Lust, Gutes zu tun und dabei Sonne, Meer und Wellen zu genießen? Die Kombination aus Surfen, sozialer Arbeit und echtem Gemeinschaftsgefühl wartet an der wilden Pazifikküste Chiles auf dich!
Seit 2009 setzt sich unsere Partnerorganisation in Valparaíso zum Ziel, Kinder und Jugendliche aus prekären Vierteln dabei zu unterstützen, neue Perspektiven zu eröffnen. Auf Basis eines einzigartigen Programms, bestehend aus Surfunterricht, Bildungsangeboten und persönlicher Förderung, werden junge Menschen auf ihrem Weg zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten begleitet und ein Ort geschaffen, an dem sie gehört und gesehen und ihre Ambitionen geweckt und gestärkt werden.
Hier wirst du nicht nur Teil eines Projekts, sondern Teil einer Gemeinschaft. Du wirst Teil der Unterstützung, die echte Veränderung bewirkt. Gemeinsam mit einem internationalen Team bringst du jungen Menschen das Surfen näher, begleitest sie im Wasser, spielst, lachst und lernst mit ihnen. Neben dem Surfunterricht gestaltest du kreative Freizeitaktivitäten, Sprachübungen und kleine Bildungsprojekte. Alles mit jeder Menge Herz, Spaß und Teamspirit.
Und das Beste? Nach getaner Arbeit wartet der Pazifik direkt vor deiner Tür! Schnapp dir dein Board, spüre die Energie des Meeres und erlebe unvergessliche Momente beim Wellenreiten an einem der schönsten Küstenabschnitte Südamerikas.
Was heute als etabliertes Sozialprojekt mit großer Wirkung gilt, begann einst ganz klein: Mit vier Surfbrettern, einer Idee und dem Wunsch, etwas zu verändern. Nachdem eine Gruppe lokaler und internationaler Surfer*Innen erkannt haben, dass Valparaíso eine wunderschöne, bunte Hafenstadt voller Kreativität und Kultur ist, hinter der bunten Fassade doch eine Welt voller Kontraste steckt, wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Denn in Valparaíso kämpfen trotz seines schönen touristischen Flairs viele Familien mit Armut, Arbeitslosigkeit, Drogenproblemen und Gewalt.
Genau hier setzt unser Teach & Surf Projekt an. Unsere Partnerorganisation arbeitet gezielt mit jungen Menschen aus vulnerablen Verhältnissen und unterstützt sie dabei, ihre Potenziale zu entdecken und langfristig bessere Zukunftschancen zu entwickeln. Dabei sticht dieses Projekt besonders heraus, denn das Herzstück des Programms ist das Surfen. Durch Surfen sollen die Jugendlichen weit mehr lernen als nur den Umgang mit Wellen. Wenn sie das erste Mal auf einem Board stehen, erleben sie nicht nur den Nervenkitzel dieses Sports, sondern vor allem auch ein Gefühl von Freiheit, Selbstvertrauen und Kontrolle über eine Situation, die zunächst unberechenbar wirkt. Die Jugendlichen sollen lernen, ihre Grenzen zu erkennen und zu überwinden, Geduld zu entwickeln und Vertrauen in sich selbst und andere zu gewinnen. Der Ozean wird so zu einem Ort des Lernens, der Gemeinschaft und des persönlichen Wachstums.
Diese Erfahrungen enden jedoch nicht am Strand. Ziel ist es, das neu gewonnene Selbstbewusstsein in die Klassenzimmer und Workshops mitzunehmen. Englischunterricht, Nachhilfe und sozioemotionale Trainings bauen gezielt darauf auf und helfen dabei, Fähigkeiten zu stärken, die im Weiteren für Schule, Beruf und die persönliche Entwicklung entscheidend sind. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz. Während das Surfen als emotionaler und motivierender Anker dient, liefern die Bildungsangebote das nötige Werkzeug für eine perspektivenreichere Zukunft. Ergänzt wird dies durch Programme zur beruflichen Orientierung, die Jugendlichen helfen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und konkrete Perspektiven zu entwickeln. Zusätzlich wird durch Beach Clean-Ups und Exkursionen auch der Bogen des eigenen Verantwortungsgefühls zu dem gegenüber der eigenen Lebenswelt und der Bedeutung des Umweltschutzes gezogen.
Freiwillige, die das Projekt unterstützen, bilden dabei eine zentrale Rolle. Sie sind Mentor*innen, Sprachpartner*innen und Vorbilder. Sie schaffen Verbindungen zwischen Kulturen, eröffnen neue Sichtweisen und tragen zu einer offenen, unterstützenden Gemeinschaft bei. So wird das Projekt zu einem Ort der Inspiration, an dem junge Menschen Mut fassen, neue Wege zu gehen und an sich selbst zu glauben.
Der Alltag im Projekt ist abwechslungsreich und spiegelt den ganzheitlichen Ansatz des Projekts wieder. Das Herzstück sind die Surf-Sessions am Strand, zu denen die Kinder begleitet werden. Gemeinsam werden die Boards zum Strand gebracht und vorbereitet, die Neoprenanzüge angezogen und mit Aufwärmübungen gestartet, bevor es ins Wasser geht. Während die Kinder versuchen, ihre ersten Wellen zu erwischen oder ihre Technik zu verbessern, ist Unterstützung immer vor Ort und auch die Freiwilligen sind eng an ihrer Seite. Für viele Teilnehmenden ist es das erste Mal, dass sie ein Surfbrett in der Hand halten oder den Ozean als etwas Positives und Inspirierendes erfahren. Da ist es perfekt, dass Freiwillige praktische Tipps geben können oder selbst gerade am Anfang stehen und man gemeinsam herausfinden kann, wie es am besten funktioniert! Natürlich hilft man als Freiwillige*r aber auch mit der Erklärung von Bewegungsabläufen, beim Starten und Aufstehen auf dem Brett und steht jederzeit für Fragen oder Hilfestellungen bereit. Besonders wichtig ist dabei die persönliche Begleitung. Die Kinder haben immer Unterstützung in der Nähe, es wird auf die Sicherheit der Jugendlichen geachtet und dafür gesorgt, dass sich jede und jeder wohlfühlt. Mit Geduld, Begeisterung und positiver Energie wird eine Atmosphäre geschaffen, in der Lernen Spaß macht und Erfolge gefeiert werden.
An anderen Tagen verlagert sich der Fokus in die Gemeinden und Schulen. Ob bei Englischstunden oder Bildungsworkshops, durch die Organisation kleiner Spiele oder die Unterstützung von einzelnen Kindern bei ihren Aufgaben, auch hier steht die persönliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund. Oft entstehen genau in diesen Momenten die intensivsten Gespräche, in denen Vertrauen gefördert wird und den Kindern eines der größten Geschenke gemacht werden kann: ein Ohr für die Themen, die sie beschäftigen.
Zwischen den geplanten Aktivitäten bleibt jedoch immer auch Raum für Spontanität. Vielleicht entsteht ein Fußballspiel nach dem Unterricht, ein gemeinsames Projekt oder einfach ein Gespräch am Strand. Auch bei Ausflügen oder Umweltaktionen unterstützen die Freiwilligen tatkräftig, begleiten die Gruppen und sorgen dafür, dass sich alle sicher fühlen und Teil der Gemeinschaft sind.
Freiwillige sind also intensiv und aktiv ins Team eingebunden und obwohl sie eine unterstützende Rolle haben, werden sie schnell zu wichtigen Bezugspersonen. Gerade weil viele der Kinder und Jugendlichen aus prekären und instabilen Verhältnissen kommen, ist die Verlässlichkeit der Projektbeteiligten entscheidend. Regelmäßige Anwesenheit, das Einhalten von Terminen und Versprechen, die Präsenz und Aufmerksamkeit, die den jungen Menschen geschenkt wird, schafft eine oftmals bis dahin unbekannte Konstante in ihrem Leben. Durch Zuhören und das Ernstnehmen ihrer Sorge schafft man den größten Unterschied, den man als Freiwillige*r bewirken kann.
Bei einer Teilnahme bei diesem Projekt merkt man schnell, wie sich nicht nur der Alltag und die Perspektiven der Kinder und Jugendlichen verändert, sondern auch der eigene Blick auf die Welt. Denn dieses Projekt lebt von Austausch, Nähe und echten Verbindungen. Und genau das macht diese Erfahrung so besonders.
Valparaíso liegt direkt an der Pazifikküste und gehört zu den faszinierendsten Städten Chiles. Die Stadt wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch, und genau darin liegt ihr besonderer Charme. Bunte Häuser ziehen sich über steile Hügel, kleine Gassen schlängeln sich durch die Viertel und an jeder Ecke findest du Street Art, Musik und kreatives Leben. Nicht umsonst gehört die historische Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Doch Valparaíso ist mehr als nur eine Künstlerstadt. Es ist ein Ort voller Kontraste, denn während einige Viertel von Kultur und Tourismus geprägt sind, leben andere Teile der Stadt mit großen sozialen Herausforderungen. Genau in diesen Gemeinden arbeitet das Projekt und gibt dir einen ehrlichen Einblick in das Leben vieler Familien vor Ort, fernab von klassischen Touristenrouten. Durch den Wechsel dieser Welten kannst du aber nicht nur authentische Erfahrungen sammeln, sondern auch die Läden und Märkte der Stadt erkundigen, sowie die typischen „Ascensores„, die historische Aufzüge, die die Hügel der Stadt eindrucksvoll miteinander verbinden.
In deiner Freizeit bietet dir Valparaíso unzählige Möglichkeiten. Du kannst durch die farbenfrohen Viertel Cerro Alegre und Cerro Concepción schlendern, lokale Cafés entdecken und den Blick auf den Hafen genießen. Die Stadt lädt dazu ein, sich treiben zu lassen und immer wieder etwas Neues zu entdecken.
In kurzer Zeit erreichst du auch die Strände rund um Viña del Mar oder Concón. Während Viña del Mar mit Promenaden, Parks und breiten Stränden eher urban und gepflegt wirkt, erwartet dich in Concón eine ruhigere, naturverbundene Atmosphäre mit langen Sandstränden und perfekten Surfbedingungen, wenn du Lust hast auch außerhalb des Projektalltags deine Surf-Skills zu verbessern. Ebenfalls beliebt sind Ausflüge ins Casablanca Valley, eine der bekanntesten Weinregionen Chiles, wo du durch die Weinberge spazieren oder an einer Verkostung teilnehmen kannst. Auch kleine Küstenorte wie Quintay oder Maitencillo locken mit ruhigen Buchten und entspanntem Flair. Wenn du am Wochenende Lust auf die Großstadt hast, erreichst du Santiago in knapp zwei Stunden und kannst dort das pulsierende Stadtleben genießen, von Märkten und Museen bis hin zu Bars und Restaurants. Je nach Jahreszeit können von Santiago aus auch Tagestrips in die Anden geplant werden, zum Wandern oder sogar zum Ski fahren!
Von Santiago de Chile reist du am einfachsten mit dem Fernbus nach Valparaíso. Die Busse fahren regelmäßig von den TErminals Alameda oder Pajaritos und benötigen zwischen eineinhalb und zwei Stunden. Natürlich unterstützen wir dich gerne bei allen Planungsschritten, vor Ort wirst du direkt vom Projektteam empfangen.
Wichtig für eine Teilnahme ist vor allem eine offene Haltung, soziale Sensibilität und echtes Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen. Freiwillige sollten sich auf einen lebendigen, manchmal herausfordernden Alltag einstellen, Eigeninitiative zeigen und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Um sich von Anfang an gut im Projektalltag zurecht zu finden, gibt es bei der Ankunft eine Schulung, die Themen wie gute Behandlung, Kinderrechte und deren Schutz, sowie eine Einführung in das Surfen beinhaltet.
Für die Teilnahme wird ein polizeiliches Führungszeugnis, das nicht älter als 12 Monate ist, verlangt, ansonsten gibt es keine formalen Qualifikationen. Eine Teilnahme ist ab zwei Monaten möglich, vorab möchte dich das Projektteam in einem persönlichen Gespräch kennenlernen.
Die Landessprache in Chile ist Spanisch. Für die Teilnahme am Projekt benötigst du bereits Spanischkenntnisse, damit der Umgang mit den Kindern und Jugendlichen reibungslos funktioniert. Auch in der Zusammenarbeit mit dem Team spielt Spanisch eine zentrale Rolle, weshalb du bestenfalls bereits fortgeschrittene Kenntnisse haben solltest. Dein Sprachniveau sollte vor allem ausreichen, um Anweisungen zu verstehen und dich im Alltag verständigen zu können.
Um dich optimal vorzubereiten und sicher in deine Projektzeit zu starten, empfehlen wir dir, vorab einen Sprachkurs zu besuchen. Gerne können wir diesen für dich organisieren! Oft verbessern sich die Sprachkenntnisse allerdings vor Ort ganz automatisch und du wirst merken, wie du dich Tag zu Tag weiterentwickelst.
Während deines Aufenthalts wohnst du in einem eigenen Einzelzimmer, einem persönlichen Rückzugsort, an dem du nach erlebnisreichen Tagen zur Ruhe kommen kannst. Die Unterkunft ist einfach, aber gemütlich und geprägt von einer offenen, familiären Atmosphäre.
Gemeinschaftsbereiche wie die voll ausgestattete Küche, ein liebevoll gestalteter Aufenthaltsbereich und ein Außenbereich laden dazu ein, mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen, gemeinsam zu kochen oder den Tag entspannt ausklingen zu lassen. WLAN und Waschmöglichkeiten stehen dir ebenfalls zur Verfügung und machen deinen Alltag vor Ort unkompliziert.
Die Unterkunft liegt im authentischen Stadtteil Playa Ancha, einem lebendigen Viertel, in dem du das echte Valparaíso fernab der touristischen Kulissen erlebst. Zwischen kleinen lokalen Restaurants, bunten Häusern und studentischem Leben bekommst du ein Gefühl für den Alltag vor Ort und tauchst tiefer in die Kultur der Stadt ein.
Dein Projekt erreichst du bequem zu Fuß, sodass du deinen Alltag vor Ort entspannt und ohne lange Wege gestalten kannst. Auch der Flughafen ist nur etwa 10 Minuten entfernt und sorgt für eine unkomplizierte An- und Abreise.
Gleichzeitig bist du gut angebunden. Die berühmten Hügel mit ihren bunten Gassen, Street Art und Aussichtspunkten sowie der Hafen sind in wenigen Minuten erreichbar. Auch das Meer ist ganz in der Nähe und bietet dir die Möglichkeit, zwischendurch durchzuatmen und den Blick über den Pazifik schweifen zu lassen.
Die Lage schafft eine besondere Balance. Ruhig genug, um anzukommen, und nah genug dran, um das lebendige Valparaíso in all seinen Facetten zu entdecken.
Carlos ist Deutsch-Peruaner und in Lima in einer deutschen Familie aufgewachsen. Dort lebt er noch heute und spricht dadurch sowohl Spanisch als auch Deutsch. Noch nie war er länger als drei Monate in Deutschland, doch er kennt die Gewohnheiten und Traditionen aus erster Hand. Er kennt aber auch seine Heimat Südamerika und die Kultur und kann es kaum erwarten dir alles zu zeigen. Carlos bezeichnet sich selber als lebenslustigen, hilfsbereiten und humorvollen Menschen, der dir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Er ist unser Insider vor Ort, der dir mit vielen Tipps und Informationen Lateinamerika ans Herz legen wird. Für Fragen jeglichen Anliegens während deines Aufenthaltes in Lateinamerika steht dir ein deutschsprachiger Ansprechpartner via WhatsApp in derselben Zeitzone zur Verfügung.
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