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Vergesst Australien, Backpacker! Warum Lateinamerika der Kontinent zum reisen ist.

 In Travel

Jeder kennt diese eine Lisa, 19, braun gebrannt und frisch zurück aus „Australiaaa“, hat in 6 Monaten ihre Muttersprache fast verlernt und guckt Filme jetzt nur noch auf Englisch, weil sie es anders nicht erträgt. Lisa wollte raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer, und fand ihr Glück in einem überfüllten Hostel in Sydney – amazing – um sich mit 2 Dollar Lohn pro Tag einen Camper Van zu finanzieren und durchs Outback zu fahren. An dieser Stelle frag ich mich: Darf man überhaupt noch Outback sagen, wenn auf gleicher Fläche mehr Europäer als Kängurus durch den Sand streifen? Fragwürdig. Ja, Work&Travel in Australien kann schön sein, bereichernd, lebensverändernd, aber eins ist es ganz sicher nicht mehr: einzigartig.

Wir wissen, wo ihr ein einzigartiges Work&Travel Abenteuer erleben könnt: In Lateinamerika. Und warum das so viel besser ist, sagen wir euch jetzt.

Es ist 2019, und jedermanns Cousin war schon „drüben“. Der erste Punkt ist auch gleichzeitig der offensichtlichste und der Grund für die meisten Lisa-in-Australien Witze und unglaublich lustige Memes. Gib einfach mal #backpackaustralia bei der Instagram Suche ein und du kannst dir schon jetzt angucken, wie deine Reise aussehen wird. Natürlich ist das schön anzuschauen. Braugebrannte Menschen, die die Zeit ihres Lebens haben, tiefgründige Zitate unter den Posts. Doch hinter der Kamera? Da hat sich inzwischen eine Schlange von Menschen gebildet, die genau am selben Spot ein Foto machen wollen. Individuell? Not so much. Und die Wahrscheinlichkeit, dass deine Freunde die Geschichten alle schon mal irgendwo gehört haben und es keine Sau mehr juckt? Very high. Wir geben dir hiermit einen gut gemeinten Tipp: Stell dich nicht in diese Schlange. Mach was neues. Etwas, dass ziemlich sicher noch keiner in deinem Umfeld gemacht hat. Ein Work&Travel in Lateinamerika.

Was ist das schönste am Reisen? Neue Kulturen, neue Menschen, verschiedene Lebensweisen kennenzulernen und den eigenen Horizont erweitern. Und jetzt holen wir alle mal den Atlas aus der 7. Klasse raus und schauen uns eine Weltkarte an. Ja, da unten, ganz unten rechts, da ist Australien. Das erste, was mir in den Sinn kommt: Das ist eine einsame Insel. Ein einziges Land mit einer Fläche von fast 8 Millionen Quadratkilometern. 6453 km legt man zurück, wenn man das Land umrundet. In der Zeit kann man schon mit dem Auto von Cancun nach Lima fahren. Nur mal so: Mexiko, Guatemala, Belize, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Ecuador, Costa Rica, Chile und Argentinien zusammen haben weniger Fläche als „down under“. Und jedes Land bringt eine spannende, einzigartige Kultur mit, die sich häufig stark von der deutschen unterscheidet (siehe nächster Punkt). Die Länder Lateinamerikas lassen sich wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen, besonders mit dem Bus. Auch Flüge mit Lateinamerikanischen Airlines sind häufig sehr günstig. Wer internationale Vielfalt möchte, der wird mit einem Work&Travel in Lateinamerika unglaublich glücklich werden.

Australien ist total anders, oder? Wenn man die viel höheren Lebenskosten, das Fehlen von Vollkornbrot und strengere Geschwindigkeitskontrollen als bereichernde Kulturunterschiede anerkennen möchte, dann bitte! Mich turnt das irgendwie nicht so an. Reizt mich auch nicht, Australien zu bereisen und die Menschen kennenzulernen. Ist doch irgendwie gar nicht so unterschiedlich, verglichen mit Europa. Lateinamerika hingegen? Oh ja! Egal ob Sprache, Musik, Tanz, Sport, Politik oder Essen (oh, das gute Essen!!) – in Lateinamerika ticken die Uhren anders und es ist einfach wunderbar. Lateinamerika ist darüber hinaus reich an Ethnien und Religionen. Der Charme dieses Kontinents ist geprägt von seinen über 600 Millionen Einwohnern, einem Sammelplatz der Kulturen der Welt!

Von Frankfurt nach Moskau, von Moskau nach Shanghai, dann von Shanghai weiter nach Kuala Lumpur, und letztlich von Kuala Lumpur nach Sydney .Flugzeit: 50h 20m. Läuft. Okay, vielleicht ist das das Worst-Case Scenario, aber leider in vielen Fällen wahr. Non-Stop Flüge nach Australien gibt es leider nicht. Mit Ausnahme der brandneuen Verbindung von Qatar Airways ab London nach Perth (in 18 Stunden ohne Zwischenlandung). Das ist allerdings die absolute Ausnahme, unglaublich teuer und bleibt derzeit auch nur den Engländern vorbehalten. Von daher gilt derzeit noch: Non-Stop geht nichts! Anders sieht es bei Flügen nach Lateinamerika aus. Die sind nicht nur günstiger, sondern auch Non-Stopp aus Deutschland möglich. Angenehm.

Nun sind wir in Australien angekommen – die Reise an sich schon ein langes, lebensveränderndes Abenteuer – und stehen an der Immigration. Doch was muss überhaupt passieren, dass wir in das Land der giftigsten Tiere der Welt einreisen dürfen? Für das Working-Holiday-Visum, dass du unbedingt für deine Work&Travel Erleuchtung brauchst, gibt es einige Voraussetzungen. Du musst nicht nur ein bestimmtes Alter oder einen deutschen Pass haben, sondern auch (seit April 2019) läppische 3.150 Euro auf deinem Konto vorweisen – uff.  Dazu kommen die Visumskosten mit circa 300 Euro und der stundenlange Papierkram. In Lateinamerika brauchst du kein Visum, um dort freiwillig zu arbeiten. Genauere Einreiseinformationen bekommst du selbstverständlich von uns.

Gewöhn dich schon mal ans Geld ausgeben, denn das ist in Australien unglaublich einfach. Man mag meinen, wir Deutschen seien ein reiches Volk. In vielen Ländern der Welt – muss ich an dieser Stelle Lateinamerika nochmal erwähnen? – ist der Euro viel wert. Da haben wir die Rechnung ohne den Wirt, äh, Australien gemacht. Fast alles ist hier deutlich teurer. Hotels gibt es nicht unter $100 pro Nacht, Campingplätze nicht unter $40, Tendenz steigend. Lecker frühstücken gehen? Bye, $30. Ein Kilo Äpfel? See you, $5. Kosten für Party und Drinks erspare ich euch. Und da haben wir noch nichts gesehen. Wer etwas erleben will, der muss auch mal eine Tour buchen, sonst läuft man zu Fuß über Fraser Island. Für solche Touren werden schnell $300-$400 fällig. In Australien kann man sparen wie man will, es wird nicht billig. Und irgendwie möchte ich für mein Geld mehr erleben. Wenn ich in Lateinamerika 20 Euro am Tag ausgegeben habe, dann hatte ich einen guten Tag, und damit meine ich leckeres, lokales Essen und Drinks am Abend. Und auch mit Fahrtkosten (Taxi, Uber, Überlandbusse etc.), Unterkunft, und der ein oder anderen Tour gibt man insgesamt nicht mehr aus als eine Übernachtung in einem überfüllten Hostel am Stadtrand von Sydney. Lateinamerika ist vergleichbar gut geeignet für Low-Budget Travelling wie Südostasien. Das Preis-Erlebnis-Verhältnis ist unschlagbar gut!

Englisch habe ich seit der 3. Klasse. Spätestens nach 2 Jahren Leistungskurs spreche ich fließend. Dazu kommen Netflix, YouTube und englische Bücher. Doch auch wenn das alles nicht zutrifft, Englisch kann irgendwie jeder ein bisschen, und viele sehr gut. Fließend Englisch zu sprechen ist heutzutage nichts besonders mehr, es ist wohl eher eine Grundvoraussetzung. Eine Bedingung, nichts, um sich aus der Masse hervorzuheben. Unglaublich beliebt bei vielen Arbeitgebern hingegen ist eine andere Weltsprache: Spanisch. Über 400 Millionen Muttersprachler. Spanisch ist ähnlich wichtig und nützlich wie Chinesisch. Ein super nices Add-On für jeden Lebenslauf. Und das schöne – auf Reisen in Lateinamerika lernt man tatsächlich sprechen. Denn die wenigsten Menschen sprechen dort ein Englisch, dass zur Verständigung ausreicht. Keine Angst, am Anfang helfen Hände und Füße, und täglich kommen mehr spanische Vokabeln hinzu. Nach ein paar Monaten lernt man sogar als Deutsche das wunderschöne, spanische „R“ zu rollen. Und sein wir ehrlich miteinander – Spanisch hat so viel mehr Sexappeal als Aussie-English.

Zum Work and Travel Abenteuer gehört natürlich auch die Arbeit. Jeder Working Holiday Visumbesitzer wird ein Lied davon singen können. Ob man noch schnell seine 90 Tage Farmarbeit für die Beantragung des zweiten Working Holiday-Visums abzuleisten muss, oder nach der Reisezeit völlig broke irgendwo festsitzt, versprechen einfache Jobs Abhilfe. Obstpflücker, Gemüsepacker, Spülhilfe. Oder auch: Massenabfertigung arbeitswilliger Backpacker als legale Gelddruckmaschine für Eigentümer, von gesetzlichem Mindestlohn keine Spur. Den gibt es auch in Lateinamerika nicht. Was es dort aber gibt sind vernünftige Arbeitsplätze, die oft nicht in Geld, sondern in Unterkunft und Verpflegung bezahlt werden. Keine 12-Stunden-Tage, keine Ausbeutung. Wertschätzende Arbeitgeber, zu denen man auch eine persönliche Bindung aufbauen kann. Aufgaben, die einen bei der persönlichen Weiterentwicklung helfen, bei denen man viele, neue Menschen (und Einheimische kennen lernt). Wer sich hier für Freiwilligenprojekte entscheidet, tut auch noch was Gutes und hilft, wo Hilfe dringend benötigt wird.

Australien ist nicht nur maximal weit weg und uns dennoch kulturell sehr ähnlich –  in Australien trifft man unglaublich viele Deutsche (und andere Europäer). Jeder Dritte Passant auf den Straßen Melbournes heißt doch Niklas, Kevin oder Lisa. Der Holzschmuck im Ohrläppchen, das ausgeblichene Haar und die Teva Sandalen sind Hinweise darauf, woher sie kommen. Doch gehe ich nicht auf Reisen, um was Neues zu entdecken, eine neue Kultur und vor allem neue, interessante Menschen? Ich verspreche euch, in Lateinamerika findet ihr genau was ihr sucht. Und das Beste: Südamerika ist (noch) kein bekannter und besonders beliebter Ort zum Backpacken! Das ist nicht nur der Grund für unzählige, unentdeckte, paradiesische Orte. In Lateinamerika wird man von den Einheimischen mit offenen Armen empfangen! Sie sind neugierig und interessiert, herzlich und gastfreundlich. Und wenn man erstmal die richtigen Menschen kennengelernt hat, hat man dort die beste Zeit und den größten Spaß des Lebens  – so viel ist sicher.

Okay, wir wollen fair bleiben: In Australien kann man ziemlich sicher eine geile Zeit haben. In Lateinamerika auch – nur besser, günstiger und aufregender. Das zu vermitteln liegt uns am Herzen, und das tun wir täglich mit Freude und Leidenschaft!

Ihr seid überzeugt von Lateinamerika als Reiseziel, wisst aber noch gar nicht genau, welche Möglichkeiten es gibt? Schaut euch um auf www.wanderworldtravel.de oder kontaktiert uns direkt über hello@wanderworldtravel.de.

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