Wie wäre es, wenn du in einem kleinen Klassenraum im Norden von Thailand stehst, dich 60 neugierige Kinderaugen anschauen und du den Kindern auf spielerische Art und Weise erste Englischwörter beibringst?
Im Child Care Programm begleitest du Kinder aus den umliegenden Bergdörfern auf ihren ersten Schritten in die Welt der Bildung. Viele von ihnen sprechen zu Hause nur ihre lokale Muttersprache, also noch nicht einmal thailändisch. Viele Kinder wachsen in einfachen Verhältnissen auf und hätten ohne die Unterstützung der Kinderbetreuung kaum Zugang zu Schulbildung. Du hilfst ihnen bei der grundlegenden Entwicklung, mit Spielen, Liedern, kreativen Aktivitäten und liebevoller Betreuung.
Es geht weniger um perfekte Grammatik oder strenge Lehrpläne, sondern viel mehr um Vertrauen, um Ermutigung und um das Gefühl, dass Lernen Spaß macht. Du wirst staunen, wie schnell sich eine Verbindung aufbaut – und wie sehr dein Lächeln, deine Geduld und deine Zeit den Alltag dieser Kinder verändern können.
Im Norden von Thailand befindet sich unser Child Care Projekt. Seit seinem Start im Jahr 2017 kümmert sich das Projekt um die Kinder ethnischer Minderheiten (Hill Tribes), die in ländlichen Gemeinden leben. Ziel ist es, durch die Betreuung sowie durch Bildungs- und Lernaktivitäten den Kindern einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen. In der Kinderbetreuung wirst du mit Kindern zwischen 3 und 12 Jahren aus den lokalen Dörfern und den umliegenden Hill Tribes (z. B. Akha, Lahu, Karen) arbeiten. Dabei geht es insbesondere um die Unterstützung der (früh-)kindlichen Entwicklung, wie der Vermittlung einfacher Englischkenntnisse, Förderung von Gemeinschaft, Vertrauen, Neugier sowie der Entlastung der Eltern, die tagsüber die Betreuung der Kinder nicht gewährleisten können.
Das Gebiet um Chiang Rai ist das zu Hause von tausenden Menschen der dort lebenden Bergvölker. In vielen Dörfern gibt es Child-Care-Zentren und Kindergärten, oder ein Zentrum dient mehreren Dorfgemeinschaften in dem Gebiet. Diese Zentren spielen eine wichtige Rolle in der Vorbereitung der Kinder auf die Staatsschulen, in denen Thai gesprochen wird, nicht ihre Muttersprache.
Das Projekt wurde 1991 gegründet, erlangte 2004 den NGO-Status und kümmert sich um die Belange ethnischer Minderheiten im Norden Thailands. Als Kunst-Gruppe begannen die Gründer, durch Kunst, Musik, Tanz ihre sozialen Sensibilisierungskampagnen zu fördern. Die Kampagnen drehten sich um verschiedene soziale Probleme und wurden über das ganze Land verteilt in lokalen Gemeinschaften aufgeführt. Im Jahr 1999 entschieden sich Mitglieder der Gruppe, einen festen Ort zu etablieren, um zu prüfen, ob ihre Arbeit einen langfristigen Einfluss auf die Gemeinschaft haben könnte. In den ersten sechs Monaten lebte die Gruppe in Zelten, während sie ihr Gemeinschaftshaus bauten. Während dieser Zeit lebte die Gruppe mit der lokalen Bevölkerung und tauschte sich mit ihr aus. Dabei wurde schnell klar, dass die ethnischen Minderheiten in der Region größere Probleme hatten als die Mehrheit der thailändischen Bevölkerung. Die meisten Probleme resultierten aus der Staatenlosigkeit – man lebte zwar im Land, besaß aber keine Staatsbürgerschaft und hatte daher nur wenige Rechte. Ohne Staatsbürgerschaft sind Bildung und Arbeit stark eingeschränkt und es gibt viele Hürden zu überwinden. Zudem führt die Staatenlosigkeit zu zahlreichen sozialen Problemen wie Armut, Drogenkonsum, Kriminalität, Ausbeutung und Menschenhandel. Die Gruppe begann eng mit den Gemeinschaften vor Ort zusammenzuarbeiten und entwickelte eine Menge an Projekten, um diese zu unterstützen. Das Team wurde erweitert und lokale junge Leute aus verschiedenen ethnischen Gruppen wurden engagiert, dem Projekt zu helfen. Ziel war es, die jungen Leute zu ermächtigen, welche dann in ihren lokalen Gemeinschaften das gelernte Einbringen und so das tägliche Leben verbessern.
Das Projekt arbeitete über einen langen Zeitraum daran, zusammen mit anderen NGOs in der Region, den staatenlosen Menschen zu helfen, die Staatsbürgerschaft zu erlangen. Das Programm war ein großer Erfolg und verhalf zehntausenden Menschen zur Staatsbürgerschaft. Im Verlauf der Jahre kamen andere Projekte und Freiwilligenprogramme hinzu, wie Ecotours, Englischunterricht und andere Unterstützungsprojekte für die lokalen Gemeinschaften. So wurden u.a. Arbeitsplätze für die Menschen vor Ort geschaffen und Geld für die Familien generiert. Heute konzentriert sich die Arbeit der Gruppe in der Region auf Landwirtschaft und Umwelt, Katastrophenmanagement und den Aufbau von Programmen für von Armut betroffene ältere und gebrechlichen Menschen.
Das Projekt benötigt die Unterstützung von Freiwilligen, hauptsächlich für die Programme im Tierschutz und der Kinderbetreuung. Die Freiwilligen übernehmen im Child Care Programm wichtige Aufgaben, wie die Unterstützung der Lehrkräfte, Betreuung der Kinder, Entwicklung und Umsetzung von Aktivitäten, die die Entwicklung der Kinder fördern.
Im Child Care Programm sind Freiwillige ein essenzieller Teil der Arbeit für die Entwicklung der Kinder aus den lokalen Gemeinschaften. Hauptsächlich wird die Arbeit in einer lokalen Schule mit 200 SchülerInnen stattfinden. Neben der Unterstützung des Unterrichts wird die Hilfe von Freiwilligen insbesondere in der Betreuung und der Organisation von Aktivitäten nach der Schule benötigt. Das Spektrum der Aufgaben reicht von der Durchführung von Bildungs- und Lernaktivitäten, Instandhaltung des Klassenzimmers und Hilfe bei den Mahlzeiten für die Kinder.
Aufgrund dass die Kinder hauptsächlich im Grundschulalter sind, ist die Kinderbetreuung ein Programm, das den Freiwilligen etwas Zeit nach den Vormittagsaktivitäten lässt. Nachdem die Freiwilligen gegangen sind, beruhigen sich die Kinder etwas, essen dann zu Mittag und schlafen nachmittags ein paar Stunden.
Von Dienstag bis Freitag beginnt der Arbeitstag um 8:30 Uhr morgens und endet in der Regel um 17:00 Uhr, inklusive Mittagspause. Der Tag fängt mit einem Morning Meeting an, mit einer kurzen Besprechung des Tagesplans. Danach fahren die Freiwilligen in die Schule und um 9:30 Uhr beginnen die Lehraktivitäten, wie Spiele und Gruppenaktivitäten, einfache Englischübungen, Singen, Tanzen, Geschichten vorlesen. Von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr ist Mittagspause. Um 1:30 Uhr bis ca. 2:30 Uhr starten die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Kinderbetreuung in der Schule, wie Malen, Gartenarbeit, landwirtschaftliche Projekt. Von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr geht es um die Unterrichtsplanung für den nächsten Tag, Bastelideen entwickeln, kreative Aktivitäten planen sowie die Entwicklung von Thai-/Englisch-Materialien mit den Lehrenden und Unterstützung bei der Schulorganisation. Um 17:00 Uhr gibt es Abendessen.
Am Samstag beginnt der Tag um 8:30 Uhr mit einem Morning Meeting und einer Nachbesprechung der Woche. Im Anschluss, von 9:00 – 11:00 Uhr werden Teaching-Aktivitäten in verschiedenen Gemeinschaftszentren durchgeführt. Nach dem Mittagessen und dem Aufräumen endet das Programm für die Woche und es bleibt Zeit für Freizeitaktivitäten. Sonntag und Montag sind freie Tage, was für die Freiwilligen eine 5-Tage-Woche bedeutet.
Für die Entwicklung der Aktivitäten mit den Kindern können z.B. Lieder (CD/DVD), Kunst, Handwerk, Spiele, Alphabet und einfaches Vokabular genutzt werden. Es gibt bereits Vorlagen für solche Aktivitäten, allerdings sind die Freiwilligen durchaus auch frei darin, eigene geeignete Aktivitäten zu entwickeln. Für den Englischunterricht sind es vor allem einfache Sprachbausteine, Laute und Grundwörter, die den Kindern beigebracht werden. Wichtig wäre hier zu erwähnen, dass die Kinder zuerst ihre lokale Muttersprache lernen und dann erst Thai. Neben Englisch kannst du den Kindern auch andere Sprachen beibringen, wie Deutsch, Französisch, Spanisch. Die Kinder sollen durch diesen Unterricht ermutigt werden, verschiedene Kulturen zu erkunden und wertzuschätzen.
Der Unterricht konzentriert sich auch auf das Tierwohl. Die Partnerorganisation legt Wert darauf, dass Kinder lernen sollten, wie man sich zu Hause um Haustiere kümmert. Ihn soll vermittelt werden, dass Tiere Familienmitglieder sind und nicht nur den Hof oder das Haus beschützen und gefüttert werden, ohne auch Liebe oder Aufmerksamkeit zu erhalten.
Zu den weiteren Aufgaben gehören das Reinigen der Schlafsäle und gelegentlich auch körperliche Arbeit, daher sind Flexibilität und Verständnis für solche Arbeiten ebenfalls erforderlich.
Aktivitäten und Schulen können sich während Stoßzeiten sowie während der Schulferien von März bis April und im Oktober ändern. Es gibt auch nationale Feiertage und reguläre Lehrertage, an denen die Kindertagesstätten geschlossen oder anderweitig genutzt werden, sodass es keinen regulären Unterricht gibt. In diesen Zeiten wird erwartet, dass die Freiwilligen im Child Care Programm flexibel bleiben, Eigeninitiative zeigen und gelegentlich bei anderen Programmen mithelfen. Es werden auch Tierschutzprojekte für die Kinder in der Ferienzeit organisiert, in denen ein respektvoller Umgang mit Tieren vermittelt wird und die Freiwilligen eingebunden werden.
Für die Arbeit in den Schulen gibt es eine gewisse Kleiderordnung, die du für den Unterricht beachten solltest. Es sollte eine einfarbige lange Hose, die bis zu den Knöcheln reicht, sein. Bitte keine Leggings oder Yogahosen, keine Röcke, Shorts oder Kleider. Als Freiwillige/r erhältst du ein T-Shirt und ein traditionelles Oberteil für den Unterricht. Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass deine Kleidung sauber, einfarbig und in gutem Zustand ist. Die Schultern müssen stets bedeckt sein, du solltest kein Dekolleté zeigen und Frauen müssen immer einen BH tragen. Tattoos müssen bedeckt sein und du solltest keine Ohrringe und anderen Gesichtsschmuck tragen.
Das Projektgelände liegt mitten in der Natur, etwa 16 km außerhalb von Chiang Rai im Norden von Thailand. Der Ort ist ländlich geprägt, umgeben von Bäumen, Wäldern, Bächen, Hügeln, Feldern. Du tauchst ein in ein sehr authentisches Landleben und bist Teil der lokalen Dorfgemeinschaften. In dieser Umgebung leben auch Tiere in allen Formen, Größen, Zahlen und Farben. Diese reichen von Hunden, Katzen, Geckos, Ameisen, Kühen, Pferden, Vögeln, Käfern, Spinnen, Mücken, Mäusen, Schlangen, Fischen und einer Vielzahl von Insekten.
Auf dem Gelände gibt es Bereiche, die für gemeinsame Aktivitäten genutzt werden können oder einfach zum Entspannen, wie ein Bambuspavillon am Teich. Diese Orte eignen sich auch besonders gut für die gemeinsame Abendunterhaltung, wie Filme schauen, Quiz veranstalten, Spiele spielen usw.
Vor Ort gibt es einen kleinen Laden, der lokale thailändische Snacks und Erfrischungsgetränke verkauft, und ein Café, wo du heiße und kalte Getränke sowie Pommes, Sandwiches und Snacks bekommen kannst.
In nur wenigen Gehminuten vom Projektgelände entfernt liegt ein kleines Dorf. Dort kannst du zum Beispiel den lokalen Tempel besuchen. Ebenfalls findest du dort ein paar Shops und Cafés, die Dinge des täglichen Bedarfs verkaufen. Für eine größere Auswahl und jegliche andere Art von Besorgungen ist Chiang Rai in 25 Minuten mit dem Taxi zu erreichen. Dort findest du Geschäfte, Märkte, Bars und Restaurants.
Die medizinische Versorgung ist in Chiang Rai ebenfalls gesichert. Dort findest du Krankenhäuser, Apotheken und Polizeistationen.
An den freien Tagen, Sonntag und Montag, warten nahe gelegene Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen darauf, von dir entdeckt zu werden. Gerne helfen dir die Projektmitarbeitenden bei der Entscheidung, wohin und wie du dort hinkommst. Morgens gibt es reguläre Songtaews, umgebaute Pick-ups die als Sammeltaxis dienen, die die Locals von den Dörfern in die Stadt bringen. Du kannst auch die Mitarbeitenden bitten, ein Songtaew zu rufen, falls du einmal später unterwegs sein willst.
Freiwillige haben außerdem die Möglichkeit eines Homestays. Du wirst am Freitagabend mit einem Mitarbeiter in sein Dorf fahren und dort einen gemeinsamen Abend verbringen und auch übernachten. Am Samstag können dann Sehenswürdigkeiten in der Umgebung besichtigt werden. Eine großartige Möglichkeit, die lokalen Dorfgemeinschaften und deren Kultur kennenzulernen.
Anreise:
Am Aufnahmetag (Montag) treffen sich die Freiwilligen um 11:00 Uhr im Baan Pordeedin Guesthouse in Chiang Rai und werden von Projektmitarbeitenden abgeholt. Von dort aus fahrt ihr ca. 30 Minuten zum Projekt. Am Abreisetag wirst du auch wieder dorthin zurückgebracht (in der Regel gegen 13 Uhr).
Für deine Arbeit im Child Care Programm solltest du mindestens 18 Jahre alt sein. Freiwillige müssen keine qualifizierten oder erfahrenen LehrerInnen sein, um an diesem Projekt teilzunehmen. Wenn du eine Leidenschaft für Bildung hast und gerne mit kleinen Kindern zusammenarbeiten willst, dann bist du für das Child Care Programm ideal geeignet. Englischkenntnisse sind notwendig, um dich mit dem Team und anderen Freiwilligen abzustimmen. Eine offene, kreative und flexible Arbeitseinstellung ist entscheidend, damit du eine gute Zeit hast und einmalige Erfahrungen sammeln kannst. Wenn du Freude an der Betreuung kleiner Kinder hast, bei deren Entwicklung mithelfen und du dich zudem in lokale Gemeinschaften integrieren möchtest, dann wirst du dich hier schnell wohlfühlen und eine gute Zeit verbringen.
Die Mitarbeitenden sprechen Thai und Englisch. Bei der Kinderbetreuung werden mit den Kindern Lernaktivitäten, wie Lieder, Spiele und Bastelarbeiten, durchgeführt. Im Grunde sind dafür grundlegende Englischkenntnisse ausreichend. Du solltest jedoch gut Englisch sprechen können, um mit dem Personal und anderen Freiwilligen kommunizieren und dich austauschen zu können.
Die Unterkünfte vor Ort beherbergen Freiwillige, Mitarbeiterfamilien, unverheiratete MitarbeiterInnen, PraktikantInnen und Gäste. Die Gebäude auf dem Projektgelände bestehen aus verschiedenen Materialien. Einige sind aus Holz, andere aus Erde und Stroh und wieder andere aus Ziegeln. Alle Gebäude verfügen über elektrisches Licht und Steckdosen. Der Strom in Thailand beträgt 220 V. Die Unterkünfte sind einfach aber mit dem Nötigen eingerichtet.
Die Unterkünfte und die entsprechenden Zimmer werden mit anderen Freiwilligen geteilt. Dabei werden die Unterkünfte nach Geschlecht getrennt.
Es gibt zwei Unterkünfte für Frauen, die von den Freiwilligen genutzt werden, und eine Unterkunft ist für thailändische Praktikantinnen reserviert. Eine der Unterkünfte ist ein zweistöckiges Holzhaus, der Hauptschlafsaal ist ein einstöckiges L-förmiges Gebäude mit zwei Zimmern und eigenem WC und Dusche. In der Regel wohnen in diesem Haus 10-15 Frauen zur selben Zeit. Je nach Zeitraum können es aber auch mal etwas mehr Frauen sein.
Die Erdhäuser, bestehend aus Erde, Spreu und Stroh, sind für die männlichen Freiwilligen und die Mitarbeiter, die vor Ort wohnen, vorgesehen. Es gibt jedoch auch einen Schlafsaal aus Bambus und einen aus Ziegeln. Die Zimmer bieten Platz für 2-5 Personen, je nachdem, in welchem Zimmer du untergebracht wirst. Für die Männer gibt es einen extra Doppel-WC- und Duschblock. Es gibt außerdem einen Schlafsaal für Männer im traditionellen Stil aus Bambus, Holz und Gras. Er verfügt über drei Zimmer, WC und Dusche, eine Veranda und bietet bequem Platz für bis zu 16 Freiwillige.
Die Frauenunterkünfte verfügen über Kaltwasserduschen, während die Männertoiletten mit Eimersystem ausgestattet sind. Die Eimerdusche bietet kaltes Wasser und ist eine fantastische Abkühlung bei der Hitze Thailands. Alle Toiletten sind im westlichen Stil, verfügen jedoch über eine manuelle Spülung, d. h. man schöpft mit einer Schüssel Wasser aus einem Spülkasten und spült damit. Die Toiletten sind elektrisch beleuchtet.
Ein Schlafsack oder Innenschlafsack können hilfreich sein. Zum einen wird einer benötigt für die Unterbringung bei einer Gastfamilie im Falle des Homestays und zum anderen kann es im Winter auch mal etwas kälter werden.
Auf dem Projektgelände gibt es eine Waschmaschine, die die Freiwilligen nutzen können. Alternativ kann die Wäsche auch mit der Hand gewaschen werden. Das Waschpulver wäre von dir selbst zukaufen. In der Nähe der Unterkünfte befinden sich Bambusstangen zum Aufhängen der Wäsche.
Die Freiwilligen sind für die Reinigung der Unterkünfte, einschließlich der Toiletten, selbst verantwortlich. Um die Aufgaben gerecht zu verteilen, empfiehlt es sich einen Plan untereinander zu organisieren.
Das Projektgelände erstreckt sich über mehrere Hektar, mit zahlreichen Gebäuden und einem ständigen Besucherstrom. Es gibt ein Nachtwächter und Überwachungskameras, die die meisten Bereiche abdecken. Dennoch solltest du darauf achten, deine persönlichen Gegenstände beisammenzuhalten. Dafür gibt es auf dem Gelände auch Schließfächer, in denen du wichtige Dinge verschließen kannst.
Für die Verpflegung ist auf dem Projektgelände gesorgt. Es gibt eine Gemeinschaftsküche und dort werden unter der Woche die Mahlzeiten zubereitet und gemeinsam gegessen. In Thailand ist es üblich, das Essen zu teilen. Normalerweise stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch und die Leute nehmen sich davon etwas auf ihren eigenen Teller (oder essen direkt von diesen Gerichten). Ebenfalls üblich ist es, auf dem Boden zu sitzen und zu essen.
Die Speisekarte besteht aus thailändischen Gerichten, aber da das Personal aus ganz Thailand stammt, wirst du Speisen aus allen Teilen Thailands genießen können. Wenn du dich vegetarisch ernährst oder andere Ernährungsformen für dich in Frage kommen, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, da die Mitarbeitenden ihr Bestes geben werden, darauf einzugehen. Es ist nur notwendig, dass du den Mitarbeitenden im Vorfeld Bescheid gibst, damit sie darauf achten können. Falls die Ernährung sehr spezifisch ist, müssen manchmal die Zutaten selbst gekauft werden. Es wird einmal pro Woche in großen Mengen eingekauft, daher solltest du immer genau angeben, was für deine Ernährung wichtig ist oder benötigt wird.
In Thailand ist es üblich, viel Reis zu essen. Also rechne damit, dass auch du viel Reis essen wirst. Die Mitarbeitenden geben sich Mühe, das Menü zu variieren und servieren normalerweise immer Obst als Nachtisch. Es kann jedoch auch spannend sein, sich beim Essen flexibel zu zeigen (solange das deine Ernährung zulässt) und Speisen zu essen, die du zu Hause selten probieren wirst.
Die Mahlzeiten werden dreimal täglich frisch zubereitet. Die Essenszeiten sind in der Regel um 8:00 Uhr, 12:00 Uhr und 17:00 Uhr (diese Zeiten können je nach Arbeitszeit variieren). Die Mahlzeiten werden während der Arbeitswoche (Dienstag bis Samstag) und am Montagabend angeboten. An den Wochenenden wird keine Verpflegung angeboten und du musst in dieser Zeit für ausreichend Verpflegung selbst sorgen. Vor Ort auf dem Projektgeländer gibt es einen Shop, der Snacks und Getränke verkauft. Außerdem gibt es ein kleines Café mit heißen und kalten Getränken sowie westlichem Gebäck. In dem Dorf direkt außerhalb des Geländes gibt es zudem einige Geschäfte und Cafés, die Dinge des täglichen Bedarfs verkaufen. Falls das nicht ausreicht oder du gerne mehr Auswahl bevorzugst, ist die Stadt Chiang Rai etwa 25 Minuten mit dem Taxi entfernt.
Das Leitungswasser ist NICHT trinkbar – die meisten ThailänderInnen trinken ausschließlich gefiltertes Flaschenwasser. Trinkwasser aus Filteranlagen steht im Büro und in der Küche zur Verfügung. Für den Homestay bei einer Gastfamilie wird ebenfalls Flaschenwasser zur Verfügung gestellt.
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