FREIWILLIGENARBEIT INDONESIEN

WILDLIFE SANCTUARY

Im üppigen Grün des letzten verbliebenen großen Waldgebietes Balis unterstützt du den Schutz bedrohter Tierarten und die Wiederherstellung der einzigartigen Lebensräume. Zwischen Reisfeldern, Regenwald und alten Tempeln arbeitest du zusammen mit einem engagierten Team daran, das empfindliche Gleichgewicht zwischen Menschen und Natur zu bewahren. Du hilfst beim Pflanzen heimischer Baumarten, der Vogelbeobachtung und unterstützt die lokalen DorfbewohnerInnen auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Leben. Neben der Arbeit in der Natur gibst du auch Englischunterricht für die Kinder und BewohnerInnen der lokalen Gemeinschaft.

Werde Teil dieses einzigartigen Projektes und tauche ein in eine Welt, in der du nicht nur den Regenwald und die Artenvielfalt schützt, sondern auch das authentische balinesische Dorfleben hautnah kennenlernst. Du leistest so einen echten Beitrag zur Bewahrung der Natur, im Einklang mit Kultur und Gemeinschaft – ein unvergessliches Abenteuer.

Quick Facts

Art des Programmes
Wildlife Sanctuary
Programmort
Babahan, Bali
, Indonesien
Arbeitszeit
5-6 Stunden pro Tag, Montag bis Samstag
Programmbeginn
jederzeit
Mindestalter
18 Jahre
Sprache
Englisch: Fortgeschrittene Kenntnisse
Voraussetzungen
Engagement für den Tierschutz
Lage
Berge, Dorf, Dschungel, Ländlich
Unterkunft
Mehrbettzimmer
Verpflegung
Nicht inbegriffen
Betreuung
Deutschsprachige Ansprechperson via WhatsApp
Internet
W-LAN auf dem Projektgelände
Preis
Einzelzimmer
Basispreis 1. Programm: 1010,00 €
Verlängerungsmonat: 470,00 €
Mehrbettzimmer
Basispreis 1. Programm: 920,00 €
Verlängerungsmonat: 380,00 €

Projekt­beschreibung

Unsere Partnerorganisation betreibt in Zentralbali ein Schutzgebiet, welches ein Zufluchtsort für gefährdete Vögel und Tiere ist, die im Wald und den Hängen des Berges Batukaru leben. Es ist die Heimat von Langschwanzaffen, Makaken und vielen verschiedenen Vogelarten. Die Organisation hat dort verschiedene Projekte und Aktivitäten etabliert, um die Natur zu schützen, Lebensräume wieder herzustellen und gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften zu integrieren sowie deren Entwicklung zu fördern. Fünf umliegende Dörfer und neun Bauerngruppen haben sich dem Projekt bereits angeschlossen und für sich traditionelle Regelungen eingeführt, die die Sicherheit der Wildtiere in diesem Schutzgebiet gewährleisten.

In ganz Indonesien sind Vögel und andere Tiere durch Wilderer und illegalen Wildtierhandel bedroht. Das Land hat leider die zweithöchste Anzahl bedrohter Vogelarten weltweit. Seit vielen Jahren arbeitet die Organisation mit den Einheimischen zusammen, um in diesem Gebiet ein Naturschutzgebiet zu schaffen. Die Gemeinde hat eine Reihe traditioneller Gesetze erlassen, die die Jagd und Wilderei innerhalb des Schutzgebiets verbieten. Das Wildlife Sanctuary ist das erste privatwirtschaftlich errichtete Wildtierschutzgebiet auf Bali, seit 2011, und umfasst einen Teil des größten verbliebenen Waldbestandes der Insel. Es erstreckt sich über einen Umkreis von fünf Kilometern um den berühmten Besikalung-Tempel, einer der wichtigsten und ältesten Tempel auf Bali. Die Organisation hat dutzende Vögel im Schutzgebiet ausgewildert, darunter Weißflügel-Myna und friedliche Tauben. Außerdem pflanzt die Organisation Bäume und überwacht den Zustand des Waldes, der an die zum UNESCO-Welterbe gehörenden Jatiluwih-Reisterrassen grenzt. Es wird zusätzlich, gemeinsam mit der UNESCO, an einem Projekt zum Schutz der Subak (Bewässerungsgemeinschaft) gearbeitet. Ein 1.000 Jahre altes traditionelles Landwirtschafts- und Bewässerungssystems, das die Grundlage dieser malerischen Reisterrassen bildet.

Ein Teil der Organisationsstrategie ist es, Tiere, die in dem eigenen Wildlife-Rescue-Center auf Bali betreut wurden, in geeignete Habitate auszuwildern. Wenn die Bedingungen passen, werden die Tiere auch im Wildlife Sanctuary freigelassen.

Das Projektteam klärt außerdem die lokale Bevölkerung über Naturschutzthemen auf, organisiert Besuche im Schutzgebiet für Schulkinder und richtet ein Informationszentrum für die Öffentlichkeit ein. Alles mit dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für das Projekt zubekommen und das Schutzgebiet letztendlich erweitern zu können.

Aufgaben

Als Freiwillige/r unterstützt du die Organisation direkt in der übergeordneten Natur- und Artenschutzarbeit, der Umweltbildung und der Gemeindeentwicklung. Du wirst in die Projektaktivitäten einbezogen und beteiligst dich an der biologischen Überwachung, Habitatpflege und bei den Schutzprojekten. Ebenfalls unterstützt du bei den Themen wie Permakultur, Englischunterricht oder Training für das Volunteer-Tourismus-Management. Deine Aufgaben umfassen u.a. Gartenarbeit oder Landwirtschaft mit Einheimischen, Reinigung der Umgebung des Tempels, Wildtierbeobachtung und Englischunterricht für die Mitarbeitenden, die lokalen Kinder und DorfbewohnerInnen.

Tatsächlich besteht derzeit der größte Bedarf der Einheimischen an Englischunterricht. Das Ziel des Englischunterrichts ist es, den Einheimischen mehr Selbstvertrauen im Umgang mit AusländerInnen zu geben und sie so in die Lage zu versetzen, mit BesucherInnen zu interagieren. Längerfristig sollen die BewohnerInnen so besser von den seit langem bestehenden Tourismusaktivitäten in ihrer Region profitieren können. Es wurde bereits von der Dorfverwaltung entschieden, dass das umliegende Dorf zu einem gemeindebasierten Ökotourismus-Standort werden soll. Diese Idee wird von der Mehrheitsbevölkerung der Region unterstützt. Die Organisation unterstützt die lokale Gemeinschaft mit dem Ziel, das Bewusstsein für Umweltschutz zu stärken und lokale Menschen in nachhaltige Praktiken einzubinden.

Deine Arbeitszeit wird von Montag bis Samstag sein und 5-6 Stunden pro Tag umfassen. Der Sonntag ist dann dein freier Tag. Du wirst vor allem morgens, von 7:30 bis 11:00 Uhr, und nachmittags, von 14:00 bis 16:00 Uhr, mit den Mitarbeitenden zusammenarbeiten. Dazwischen kannst du die Schönheit der Dörfer und der Umgebung genießen, die sehr gut zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar sind. Die lokale Bevölkerung ist sehr freundlich, und es ist sehr empfehlenswert, die Einheimischen zu Hause zu besuchen. Du kannst bei ihren Aktivitäten mitwirken oder ihnen bei Zeremonien oder besonderen Veranstaltungen im Dorf helfen und daran teilnehmen. Eine einmalige Gelegenheit, die Kultur und Traditionen der Menschen kennenzulernen und so in die Lebenswelt der lokalen Gemeinschaften einzutauchen. Der Zeitplan der Projektaktivitäten wird generell an den Zeitplan der Einheimischen angepasst, insbesondere wenn im Dorf traditionelle Veranstaltungen stattfinden.

Bei den Aufforstungsprojekten hilfst du aktiv mit, den natürlichen Lebensraum rund um das Schutzgebiet zu regenerieren, zu pflegen und langfristig zu sichern. Du kümmerst dich um die Setzlinge in der Baumschule, pflanzt einheimische Baumarten im Regenwald, entfernst invasive Arten, pflegst Wiederaufforstungsflächen mit Wässern, Mulchen und Düngen. Darüber hinaus unterstützt du beim Aufbau nachhaltiger Agroforstsysteme mit lokalen Bauern. Außerdem werden Setzlinge aus der Baumschule an Einheimische verteilt, die sie in ihren eigenen Gebieten pflanzen können.

Als Freiwillige/r nimmst du beim Beobachten und Dokumentieren der Tierwelt teil, mit dem Ziel, die Wirkung der Schutzmaßnahmen zu messen. Das umfasst die Tierbeobachtungen, also z.B. die Vogelzählungen oder die Erfassung der Artenvielfalt, die Datenaufnahme über Flora & Fauna. Dazu zählt auch die Unterstützung bei Wiederansiedlungsprojekten, wie der Auswilderung von Vögeln.

Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören bei Bedarf auch praktische Arbeiten im Sanctuary, wie Instandhaltung von Wegen, Zäunen, Hütten oder die Reparatur von Einrichtung und Infrastruktur.

Programmort

Die Umgebung des Wildlife Sanctuary, im Herzen von Bali, ist ländlich und naturnah, aber herrlich gelegen, mit Blick auf Reisterrassen, einen kleinen Wald und den Berg Batukaru. Das Schutzgebiet bietet einen Zufluchtsort für eine vielfältige Tierwelt. Es schließt Teile des größten noch verbliebenen Waldgebiets Balis mit ein. Die dichten Wälder von Batukaru machen es zu einem der letzten verbliebenen Naturgebiete auf Bali und dienen als wichtige Wasserquelle für die Region.

Die Infrastruktur um das Zentrum herum ist eher einfach, aber du findest grundlegende Dinge in der nahen Umgebung. In den Dörfern rund um das Projektgelände findest du kleine Dorfläden, in denen du Grundnahrungsmittel, Snacks, Getränke, Hygieneartikel usw. bekommst. Ebenfalls in der näheren Umgebung gibt es Warungs, kleine lokale Essensstände, die einfache indonesische Mahlzeiten und Getränke anbieten. Zwischen den Dörfern bewegst du dich auf Straßenwegen, mal gepflastert, mal unbefestigt, verbunden mit lokalen Wegen, durch das ländliche Gebiet zwischen Feldern und Waldflächen.

Zum nächstgrößeren Ort, Tabanan, brauchst du mit dem Auto etwa 30 Minuten. Dort findest du Krankenhäuser, speziellere und westliche Produkte. Nach Denpasar, der größten Stadt auf Bali, sind es mit dem Auto etwas mehr als eine Stunde.

Interessante Orte rund um das Dorf, die du während deines Aufenthalts im Wildlife Sanctuary besuchen kannst sind z.B. natürliche heiße Quelle, Wasserfälle, kristallklare Flüsse zum Schwimmen, die alten Tempel von Besikalung und natürlich überall die wunderschönen Reisterrassen, wie die Jatiluwih Reisterrassen. Weitere nahegelegene Highlights sind der Tanah Lot Tempel, der Alas Kedaton Affenwald und der Strand von Yeh Gangga.

Anreise:

Um nach Bali zu gelangen, ist ein Inlandsflug in Indonesien die schnellste und gängigste Methode. Wenn du schon näher an Bali sein solltest, kannst du auch eine Fähre von Java oder Lombok nehmen.

Vom Flughafen I Gusti Ngurah Rai in Denpasar kannst du dir ein normales Taxi oder ein Grab- oder Gojek-Taxi (über App buchbar) nehmen. Die Fahrt vom Flughafen zu unserem Zentrum dauert mit dem Auto 1,5 Stunden. Alternativ bietet das Projekt auch einen Abholservice gegen Aufpreis an.

Voraus­setzungen

Es sind grundsätzlich keine speziellen Kenntnisse für das Programm notwendig. Was du mitbringen solltest, ist ein Interesse für Natur- und Artenschutz und die Bereitschaft, dich für den Schutz des Regenwaldes einzusetzen. Das Projekt vereint Naturschutz, kulturellen Austausch und nachhaltige Entwicklung. Es ist also ideal für dich, wenn du die einmalige Natur hautnah erleben und gleichzeitig Verantwortung übernehmen willst. Es ist gut, wenn du Flexibilität und Offenheit mitbringst und du dich zudem darauf einstellen kannst, auch mit dem, was vor Ort verfügbar ist, zu arbeiten und auszukommen.

Sprache

Die meisten Mitarbeitenden sprechen Indonesisch und Englisch. Du solltest über ausreichend gute Englischkenntnisse verfügen, um den Mitarbeitenden und den Menschen aus der lokalen Gemeinschaft Englischunterricht geben zu können. Grundsätzlich hilft es dir auch, dich gut zu verständigen, Fragen zu stellen, Aufgaben und Inhalte zu verstehen, um so letztendlich das Beste aus deinem Aufenthalt zu machen.

Unterkunft und Verpflegung

Das Wildlife Sanctuary verfügt über ein eigenes Freiwilligenzentrum. Es ist ein einfaches traditionelles Holzgebäude, das aber komfortable, saubere Zimmer bietet. In dem Haus gibt es zwei Zweibettzimmer, ein Dreibettzimmer mit Einzelbett und Etagenbett im Obergeschoss sowie einen Schlafsaal mit sechs Einzelbetten. Alle Betten sind mit sauberen Laken, Kissen und Bettdecken sowie einem Moskitonetz ausgestattet. Die Zimmer verfügen über einen elektrischen Ventilator. Es gibt Gemeinschaftsbäder, eine Gemeinschaftsküche und ein Esszimmer rund um einen wunderbaren Naturgarten. Neben den Zimmern im Freiwilligenzentrum können Freiwillige auch im örtlichen Haus auf dem Familiengelände neben der Einrichtung übernachten. Dort gibt es ein Doppelzimmer und ein traditionelles Gebäude mit zwei Doppelbetten. Deine Wäsche kannst du vor Ort per Hand oder im nahegelegenen Waschsalon waschen.

Grundsätzlich wird keine Verpflegung seitens des Projekts während deines Aufenthaltes gestellt. Im Freiwilligenzentrum selbst wird aber lokales Essen und Getränke angeboten. Es gibt eine einfache Gemeinschaftsküche, in der du dir dein eigenes Essen zubereiten und so gesellige Kochabende mit deinen Mitfreiwilligen verbringen kannst. Viele der Freiwilligen gehen gerne auf den lokalen Markt und bereiten gemeinsam Mahlzeiten zu. Das ist zum einen eine schöne Möglichkeit, die lokale Kultur kennenzulernen und zum anderen gleichzeitig flexibel auf die Vorlieben aller einzugehen. Alternativ gehst du in eines der lokalen kleinen Restaurants in den umliegenden Dörfern essen.

W-LAN ist im Freiwilligenzentrum vorhanden, allerdings ist die Verbindung nicht besonders schnell.

Leistungen und Preise

Einzelzimmer
Basispreis 1. Programm: 1010,00 €
Verlängerungsmonat: 470,00 €
Mehrbettzimmer
Basispreis 1. Programm: 920,00 €
Verlängerungsmonat: 380,00 €
Du möchtest an mehreren Projekten teilnehmen? Für jedes Folgeprojekt gewähren wir 200,00 € Rabatt

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