FREIWILLIGENARBEIT INDONESIEN

RAINFOREST CONSERVATION

Würdest du dich gerne im indonesischen Regenwald für den Schutz des Lebensraums der Orang-Utans einsetzen und gleichzeitig die lokalen Gemeinden unterstützen? Dann bist du im Naturschutzprojekt auf Kalimantan genau richtig. Hier engagierst du dich für den Schutz bedrohter Arten und die Wiederherstellung tropischer Wälder. Du tauchst in ein authentisches Leben inmitten der Natur ein und unterstützt dabei ebenfalls die lokalen Gemeinschaften bei der Entwicklung nachhaltiger Lebensgrundlagen. Als Teil des engagierten Teams vor Ort wirst du dich um die Baumschule kümmern, bei Pflanzungen helfen, Englischunterricht geben und so insgesamt einen echten Beitrag zum Erhalt dieses einzigartigen Lebensraums leisten.

Diese Kombination aus Naturschutz und kulturellem Austausch wird dir ein unvergessliches Abenteuer ermöglichen. Du lernst das Leben im tropischen Regenwald hautnah kennen und hast dabei die Chance, die einmalige Tierwelt dieses Ökosystems zu erleben. Dein praktisches Engagement für den Umweltschutz auf Kalimantan kommt so nicht nur der Natur, sondern auch den Menschen vor Ort zugute.

Quick Facts

Art des Programmes
Rainforest Conservation
Programmort
nahe Tanjung Puting National Park
, Indonesien
Arbeitszeit
07:00 – 17:00 Uhr inklusive einer langen Mittagspause
Programmbeginn
jederzeit
Mindestalter
18 Jahre
Sprache
Keine Kenntnisse
Voraussetzungen
Echtes Interesse an Natur- und Artenschutz
Lage
Dschungel, Ländlich
Unterkunft
Mehrbettzimmer
Verpflegung
Inbegriffen
Betreuung
Deutschsprachige Ansprechperson via WhatsApp
Internet
W-LAN auf dem Projektgelände
Preis

Projekt­beschreibung

Unsere Partnerorganisation verfolgt seit 1997 auf Kalimantan, im indonesischen Teil von Borneo, einen ganzheitlichen Ansatz zum Naturschutz. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf drei Hauptthemen. Das sind der Schutz der gefährdeten Tierwelt Indonesiens, die Wiederherstellung der tropischen Wälder und die Unterstützung der lokalen Gemeinschaften, um letztendlich wirksame, nachhaltige und langfristige Ergebnisse zu erzielen. Diese Themen werden in zwei Projektstandorten bearbeitet. Dem Tanjung Puting National Park und dem Lamandau River Wildlife Reserve. Das Hauptbüro der Organisation auf Borneo liegt genau zwischen den beiden größeren Siedlungen Pangkalan Bun und Kumai. Zu den Projektarbeiten gehören die Rehabilitation und Freilassung von Wildtieren wie Orang-Utans, Meeresschildkröten, gefährdeten Vogelarten und Malaienbären. Darüber hinaus werden einheimische Wälder wieder aufgeforstet, bestehende Wälder überwacht und zudem wird zum Schutz einheimischer Pflanzenarten beigetragen. Bei den Gemeindeentwicklungsprogrammen geht es um die Stärkung der Selbstbestimmung. Es wird den Menschen vor Ort geholfen, durch Agroforstwirtschaft und biologische Landwirtschaft alternative Einkommensquellen zu erschließen. Gleichzeitig wird auch Umweltbildung für die lokalen Gemeinden angeboten.

Das Freiwilligenprogramm auf Kalimantan konzentriert sich auf Aktivitäten in und um den Tanjung Puting National Park. Dort dreht sich die Arbeit vor allem um die Probleme der natürlichen Umwelt und die Arbeit vor Ort, einschließlich Wiederaufforstung, Umwelterziehung, Agroforstwirtschaft und ökologischer Landbau.

Die Partnerorganisation verfolgt in Tanjung Puting eine einzigartige Strategie. Anstatt die Bemühungen einzig auf den Nationalpark zu konzentrieren, wird sich eher auf die Entwicklung der umliegenden Dörfer fokussiert. Die Hoffnung ist, dadurch umweltfreundliche, wirtschaftliche Alternativen zur Palmölindustrie zu bieten. Um dies zu erreichen, werden der lokalen Bevölkerung Arbeitsplätze in der Forst- und Landrestaurierung angeboten. Diese Strategie hat sich bereits bewährt und so wurden aus ehemaligen Waldzerstörern heute Waldschützer. Alle Mitarbeitende sind Einheimische, und es werden zusätzlich Saisonarbeitende aus den umliegenden Dörfern eingestellt, um bei großen Aufforstungsprojekten zu helfen. Die Setzlinge dafür stammen alle von einer Bauernkooperative, die ausschließlich aus einheimischen Mitarbeitenden besteht. Die Partnerorganisation hat es durch ihre Programme geschafft, dass viele der ehemaligen Mitarbeitenden, die durch die Teilnahme ihre Qualifikationen verbessert haben, heute als ReiseleiterIn, Bootskapitäne oder in anderen Positionen im Ökotourismus arbeiten. Berufe, die die Umwelt schützen, anstatt von ihrer Zerstörung kurzfristig zu profitieren.

Im Rahmen der Projektstrategie, lokale Dörfer zu entwickeln und so die Wälder zu erhalten, konzentriert sich die Organisation auch darauf, die jüngsten Gemeindemitglieder über die Bedeutung von Naturschutz und Umwelt aufzuklären. Das Ziel soll es sein, dass diese Bemühungen eine umweltbewusste Generation hervorbringen, die sich auch in Zukunft für den Schutz der Wälder einsetzt.

Der zweite Projektstandort, Lamandau River Wildlife Reserve, steht unter Naturschutz, da dort eine große Vielfalt interessanter Arten, darunter Orang-Utans, einen Lebensraum finden. Ein Großteil des Gebiets wurde jahrelang durch Brände, aufgrund von Landwirtschaft und Hirschjagd, gerodet. Das Camp liegt abgelegen, weit entfernt von jeglichem Dorf, daher gibt es kaum Kontakte zur lokalen Bevölkerung. Dort wird sich auf die Waldregeneration durch Baumpflanzungen konzentriert sowie auf die Überwachung und den Schutz vor Waldbränden.

Aufgaben

Im Rainforest Conservation Programm erwarten dich vielfältige und spannende Aufgaben. Die Freiwilligentätigkeiten können sich je nach Bedarf, aber auch je nach Wetter und anderen Faktoren ändern. In und um den Nationalpark finden die meisten Projekte statt. Unter der Woche von Montag bis Freitag bestimmen verschiedenste Aktivitäten dein Arbeitstag. Du unterstützt bei der Wildtierbeobachtung, in der Forstbaumschule, wirst Saatgut und Setzlinge aus dem nahegelegenen Wald sammeln, Setzlinge pflegen, Bäume pflanzen und die Neubepflanzung überwachen. Im Bio-Garten wirst du bei der Bodenvorbereitung, Kompostierung und Bewässerung mithelfen. Zudem Futter für die eigenen Tiere sammeln und diese füttern. Englischunterricht ist ein weiterer Teil deiner Projektarbeit. Du unterrichtest zum einen die Mitarbeitenden selbst, die Einheimischen und einmal wöchentlich SchülerInnen im nahegelegenen Dorf. An den Wochenenden hast du Freizeit und kannst diese für dich und die Organisation von Aktivitäten nutzen. Du bist aber auch dazu eingeladen diese Zeit mit den Mitarbeitenden für gemeinsame Aktivitäten zu verbringen.

Im National Park gibt es zudem Camps für Arbeitseinsätze. Alle Aktivitäten drehen sich um die Schwerpunkte Wiederaufforstung, Naturschutzbildung für die Gemeinden und Bildung von Kindern zur Biodiversität. Freiwillige haben manchmal die Möglichkeit, bei der Bepflanzung und Gemeinschaftsaktivitäten in diesen Gebieten zu helfen.

Die Arbeitstage sind in der Regel von Montag bis Freitag. Aufgrund der Hitze und Luftfeuchtigkeit beginnen die Aktivitäten im Freien in der Regel um 7 Uhr morgens, nach dem Frühstück. Es wird versucht, den Arbeitstag je nach Wetterlage flexibel zu gestalten. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Zeit von 7 bis 10:30 Uhr und dann von 14:30 bis 17 Uhr. Dazwischen liegt eine Pause und es wird gemeinsam Mittag gegessen. Es gibt jedoch auch einige Aktivitäten, die tagsüber erledigt werden müssen.

Programmort

Das Projekt befindet sich im indonesischen Teil von Borneo, in Kalimantan, umgeben von üppigem tropischem Regenwald. Das Haupt-Freiwilligenzentrum liegt gegenüber dem Tanjung Puting Nationalpark, am Ufer des Sekonyer-Flusses und ist der Hauptort für die Unterkünfte und Freiwilligenaktivitäten. Das Projektgelände ist etwa 100 Hektar groß und liegt zwischen dem Nationalpark und einer Palmölplantage, anderthalb Stunden mit dem Boot flussaufwärts von der Hafenstadt Kumai oder 30 Autominuten vom Flughafen Pangkalan Bun entfernt. Ein zweiter Projektstandort befindet sich im Lamandau River Wildlife Reserve, etwa vier Autostunden vom Flughafen entfernt.

Kalimantan hat ein tropisches Äquatorialklima. Es ist heiß und feucht. Von November bis Mai herrscht Regenzeit vor, in der es oft und viel regnet. Von Juni bis Oktober ist Trockenzeit und es wird sehr warm und feucht.

In deiner Freizeit hast du am Projektstandort z.B. die Möglichkeit zu lernen, wie man traditionelle Armbänder, Matten oder Schnitzereien herstellt. Du kannst traditionelles Kochen lernen, auf Vogelbeobachtung gehen, Angeln oder Kanufahren. Du kannst aber auch das Dorf Sekonyer besuchen und dort gleichzeitig Englischunterricht geben. Wenn dir danach ist, kannst du deine freie Zeit aber auch ganz einfach zum Entspannen nutzen. Die Partnerorganisation bietet, zu zusätzlichen Kosten, auch eine eintägige Tour zum Nationalpark und den Orang-Utans an. Bei dem Trip werden zwei Standorte besucht, und du wirst während der Tour mit Mittagessen versorgt.

In der weiteren Umgebung kannst du die Orte Kumai und Pangkalan Bun besuchen. Hier findest du neben Restaurants und Geschäften auch Bankautomaten und ein Krankenhaus. Darüber hinaus kannst du dir in Pangkalan Bun z.B. das Rainbow Village anschauen. Ein kleines Gebiet im Zentrum mit farbenfrohen Gehwegen, Straßen und Häusern ganz in der Nähe des Flusses. Oder du schaust dir Istana Kuning an. Ein kleiner Palast auf einem Hügel in Pangkalan Bun, der 1806 erbaut wurde. Kuning bedeutet gelb, da das Gebäude traditionell mit gelbem Stoff bedeckt war. In Kumai kannst du den traditionellen Lebensmittelmarkt besuchen. Dort kannst du Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch kaufen. Der Markt liegt am Fluss und bietet interessante Einblicke in das tägliche Leben in Kumai. Oder du entspannst in einem der Cafés in Kumai – mit Blick auf den Fluss. Dort bekommst du neben Kaffee auch frische Säfte und Essen. In Pangkalan Bun gibt es auch eine Mall in der es einen Supermarkt, eine Apotheke und kleine Geschäfte, auch mit westlichen Dingen, gibt. Wenn du dich gerne sportlich betätigen möchtest, gibt es eine Joggingstrecke in der Nähe des Flughafens in Pangkalan Bun. Die Strecke ist von Wald umgeben und gut geeignet für ein bisschen Bewegung.

Anreise:

Es gibt Direktflüge von Jakarta, Semarang und Surabaya nach Pangkalan Bun, der nächstgelegenen Großstadt zum Projektstandort. Außerdem gibt es Fähren von Semarang und Surabaya zum nahegelegenen Hafen von Kumai.

Die An- und Abreise vom und zum Flughafen in Pangkalan Bun erfolgt in der Regel mit einem Mietwagen oder Taxi. Die Mitarbeitenden holen dich vom Flughafen ab und bringen dich bei deiner Abreise auch wieder dorthin zurück.

Voraus­setzungen

Du benötigst keine speziellen Fähigkeiten oder Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm. Was du mitbringen solltest, ist ein großes Interesse an Naturschutz und der Arbeit mit lokalen Communitys. Dementsprechend solltest du respektvoll mit der natürlichen Umgebung, in der du dich engagieren wirst, umgehen. Ebenso respektvoll solltest du mit deinen Mitfreiwilligen, den Mitarbeitenden und der einheimischen Bevölkerung umgehen. Du solltest dich auch gut mit den üblichen frühen Startzeiten, aufgrund von Hitze und Feuchtigkeit, arrangieren können. Zudem solltest du eine gewisse Flexibilität mitbringen, da sich Zeiten und Aufgaben immer wieder auch ändern können. Du solltest auch geduldig sein, wenn es um die Verständigung mit den Mitarbeitenden geht. Einige Mitarbeitende lernen gerade immer noch Englisch. Daher musst du manchmal etwas langsamer sprechen oder auch eine Frage oder Aussage wiederholen. Sei offen und neugierig, stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstanden hast oder mehr wissen willst. Die Mitarbeitenden helfen dir gerne weiter. Mit einer positiven Einstellung wirst du hier eine wunderbare Zeit haben.

Sprache

Du solltest gute Englischkenntnisse mitbringen, da du für die Mitarbeitenden, Einheimischen und Kinder der Gemeinden auch Englischunterricht geben wirst. Dementsprechend solltest du selbst gut kommunizieren und dich sicher ausdrücken können. Darüber hinaus hilft es dir, dich mit deinen Mitfreiwilligen zu verständigen und so insgesamt eine gute Zeit zu haben.

Unterkunft und Verpflegung

Die Unterkünfte und Einrichtungen auf dem Projektgelände sind sehr einfach. Du musst bereit sein, deine Unterkunft, Mahlzeiten, Arbeitsgeräte und persönlichen Raum mit anderen Freiwilligen und dem lokalen Personal zu teilen. Auf dem Gelände gibt es 2 Schlafsäle. Jeder Schlafsaal bietet normalerweise Platz für 6 Personen. Bei Bedarf können diese jedoch auf bis zu 10 Personen erweitert werden. In beiden Schlafsälen können also 12 bis 20 Personen zur selben Zeit untergebracht werden. In jedem Schlafsaal gibt es 2 Toiletten und 1 (Kaltwasser-)Dusche. Zusätzlich gibt es noch 4 Zweibettzimmer. Diese können ebenfalls bei Bedarf erweitert werden, sodass jedes Zimmer Platz für 3 Personen bietet. Die Unterkünfte bieten demnach Platz für 8 oder bis zu 12 Personen. Für diese Zimmer stehen 2 Toiletten und 2 Duschen zur Verfügung. Jedes Bett ist mit einer Matratze, Bettwäsche, Kissen, Decke und einem Moskitonetz ausgestattet.

Das Projektgelände nutzt Sonnenenergie für die Stromerzeugung. So können elektrische Geräte, wie Smartphones, geladen werden. Es gibt eine Küche und Trinkwasser. Da der Standort recht abgelegen liegt, gibt es weder W-LAN noch Telefonnetz. Dies ist eine großartige Gelegenheit, die Schönheit des Ortes in sich aufzunehmen, die Mitarbeitenden kennenzulernen und sich wirklich in die Freiwilligenarbeit zu vertiefen. W-LAN kann jedoch im Hauptbüro in Kumai genutzt werden.

Auf dem Gelände selbst gibt es keine Möglichkeit Wäsche zu waschen. Es gibt allerdings einen Wäscheservice. Der Preis liegt bei etwa 30 Cent pro Kilo Wäsche. Wenn du mal eine Wäsche benötigst, sprich einfach mit den Mitarbeitenden, um Lieferung und Abholung zu vereinbaren.

Während deines Aufenthaltes bekommst du dreimal täglich etwas zu essen. Die Gerichte sind typisch indonesisch, wie z.B. Nasi Goreng: ein indonesisches gebratenes Reisgericht, normalerweise mit Gemüse, Wurst, Hühnchen und Ei. Mie Goreng: ein indonesisches Nudelgericht mit gebratenen Nudeln, Senfblättern, Ei und Kohl. Bakso: eine indonesische Fleischbällchenbrühe mit Nudeln, Fleischbällchen und Senfblättern. Gado-Gado: ein indonesischer Salat aus Sojasprossen, Gemüse, Tofu, Ei, Crackern und Erdnusssauce. Martabak Manis: ein frittiertes Dessert im Crumpet-Stil, normalerweise mit einem reichhaltigen Schokoladenüberzug. Falls du spezielle Ernährungswünsche hast, kannst du diese den Mitarbeitenden mitteilen und sie werden gerne darauf eingehen.

Leistungen und Preise

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