Am Anfang ist es nur ein kleiner Sämling, aber in 10–15 Jahren ist es ein richtig großer Baum. Wäre es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass du durch deine Arbeit dazu verhelfen kannst, kahle trockene Landflächen wieder in grüne fruchtbare Wälder zu verwandeln?
In der Naturschutzorganisation hilfst du dabei, die natürlichen Wälder Thailands zu bewahren und zerstörte Landschaften wiederherzustellen. Wälder sind Lebensräume für viele Tierarten. Dein Beitrag hilft dabei, die Artenvielfalt zu fördern. So schenkst du Elefanten vielleicht ein Stück Lebensraum, der vorher verloren gegangen war. Aber nicht nur für die Natur leistest du einen großartigen Beitrag, sondern auch für die lokalen Gemeinschaften, denen du nachhaltige Landnutzung und alternative Anbaumethoden näherbringst. Am Ende jeden Tages hast du damit den Erhalt der artenreichen tropischen Wälder Nordthailands gefördert – und das ist doch ein gutes Gefühl.
Unsere Partnerorganisation liegt mitten in der Natur unweit von Pai im Norden von Thailand. Dort wird sich seit 12 Jahren aktiv um den Erhalt der natürlichen Wälder und Lebensräume in Thailand gekümmert. Ein zweiter Standort der Partnerorganisation liegt im Süden von Thailand, in Krabi. Zudem kommen aktive Pflanzgebiete in neun Provinzen Thailands.
Die Mission der Naturschutzorganisation: die Wiederherstellung natürlicher Waldlandschaften in ganz Thailand. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Schutz und der Förderung der Artenvielfalt, der Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts und der Förderung nachhaltiger Verbesserungen der Lebensbedingungen der lokalen Gemeinschaften.
Um die globalen Ziele zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Eindämmung des Klimawandels zu erreichen und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort zu sichern und zu verbessern, ist unsere Partnerorganisation bestrebt, lokale Urwälder zu erhalten und zerstörte Landschaften wiederherzustellen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden ist ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit. Dadurch sollen Agroforstwirtschaft und andere nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken durch Bildung, Schulung und Kompetenzaufbau gefördert werden. Im Projekt wird das ganze Jahr über in den Provinzen Mae Hong Son und Chiang Mai daran gearbeitet, die wunderschönen und artenreichen tropischen Wälder Nordthailands wiederaufzubauen.
Dabei wird sich nicht nur auf die Bäume, sondern auch auf die Tiere, die in diesen Wäldern leben, konzentriert. Damit Thailand ein Hotspot der Biodiversität bleibt, fördern die Arbeitsmethoden die funktionelle Vielfalt und den Artenerhalt. Elefanten z. B. spielen eine wesentliche Rolle für die Erhaltung gesunder Ökosysteme. In einer breiten Koalition mit Behörden und Stiftungen wird daran gearbeitet, diese Schlüsselart in Schutzgebiete zurückzubringen, wo sie den Wald auf eine Weise pflegen können, die ohne sie nicht möglich ist.
Entscheidend für dauerhafte Veränderungen hin zu nachhaltiger Entwicklung und Umweltbewusstsein ist die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Setzlinge für die Wiederaufforstung werden in der Partnerorganisation herangezogen. Mit Unterstützung der Pai-Gemeinde werden dann jedes Jahr mehrere großangelegte Baumpflanzaktionen veranstaltet. Darüber hinaus werden die Setzlinge für verschiedene Zwecke, darunter Landerhalt, Verbesserung der Wassereinzugsgebiete und städtische Begrünung, gespendet. Auf das Projektgelände werden auch lokale Grund- und SekundarschülerInnen eingeladen, um die Menschen, die vom Klimawandel am meisten betroffen sind, zu schulen und ihr Umweltbewusstsein zu stärken.
Es kommen täglich BesucherInnen auf das Projektgelände, für ein einzigartiges Erlebnis und um einiges über Thailands tropische Ökosysteme zu lernen. Es finden Touren mit Mitarbeitenden und Freiwilligen durch das Gelände statt, mit der Möglichkeit, etwas zurückzugeben, indem die BesucherInnen einen Baum pflanzen und mehr über umweltverträgliches Reisen erfahren. Dabei soll vermittelt werden, welche vielfältigen Auswirkungen – sowohl positive als auch negative – der Tourismus auf die lokale Bevölkerung und die lokalen Ökosysteme haben kann.
Die Partnerorganisation arbeitet daran, die Verbindungen zwischen uns als Menschen und der Natur aufzuzeigen. Denn Wälder bieten uns eine Fülle wichtiger Dienstleistungen, von denen wir abhängig sind, z. B. saubere Luft, sauberes Wasser, sie schützen uns vor Erdrutschen und Überschwemmungen, versorgen uns mit Nahrung, Ressourcen und vieles mehr. Durch die Unterstützung der Freiwilligen kann dieses Wissen an viele Menschen, wie unter anderem die lokalen Gemeinschaften, vermittelt und die Aufforstungsarbeiten gezielt auf Gebiete ausgerichtet werden, die vielfältige Vorteile bieten.
Die Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und es gibt jede Menge zu tun. Verschiedenste Arbeiten rund um den Naturschutz warten auf dich. Nach deiner Ankunft hast du die Möglichkeit alles kennenzulernen und kannst dich danach auf bestimmte Bereiche fokussieren. Auf dem Projektgelände gibt es ein Schmetterlingsgarten, einen botanischen Garten und Vogelhäuser, um die sich gekümmert werden muss. Zur Saisonvorbereitung fallen auf dem Gelände oft auch kleinere und größere Bauarbeiten an, bei denen jede Hilfe willkommen ist. Es gibt immer wieder Aufforstungsaktionen, bei denen du dabei sein kannst. Samensammlungen und Überwachung der Pflanzungen an verschiedenen Orten sind weitere Aufgabenbereiche. In der eigenen Baumschule wirst du alles über die lokalen Pflanzen lernen.
Am Montag, Mittwoch und Freitag unterstützen die Freiwilligen einige Stunden beim Unterricht in einer kleinen Schule in der nahen Umgebung. Hauptsächlich wird den Kindern Englisch beigebracht, mit ihnen Sport getrieben und Wissen über Naturschutz und Biolandwirtschaft nahegebracht.
Die Partnerorganisation bietet auf dem Projektgelände auch Eco-Touren für BesucherInnen an. Bei diesen Touren, welche immer am Nachmittag stattfinden, helfen die Freiwilligen aktiv mit, Wissen über tropische Wälder, ökologische Wiederherstellung, nachhaltigen Tourismus und den Schutz Asiatischer Elefanten an die BesucherInnen zu vermitteln. Den Teilnehmenden der Tour soll die Arbeit der Organisation nahegebracht werden. Da es sich um ein aktives Projektgelände handelt, hat hier alles seine Jahreszeit. Im Winter, zwischen November und Januar, wenn es trocken und kühl ist, werden Samen aus dem Wald gesammelt und in der eigenen Baumschule vermehrt. Wenn die Temperaturen zwischen Februar und Mai steigen, ist es an der Zeit, neue Pflanzstellen vorzubereiten. Wenn der Monsunregen einsetzt, werden die Bäume zur richtigen Zeit am richtigen Ort gepflanzt. Jede Zeit im Jahr ist aus anderen Gründen wichtig und ein wesentlicher Teil des Prozesses. Ein Teil der Tour ist der Besuch des Demonstrationswaldes vor Ort. Hier wird anschaulich die Methodik der Wiederherstellung natürlicher Waldlandschaften gezeigt und alle werden gebeten, zunächst einen Samen in die Baumschule zu geben und dann einen Setzling im Wald zu pflanzen.
Auf dem Projektgelände lebt eine erwachsene Elefantenkuh namens Kamee, die frei herumlaufen und tun kann, was sie will. Sie wurde 2017 nach vielen Jahren harter Arbeit auf das Projektgelände umgesiedelt und ist nun im Ruhestand. Die Freiwilligen achten während ihrer Arbeit darauf, dass Kamee aus der Baumschule draußen bleibt. Ebenfalls sollen die Schmetterlinge im Schmetterlingsgarten und aus der Baumschule draußen bleiben. Wenn du Touren mit BesucherInnen durchführst, soll Kamee Raum gegeben und Interaktionen vermieden werden, da sie nicht zur Unterhaltung der Gäste da ist.
Du wirst von Montag bis Freitag arbeiten und hast das Wochenende frei. Dein Arbeitstag beginnt um 09:00 Uhr und den Vormittag verbringst du mit Arbeiten auf dem Projektgelände oder, je nach Bedarf, auch außerhalb. Am Montag, Mittwoch und Freitag bist du zusätzlich für einige Stunden in der Schule und verbringst Zeit mit den Kindern. Von 12:00 bis 13:00 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Am Nachmittag von 13:30 bis 17:00 Uhr wirst du bei der Eco-Tour mit unterstützen oder diese durchführen.
Je nach den aktuellen Zielen und Aufgaben des Projektes wirst du auch sehr oft draußen arbeiten. Festes Schuhwerk zum Wandern und für die Arbeit solltest du mitbringen. Dazu Socken, lange Hosen und ein langärmeliges Hemd, welches dich gleichzeitig vor der Sonne als auch vor Insekten schützt. Sonnenschutzmittel können in Thailand eher teuer sein. Es empfiehlt sich daher, dieses bereits mitzubringen.
Unsere Partnerorganisation liegt versteckt in einem ruhigen, wunderschönen Tal, in dem der Fluss Pai durchfließt. Die Stadt Pai, etwa 10 km entfernt, befindet sich in der Provinz Mae Hong Son im Norden Thailands. Es hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Hotspot für internationale Traveller aus aller Welt entwickelt. Der kleine Ort lockt mit entspannter Atmosphäre, Hippie-Vibes und einer lebendigen Backpacker-Szene.
Die Region zeichnet sich durch gewisse „Jahreszeiten“ aus. Von Juni bis November herrscht Regenzeit. Dann ist es eher nass und feucht. Es empfiehlt sich daher, schnell trocknende Kleidung, eine leichte Regenjacke und gute Flip-Flops mitzubringen. Insektenspray ist in dieser Zeit ebenfalls ein guter Begleiter. Von Dezember bis Mai ist die Trockenzeit. Dann kann es tagsüber sehr heiß werden, nachts jedoch auch sehr kalt. Wenn dein Aufenthalt in diese Zeit fällt, bring am besten ein Sweatshirt und eine Mütze mit. Warme Decken liegen in den Bungalows für dich bereit.
Das Projekt findet in der Regel am Standort in Pai statt. Manchmal kommt es vor, dass alle Mitarbeitenden und Freiwilligen gemeinsam den zweiten Projetstandort im Süden in Krabi besuchen. Für den Transport und die Unterkunft wird dann natürlich seitens des Projektes gesorgt.
Obwohl Pai City mit einem städtischen Lebensstil vergleichbar ist, herrscht hier die Atmosphäre einer kleinen Gemeinde. Die Menschen sind herzlich und freundlich und kümmern sich um das Wohl der anderen. Pai ist etwa 10 min Fahrt vom Programmort entfernt. Für je zwei Praktikanten steht ein Motorrad zur freien Nutzung zur Verfügung. In Pai kannst du alle Besorgungen erledigen und neben Restaurants und Bars gibt es auch eine umfassende medizinische Versorgung.
Am Wochenende kannst du die schöne Umgebung in und um Pai erkunden, wie Aussichtspunkte, Tempel, Wasserfälle, Reisfelder oder Cafés.
Anreise
Von Bangkok:
Wenn du dich vorher in Bangkok aufhältst und von dort aus den Trip in den Norden planst, kannst du einen der günstigen Flüge vom Flughafen Don Mueng nehmen. Der Flug nach Chiang Mai dauert nur 45 Minuten.
Wenn du etwas mehr Zeit einplanst, kannst du alternativ auch die malerische Route mit dem Zug wählen und einen Nachtzug buchen. Das ist etwas günstiger und bietet eine schöne Möglichkeit, die Landschaft zu erkunden.
Von Chiang Mai:
Chiang Mai ist so etwas wie die Hauptstadt des Nordens – eine wirklich großartige Stadt mit unzähligen Aktivitäten und kulinarischen Highlights. Du kannst dem Projekt mitteilen an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit du gerne zum Projektstandort fahren möchtest und sie organisieren einen Transport mit einem lokalen Taxi Service. Die Fahrt dauert etwa drei Stunden und ist kurvenreich, aber es ist eine wunderschöne Fahrt.
Solltest du vor deinem Projektaufenthalt in Pai sein, wirst du von Projektmitarbeitenden dort abgeholt.
Du solltest mindestens 17 Jahre alt sein, brauchst aber darüber hinaus keine speziellen Vorkenntnisse. Was von dir als Volunteer erwartet wird, ist, dass du den Verhaltenskodex einhältst und respektvoll mit den Menschen und der Natur umgehst, mit denen du hier in Kontakt kommst. Du solltest grundsätzlich ein Interesse an Projekten im Zusammenhang mit dem Schutz der Tierwelt und der Umwelt haben und gleichzeitig interessiert daran sein, eine neue Kultur und ihre Lebensweise kennenzulernen. Dann bist du hier genau richtig.
Für die Nutzung der Motorräder benötigst du eine internationale Fahrerlaubnis.
Wenn du in der Freizeit unterwegs bist, bedenke, dass die thailändische Kultur eher traditionell konservativ ist. Achte daher darauf, sich in formelleren Situationen so respektvoll wie möglich zu kleiden. Beim Besuch von Tempeln sollten Knie und Schultern bedeckt sein.
Wenn du offen, flexibel und neugierig bist, dann wirst du dich hier schnell einleben und eine gute Zeit haben. Grundsätzlich ist es auch den Projektmitarbeitenden wichtig, dass du eine gute Erfahrung hast und viele Dinge lernst. Die Mitarbeitenden sind für dich da und du kannst jederzeit mit ihnen sprechen, wenn du Probleme oder Bedenken hast.
Die meisten der Mitarbeitenden sprechen fließend Englisch. Viele auch noch Thai dazu. Du solltest gute Englischkenntnisse mitbringen. Das erleichtert dir die Kommunikation mit dem Team und anderen internationalen Freiwilligen. Ebenfalls wirst du auch für die Eco-Touren ein solides Englisch brauchen, um den BesucherInnen den Natur- und Artenschutz näherzubringen. Was übrigens sehr viel Spaß macht und ein gutes Gefühl hinterlässt.
Als Freiwillige/r hast du deinen eigenen privaten Bungalow, einfach aber komplett ausgestattet, mit eigenem Bad und Warmwasser zum Duschen. Die Bungalows liegen in einer friedlichen, ruhigen Umgebung, mit Seeblick, Hängematte und großer Terrasse. Deine persönlichen Sachen und wertvollen Gegenstände sind in deinem Bungalow sicher, da alle Türen und Fenster mit Schlössern versehen sind. Kostenloses W-LAN steht dir in den Bungalows sowie im allgemeinen Wohnbereich zur Verfügung.
Im Projekt insgesamt können unterschiedlich viele Freiwillige vor Ort sein. Zu Hochzeiten können es 12 – 15 Freiwillige zur selben Zeit sein, aber nie mehr als 15.
Das Projekt liegt mitten in der Natur. Es ist also keine Seltenheit, wenn sich das ein oder andere Insekt auch mal in dein Zimmer verirrt. Das Leben und Arbeiten in einer ländlichen Umgebung bringt mit sich, dass du vermutlich auch anderen Tieren begegnen wirst, wie Ameisen, Schlangen, Mäuse und dergleichen.
Du wirst mit 3 Mahlzeiten pro Tag versorgt und das Essen wird immer frisch zubereitet. Am Morgen macht sich jede/r sein eigenes Frühstück, nach Belieben (Toastbrot, Eier, Müsli, etc.). Zum Mittag und Abendessen gibt es typische thailändische Gerichte. Die Mitarbeitenden gehen aber auch auf deine individuellen Wünsche und Essensvorlieben während der Woche ein. Mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung wirst du also auch keine Probleme haben. Am Wochenende gibt es im Projekt kein Essen und alle fahren in die Stadt nach Pai, wo es eine Vielzahl an köstlichen Essensmöglichkeiten gibt.
Zum Wäschewaschen gibt es einen Shop in der Nähe, der etwa 1 Minute mit dem Motorrad entfernt ist.
Melde dich unverbindlich zu einer Fernwehsprechstunde bei uns an und wir reden über alle deine Fragen, Wünsche und Bedenken.
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