bei der Ernte, beim Schälen, Reiben und Trocknen. Wer gerne draußen arbeitet und sich körperlich betätigt, findet hier genau das Richtige. Zu den möglichen Aufgaben gehört auch das Pflanzen neuer Bäume oder das Gestalten von Grünflächen.
Tierpflege:
Die Tiere auf der Farm sind ein fester Bestandteil der Gemeinschaft und wollen versorgt werden! Du kannst sowohl bei der Fütterung helfen als auch die Ställe reinigen oder bei Verbesserungsarbeiten helfen. Natürlich freuen sich auch der Hund und die Katze über deine Aufmerksamkeit – und wenn du Lust hast, darfst du die Kühe für die eigene Butterproduktion auch einmal selbst melken!
Nachhaltigkeit & Bioökonomie:
Empfindliche Nasen aufgepasst! Ein besonderes Highlight der Farm ist die Mitarbeit bei der Biogasanlage. Hier lernst du, wie Lebensmittelreste sinnvoll weiterverwertet werden können und wie aus Abfällen Energie entsteht. Wer sich gerne die Hände schmutzig macht, kann auch beim Sortieren der gesammelten Lebensmittel helfen, um auszumachen, welche Lebensmittel noch zur Fütterung der Tiere genutzt werden können und welche direkt in die Anlage kommen. Achtung – empfindliche Nasen könnten in Anspruch genommen werden!
Kreative & handwerkliche Projekte:
Auch hier spiegeln sich die Themen Recycling und Upcycling wider. In der Holzwerkstatt kannst du dich kreativ miteinbringen und lernen, aus Kokosnussschalen wunderschöne Alltagsgegenstände zu zaubern. Mit ein bisschen Glück darfst du auch bei der Herstellung von Möbel oder Dekorationsgegenständen helfen – oder sogar dein eigenes Projekt starten! Wer Spaß an Handarbeit hat, kann hier seiner Kreativität freien Lauf lassen und sich sein eigenes, einzigartiges Mitbringsel gestalten.
Kinderbetreuung & Hausarbeiten:
Mit so vielen Menschen und Tieren herrscht auf der Farm manchmal ein sehr geschäftiges Treiben und auch hier ist Unterstützung gefragt. Wenn du ein Herz für Kinder hast, kannst du dich gerne bei der Kinderbetreuung einbringen. Ob gemeinsames Spielen, Basteln oder vielleicht auch einmal gemeinsam Aufräumen – deine Gastmama freut sich über Unterstützung im Alltag! Und auch hier gibt es einiges zu lernen: Brot wird selbst gebacken, Butter hergestellt und für besonders leckere Mahlzeiten, der eigens gefertigte Pizzaofen angeheizt.
Egal, ob du lieber mit Tieren arbeitest, dich in der Landwirtschaft ausprobieren möchtest, die Biogasanlage und Methoden zur Lebensmittelreduktion kennenlernen willst oder eine helfende Hand im Haushalt reichst – es gibt bestimmt immer etwas zu tun! Seit die Farm Freiwillige begrüßt, konnten schon sehr viele Projekte vorangebracht und umgesetzt werden und der Familie gehen selten die Ideen zu Erweiterungs- oder Verbesserungsmöglichkeiten aus. Werde Teil eines inspirierten, motivierten Teams, das vor Begeisterung, Umsetzungsfreude und Wille zur Veränderung nur so strotzt! Und freue dich darauf, nach getaner Arbeit den Abend gemeinsam am Strand ausklingen zu lassen, die Natur zu genießen, und ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben, dass du nicht mehr vergessen wirst.
Die Farm liegt in Kamburugamuwa, eingebettet in eine tropische Landschaft geprägt von Palmen, Kokosnusshainen und üppigem Grün. Das Leben hier verläuft ruhiger als in Städten und bietet die Möglichkeit, sich voll auf die Natur und Gemeinschaft zu konzentrieren. Kleine Läden und Märkte sind fußläufig erreichbar, ein größerer Supermarkt befindet sich nur einige Minuten per Fahrrad oder Tuktuk entfernt. Für spontane Ausflüge zum Supermarkt stehen dir Fahrräder zur Verfügung, ansonsten nimmt dich die Familie gerne auch mit dem Auto zum gemeinsamen Einkaufen mit.
Herausragend Karamburugamuwa ist der ruhige, noch nicht überlaufene, lange goldenen Sandstrand mit kristallklarem Wasser. Er lädt dazu ein, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen und die Anstrengungen des Tages mit einem Sprung ins Wasser zu vergessen.
Auch in der Umgebung gibt es wunderschöne Strände zu entdecken, die nächstgelegene Stadt Mirissa bietet sogar Walbeobachtungstouren an – eine einzigartige Gelegenheit, um nach den marinen Giganten Ausschau zu halten. Wobei natürlich darauf zu achten ist, dass vor allem der Schutz und Respekt gegenüber den Wildtieren großgeschrieben wird.
Wenn die Natur dich anzieht, sind umliegende Nationalparks gut aus Kamburugamuwa zu erreichen. Doch auch Tempelbesichtigungen sind ein faszinierendes Ausflugsziel – beispielsweise der Garanduwa Tempel, ein historischer buddhistischer Tempel bei Mirissa, nimmt dich bei einem Besuch mit in die Vergangenheit und zeigt dir eine neue Perspektive Sri Lankas.
Für die Teilnahme am Projekt sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig. Viel wichtiger ist es, dass du auf deine Zeit im Projekt mit Offenheit, Neugier und der Bereitschaft, dich auf neue Umstände und Erfahrungen einzulassen, zugehst. Da die Arbeit auf der Farm körperlich anstrengend sein kann, solltest du fit und belastbar sein. Gleichzeitig ist ein gewisses Maß an Flexibilität wichtig, da der Tagesablauf sich nach Wetter, Tieren und anstehenden Projekten richtet.
Ebenso gefragt sind Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Da du während deiner Zeit im Projekt als Teil der Familie angesehen wirst, solltest du mit Kindern und einem lebendigen, manchmal auch etwas turbulenten Alltag umgehen können. Moskitos, tropisches Klima und die Begegnung mit wilden Tieren gehören ebenso dazu. Doch wer ein wenig Leichtigkeit und Humor gegenüber diesen Themen mitbringt, wird hier die Zeit seines Lebens verbringen.
Englisch ist die Kommunikationssprache im Projekt, du solltest dich daher auf Englisch ausdrücken und Unterhaltungen führen können. Da die Gründerin des Projekts deutschsprachig ist, ist es kein Problem, wenn du dich anfangs noch ein wenig unsicher fühlst. Um dich jedoch vollständig in die Gemeinschaft integrieren und Arbeitsaufgaben verstehen zu können, ist es wichtig, dass du fortgeschrittene Englischkenntnisse mitbringst.
Du wohnst direkt auf der Farm in einem einfachen, aber liebevoll gestalteten Zimmer. Das Schlafzimmer hast du entweder für dich allein oder teilst es mit einer weiteren Person. Die Badezimmer und Duschen werden gemeinschaftlich genutzt. Diese bestehen sowohl aus einer neuen Sanitäranlage als auch aus Außenduschen und werden von Freiwilligen und Gästen geteilt.
Die Verpflegung ist inbegriffen und drei frisch zubereitete Mahlzeiten am Tag sorgen dafür, dass du die Vielfalt der sri-lankischen Küche kennenlernst. Reis, Currys, frisches Gemüse und natürlich Kokosnuss sind feste Bestandteile der Mahlzeiten. Vegetarische und vegane Optionen gehören ganz selbstverständlich zum Alltag, da die lokale Küche stark pflanzenbasiert ist. Das heißt, dass meist ganz natürlich eine Auswahl an Gerichten für alle Geschmäcker zur Verfügung steht.
Wer Lust hat, kann in der Küche mithelfen – es stehen mehrere Küchenbereiche, inklusive Thermomix, zur Nutzung frei. So hast du die Möglichkeit, auch eigene Rezepte einzubringen oder dir selbst dein Lieblingsgericht zu kochen, wenn es du die heimische Küche vermisst.
Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls gleich in der Nähe – ein kleiner Laden liegt gleich die Straße hinunter, größere Supermärkte erreichst du in ca. 10 Minuten.
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