Uns erreichst Du unter:

 +49 89 2000 8440

+49151 222 9 2020

Mo bis Fr, 09:00-18:00 Uhr

Oder trage dich hier für einen Beratungstermin per Telefon oder Zoom ein.

E-Mail: hello@wanderworld.travel

Zur Newsletter Anmeldung

Oder hinterlasse uns hier deine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, wir setzen uns umgehend mit dir in Verbindung.

 

 

 

Traumland Costa Rica

Das kleine Paradies zwischen Pazifik und Karibik. Ein fruchtbares Land mit Regenwäldern, Vulkanen und Naturschutzgebieten, in denen du auf deinen Entdeckungsreisen exotische Tiere wie Kolibris, Faultieren, Schildkröten oder Totenkopfäffchen bewundern kannst. Dort gibt es nicht nur Grün soweit das Auge reicht, sondern auch traumhafte Strände an der Pazifik- und Karibikküste, welche sich perfekt zum Baden, Tauchen und Surfen eignen. Die „Ticos“ und „Ticas“, wie sich die Einheimischen selbst nennen, sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit und empfangen die Touristen gerne in ihrem Land. Costa Rica – das Land des Pura Vida! Hier kannst du das Leben in vollen Zügen genießen und von heißen Vulkanquellen bis zu tropischen Stränden alles erleben.

Lieblingsorte

Nicoya-Halbinsel

Die Halbinsel Nicoya an der Pazifikküste Costa Ricas bietet alles, was man sich von einem Work and Travel Abenteuer in Lateinamerika wünscht. Eingebettet in tropischem Regenwald findet man hier die schönsten Strände des Landes. Die Region ist vom Ökotourismus geprägt, und die weitestgehend naturbelassenen Buchten und Küstenwälder bieten die perfekte Kulisse für deine Abenteuer. Die Naturschutzgebiete reichen bis in den Ozean, um die beeindruckenden Riffe und Meeresschildkröten zu schützen. Einige Orte der Halbinsel haben sich zu wahren Surfer-Hotspots entwickelt, denn die Bedingungen sind perfekt. Ein entspannter Vibe und interessante Menschen aus aller Welt machen den Aufenthalt auf Nicoya unvergesslich. Unsere Lieblingsorte auf der Nicoya-Halbinsel sind Montezuma, Santa Teresa, Sámara und Tamarindo.

Montezuma

Montezuma ist ein Magnet für Backpacker aus aller Welt! Hier ticken die Uhren langsamer, die Menschen sind relaxed und genießen diesen bezaubernden Fleck Erde. Montezuma ist ein kleiner und wunderschöner Ort an der südlichsten Spitze der Nicoya-Halbinsel in der Provinz Puntarenas. Etwas ab vom Schuss liegt dieses einzigartige Naturparadies und ist deshalb auch noch ein kleiner Geheimtipp und nicht überlaufen. Fast ausschließlich junge Backpacker und Hippies verirren sich nach Montezuma, um die Landschaft zu genießen.

Hier kann man alles ganz entspannt zu Fuß erkunden. Nördlich der Stadt liegt der beliebteste Strand, der Playa Montezuma. Hier trifft man sich zum Sonnen, um unter den Palmen zu liegen oder im Meer zu schwimmen. Das wahrscheinlich beliebteste Ausflugsziel in Montezuma sind die Wasserfälle südlich der Stadt. Sie bestehen aus drei Kaskaden, in denen für jeden etwas dabei ist. Während einige nur am größten Wasserfall (fast 24 Meter hoch) entspannen oder picknicken, schwimmen Abenteuerlustige an den anderen beiden oder springen ins Wasser.

Auch in der ausgiebigen Restaurant- und Barszene kann man es sich gutgehen lassen. Durch die Mischung aus Einheimischen und Einwanderern gibt es hier die verschiedensten Küchen aus aller Welt zu probieren. Zudem bist du in Montezuma mitten in der wilden Natur und kannst so verschiedenste Tierarten wie Affen, Vögel und Schmetterlinge direkt vor deiner Haustür beobachten.

Santa Teresa

Dieses entspannte Surferdorf besticht mit seinem Charme und dort findest du alles, was du zum Glücklichsein brauchst. Wir lieben diesen entspannten Ort an der Pazifikküste einfach! Der Surfhotspot ist deutlich kleiner und ruhiger als Tamarindo, aber die traumhaften Strände bieten je nach Tageszeit verschieden kleine und große Wellen. Beginner können in einer der vielen Surfschulen die ersten Schritte lernen und sich Boards zu günstigen Preisen leihen. Natürlich macht das Planschen im Meer und Abhängen am Strand genau so viel Spaß. Obwohl Santa Teresa nur über eine Schotterstraße zu erreichen ist, hat sich das kleine Dorf zu einem Touristen-Magneten entpuppt. Dort kannst du viele junge Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen und auf einer der zahlreichen Strandparties Kontakte knüpfen.

Sámara

Das hübsche kleine Dorf Sámara auf der Nicoya-Halbinsel ist ein Anziehungspunkt für junge Reisende aus der ganzen Welt, die hier surfen und am Strand relaxen. Die Innenstadt grenzt an den wunderschönen Strand und ist voller Restaurants, hipper Boutiquen, Bars und Hostels. Sámara ist umgeben vom tiefen Regenwand, der einer artenreichen Tierwelt wie Affen, Leguanen und vielen Arten von Vögeln ein Zuhause bietet.

Sámaras größte Attraktion ist der wunderschöne Strand. Playa Sámara zieht mit seinen Palmen und dem hellbraunen Sand alle jährlich viele Reisende an, die auf der Suche nach einem relaxten Flair sind. Denn Stress sucht man hier vergeblich. Ob beim Cocktail an der Strandbar, beim Dösen in der Hängematte oder beim Spaziergang im Sonnenuntergang – hier findet jeder sein Glück.

Nur 20 Minuten von der Innenstadt von Sámara entfernt befindet sich der Belen-Wasserfall. Diese kleine Kaskade und eine Reihe von natürlichen Pools sind ein beliebter Ort bei Einheimischen, von dem nur wenige Touristen wissen. Der Eingang befindet sich mitten auf dem Land und ist nicht markiert. Von dort führt ein rustikaler Pfad zum Fluss. Stelle aber sicher, dass du eine gute Wegbeschreibung hast, da man leicht daran vorbeifahren kann. Während der Regenzeit kann die Strömung am Wasserfall stark werden. Sei daher vorsichtig.

Tamarindo

Tamarindo ist Costa Ricas absolutes Surferparadies! Für alle Profis, als auch für diejenigen, die welche werden wollen. Die lebendige und quirlige Stadt liegt im Norden der Nicoya-Halbinsel und ist der Surfer-Hotspot schlechthin. Dort erwarten dich viele Gelegenheiten zum Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Ihren guten Ruf verdankt die Stadt den Traumstränden und der Vielfalt an Hostels, Hotels, Restaurants und Bars. Mit ganzjährig angenehm warmem Wasser gibt es keinen besseren Ort als Playa Tamarindo, um die perfekte Welle zu erwischen. Außerdem gibt es zahlreiche weitere wunderschöne Strände nur wenige Kilometer entfernt, wie z.B. Playa Conchal. Tagsüber kannst du Wassersport wie Schwimmen, Surfen oder Angeln betreiben und ab Sonnenuntergang das pulsierende Nachtleben genießen.

Ganz in der Nähe liegt auch der Strand Playa Grande im Nationalpark Marino Las Baulas. Der Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet und verdankt seinen Namen der Baula Schildkröte. Diese prächtigen Riesenschildkröten sind die größten Meeresreptilien der Welt und kommen von November bis April in großen Populationen an den Playa Grande, um sich zu paaren und ihre Eier zu legen. Besonders empfehlenswert sind die Touren in den Las Baulas National Park. Hier erkundest du zusammen mit einem Tourguide die lokale Flora und Fauna. Ein Ausflug dorthin ist nach erledigter Arbeit an besonders heißen Tagen zu empfehlen, da es auf der Strecke viel Schatten gibt.

Am Abend kannst du die Stadt mit den kleinen charmanten Bars und Restaurants besuchen. Dort verbringen auch die Einheimischen gerne ihren Abend und du lernst schnell neue Leute kennen. Besonders zum Ausklang des Abends wird die angesagte Beachtown Tamarindo sehr empfohlen. Wenn die Partylichter angehen und auf der Tanzfläche lateinamerikanische Musik ertönt, möchte niemand nach Hause gehen.

Von San José aus fliegst du innerhalb einer Stunde nach Tamarindo. Mit dem Bus kannst du in guten 5 Stunden dort hingelangen. Alternativ dazu kannst du auch nach Liberia fliegen und von dort aus lediglich 90 Minuten mit dem Bus fahren.

Manuel Antonio

Weiße Sandstrände, sattgrüne Regenwälder, gigantische Berge – nicht umsonst hat das Forbes Magazin den Manuel Antonio Nationalpark zu einem der weltweit schönsten Parks gekürt. Der Parque Nacional Manuel Antonio ist der kleinste, allerdings beliebteste Nationalpark an der Pazifikküste des Landes. Nicht nur viele Touristen, sondern auch die Einheimischen verbringen gerne ihre Wochenenden in Manuel Antonio. Das Foto der beiden Strände Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla ist wahrscheinlich eines der meist gedrucktesten Bilder aus Costa Rica. Zum Park gehören neben den Palmwäldern auch zwölf Inseln, die vielen Vögeln an Brutplatz dienen. Auf kleinstem Raum gibt es hier über 350 Pflanzenarten und 109 verschiedene Säugetierarten, wir beispielsweise Faultiere, Waschbären, Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltiere.

Der Landteil des Nationalparks lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Mehrere Wanderwege führen durch den Park zu den traumhaften Stränden und an einige Aussichtspunkte. Der Eintritt zum Park kostet 10 Dollar und man ist hier ziemlich problemlos auch ohne Guide unterwegs. Die Tiere haben sich an Menschen gewöhnt und sind nicht mehr scheu.

Canopy Touren werden in ganz Costa Rica an verschiedenen Orten angeboten – also natürlich auch in Manuel Antonio. Dabei sind Drahtseile im Regenwald zwischen den höchsten Bäumen gespannt, an denen man per Seilbahn durch den Dschungel fliegen kann.

Die zwei besten Strände zum Schnorcheln sind Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur. Schnorcheltouren werden auch zu vielen vorgelagerten Inseln angeboten, auf denen Weichkorallen das Wasser bevölkern. Von Dezember bis Mai kann man bei allen Ausflügen Schnorcheln mit Walbeobachtung kombinieren.

Livingston Guatemala

Uvita

Nicht weit von Manuel Antonio liegt der kleine Ort Uvita, welcher vor allem für das Festival Envsion bekannt ist, das größte Festival in Costa Rica, das jährlich Ende Februar stattfindet. Das Highlight ist der Parque Marino Ballena (span. Wal). Der Strand trägt diesen Namen, da er bei Ebbe von oben wie eine riesige Walflosse aussieht. Viele Besucher kommen täglich in den Nationalpark, um die Flosse entlangzulaufen. Doch Achtung: um die Mittagszeit ist die Sonne sehr stark und heiß und auf der Flosse gibt es keinen Schatten. Also Sonnencreme und Sonnenhut nicht vergessen!

Dominical liegt ca. 20 Minuten nördlich von Uvita und hat ebenso einiges an Restaurants, Shops und Hostels zu bieten.  Eine bunte Schar an Locals, Surfern, Backpackern und Hippies kommt hierher und in der High Season ist richtig viel los. Also unbedingt die Unterkunft im Voraus buchen. Auch ein Ausflug zu den Cataratas Nauyaca Wasserfällen lohnt sich definitiv.

Puerto Viejo

Der Puerto Viejo an der Karibikküste befindet sich im Südosten des Landes und ist nur einen Katzensprung von Panama entfernt. Dort angekommen entdeckst du die farbenfrohe Umgebung am besten mit dem Fahrrad. Auf diese Art und Weise findest du nicht nur die besten Restaurants und Souvenirgeschäfte, sondern kannst auch die abwechslungsreichen Küsten in der unmittelbaren Umgebung erkunden. Neben dem absoluten Karibikflair der Playa Blanca hast du hier die Möglichkeit ein echtes Naturspektakel zu erblicken: den Playa Negra. Durch das hohe Vulkanaufkommen in Costa Rica ist an dieser Stelle des Landes ein typisch dunkler Vulkanstrand zu finden. Einer der schönsten Strände des ganzen Landes liegt nur wenige Kilometer von Puerto Viejo im Nationalpark Manzanillo. Das himmelblaue Wasser und die unberührte Natur sind atemberaubend. Der Strand ist sehr ruhig und es gibt nur wenige Wellen. Dort musst du gar nicht mit einem Boot zum Schnorcheln fahren, sondern kannst schon im glasklaren und flachen Gewässer wunderschöne Fische beobachten.

Nicht nur das Flair, sondern auch die Küche in der karibischen Region unterscheidet sich vom Rest des Landes, es wird schärfer und viel mit Kokosnussmilch gekocht. Typisch karibisch ist Rice and Beans mit Fisch, das solltest du unbedingt mal probiert haben.

Nicht weit entfernt von Puerto Viejo liegt die Stadt Cahuita. Im gleichnamigen Nationalpark hast du die Chance auf ein aufregendes Wandererlebnis. Der circa 8 Kilometer lange Holzpfad führt dich über Strand- und Regenwaldwege bis zur Punta Cahuita. Bei dieser Wanderung musst du kein Profi sein, um den Weg erfolgreich absolvieren zu können. Das einzige Hindernis auf dem Pfad ist der Rio Perezoso, der sogenannte „Faultierfluss“. Er durchschneidet die Punta Cahuita und muss überquert werden, wenn du zur Spitze gelangen möchtest.

Chirripó

Im Landesinneren liegt das atemberaubende Talamanca-Gebirge mit einem riesigen Regenwald-Gebiet. Als Teil des größten Naturschutzgebiets Mittelamerikas und aufgrund der ökologischen Vielfalt wurde der Nationalpark Chirripó von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Reservat ist die Heimat der verschiedensten exotischen Tiere wie dem Quetzal, Ozelot, Tapir, Puma, Jaguar und vielen anderen. Im Nationalpark befindet sich der Cerro Chirripó, der höchste Berg Costa Ricas, von dessen Gipfel man an klaren Tagen sowohl den pazifischen Ozean als auch das karibische Meer sehen kann. Die unvergleichliche Natur, die du während des Aufstiegs bewundern kannst und die spektakuläre Aussicht, mit der du nach der Wanderung belohnt wirst, machen die Besteigung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die kleinen Orte Rivas und San Gerardo liegen ganz in der Nähe des Nationalparks. Dort gibt es kleine Restaurants und Supermärkte. Das authentische kleine Dorf San Gerardo beherbergt nur wenige Einwohner, liegt dafür aber wunderschön am Rande des Gebirges und zeigt, wie die freundlichen Ticos dort auf dem Land leben.

Du erreichst den Nationalpark mit dem Bus aus der Hauptstadt San José.

Corcovado & Osa-Halbinsel

Im Südwesten der Halbinsel Osa wartet ein kleines Wunder auf Dich: Der Nationalpark Corcovado gilt nicht nur als das artenreichste Gebiet Costa Ricas, sondern verteidigt diesen Ruf auch weltweit. 13 Ökosysteme mit 500 Baumarten, 140 Säugetier-, 120 Reptilien- und Amphibien sowie mehr als 6.000 Insektenarten sprechen Bände. Der Park ist Heimat vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten, die in anderen Teilen des Landes bereits ausgestorben sind, wie zum Beispiel den Tapir.

Noch gilt die Bucht in der Nähe des Parks Drake Bay als echter Geheimtipp, was vermutlich an der großen Entfernung zur Hauptstadt und der schweren Erreichbarkeit liegt, denn es führt tatsächlich keine asphaltierte Straße in die Region. Trotzdem kommen Jahr für Jahr mehr Reisende ins Paradies und dementsprechend findet man dort einige Hostels und Hotels, sowie Restaurants, Bars und kleine Supermärkte. Den Namen verdankt die Bucht Sir Francis Drake, der sie als Ausgangspunkt für seine Überfälle auf die spanische Flotte 16. Jahrhundert benutzte. Die Legende besagt, dass sich hier bis heute einer der sagenumwobenen verborgenen Schätze des britischen Piraten befindet.

Monteverde

Wenn du die pure Natur suchst bist du in diesem riesigen Naturschutzgebiet genau richtig. Im Nationalpark Monteverde findest du von der Baumkrone bis zur Wurzelwelt lauter spannende Abenteuer. Das fruchtbare Stück Land kannst du mithilfe von einem langen Wanderwegnetz allein, oder auch mithilfe eines Guides erkunden. Für die Besichtigung des riesigen Areals solltest du auf jeden Fall den ganzen Tag einplanen, um die wunderbare Vielfalt ausgiebig bewundern zu können.

Die Flora des biologischen Reservats ist beeindruckend. Rund ein Drittel der ca. 9.000 in Costa Rica beheimaten Pflanzenarten findest du in diesem Schutzgebiet. Mit grob 800 verschiedenen Baumarten und über 500 unterschiedlichen Orchideenarten ist Monteverde so vielfältig wie wenig andere Orte auf der Welt. Die Orchideen sind für das Reservat ganz besonders, denn 35 Orchideenarten wurden hier überhaupt erst entdeckt.

Aber auch die Tierwelt Monteverdes macht was her. Unter den knapp 200 verschiedenen Amphibien- und Reptilienarten kannst du Eidechsen, Schlangen und viele weitere Tiere erspähen. Vogelliebhaber kommen aus dem Staunen der enormen Artenvielfalt im Schutzgebiet nicht mehr raus. Mit viel Glück können auch besonders ausgefallene Exemplare wie der Quetzal und der Laucharassari beobachtet werden.

Ein echtes Highlight im Nationalpark ist das sogenannte Canopy. Du fliegst an Stahlseilen durch den Dschungel und schwingst dich wie Tarzan quer durch das Reservat. Die Seilrutschen sind teilweise bis zu 700m lang! Lass dir dieses spannende Travel Abenteuer nicht entgehen.

La Fortuna

Eine Reise nach La Fortuna ist ein Muss für Jedermann. Von der Hauptstadt San José fährst du innerhalb von 3 Stunden in die Stadt. Die Fahrt kostet dich lediglich 4 Euro. Im Vergleich zu anderen Reisezielen ist die Stadt sehr touristisch, aber es gibt viel zu erleben.

La Fortuna liegt direkt am Fuße des berühmten Vulkan Arenal und bietet die perfekte Möglichkeit für Wanderausflüge. Der Arenal ist ein aktiver Vulkan und nicht zuletzt wegen des aufsteigenden Rauchs eine faszinierende Attraktion. Vor knapp 10 Jahren ist es zum letzten kleinen Ausbruch des Vulkans gekommen. Jedoch begegnest du den Spuren der vergangenen Vulkanausbrüche, wenn du in dem gleichnamigen Nationalpark wanderst. Denn dort sind einige Wanderwege aus der erkalteten Lava vom Arenal gegossen.

Außerdem ist La Fortuna unbestritten die Hauptstadt der heißen Quellen. Dort kannst du dich im warmen Vulkanwasser entspannen. Das Wasser fließt direkt vom Vulkan in einen Fluss, in dem man kostenlos baden kann, oder du gehst in eins der vielen schönen angelegten Thermalquellen. Nirgendwo sonst im Land gibt es so viele Thermalbäder auf einem Fleck.

Im Regenwaldgebiet rund um den Arenal findest du viele tolle Aktivitäten. Du kannst mit der Zip-Line regelrecht durch den Dschungel fliegen und hast von dort einen spektakulären Blick auf den Vulkan. Wenn du lieber zu Fuß unterwegs bist, sind die Hängebrücken zu empfehlen. Auch hier begleitet dich ein Tourguide und du erfährst viel Wissenswertes über Flora und Fauna.

Sehr empfehlenswert ist außerdem der Wasserfall La Fortuna. Von einer Höhe von 65m stürzen Wassermassen in die Tiefe des Regenwaldes. Der Weg zum Becken des Wasserfalls führt über 500 Stufen hinab. Bedenke, dass du diesen Weg im Anschluss wieder hinaufsteigen musst. Aber für solch ein Naturspektakel nimmt man den anschließenden Aufstieg gerne in Kauf. Wenn du Lust auf mehr Dschungel bekommen hast, ist eine Nachtwanderung durch den Nationalpark ein weiteres richtiges Highlight. Dabei begegnest du dem ein oder anderen Exoten von ganz nah, da er sich untertags nicht zeigt.

Ein Geheimtipp sind außerdem die Venado Caves in der Nähe von La Fortuna. Dabei handelt es sich um ein Höhlensystem, welches du mit einem Guide erkunden kannst. Dieses Abenteuer verbindet unterirdische Wasserfälle, Tropfsteine und Schluchtenwanderung in Einem.

Tortuguero

Pura Vida im Nationalpark Tortuguero! Der Name Tortuguero bedeutet übersetzt „Platz, an den die Schildkröten kommen“ und kommt aus dem spanischen Wort für Schildkröte, „tortuga“. Unberührter Regenwald voller Tiere und Pflanzen und schwarze, fast menschenleere Strände warten hier auf dich. Der Nationalpark ist eine von dichtem Regenwald umgebene Lagunenlandschaft und einfach einzigartig. Hier gibt es die verschiedensten Tierarten zu beobachten: Faultiere, Leguane, Kaimane, Tukane, Papageien, mehrere Affenarten, Krokodile und über 300 Vogelarten.

Das gleichnamige Dorf Tortuguero liegt zwischen dem karibischen Meer und einem breiten Fluss, nur 40 km von der Grenze zu Nicaragua entfernt. Der Ort ist nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen. Ungefähr 500 Dorfbewohner leben hier hauptsächlich vom Fischfang und dem immer stärker wachsenden Tourismus.

San José

Was Anfang des 18. Jahrhunderts noch ein kleines Bauerndorf im Zentrum des Landes war, ist heute die Metropole von Costa Rica. Das Land entschied sich nach der spanischen Besatzung dafür, die Hauptstadt zu verlegen. Seitdem ist San José stetig gewachsen und ist seit knapp 200 Jahren der neue Kern Costa Ricas.

Bei deiner Stadterkundung findest du viele schöne Ecken, die dich mit den süßen Düften von Smoothies oder aromatischem Kaffee anlocken. Aber dich erwarten nicht nur viele Leckereien, im Zentrum der Stadt findest du ebenso die bekanntesten Sightseeing Hotspots, wie das Teatro Nacional, die Cathedral Metropolitana oder den Parque Central. Ein absolutes Highlight ist der Mercado Central im Stadtzentrum. Der Markt hat täglich geöffnet und eignet sich perfekt, um vor dem Rückflug noch günstige Souvenirs zu shoppen. Dort findest du alles, was du dir nur ausdenken kannst!

Wenn du dich für die Geschichte des Landes interessierst, dann ist das Museo Nacional sehr empfehlenswert. Das Museum befindet sich in einem gelben Gebäude vor dem Platz der Demokratie, welches früher ein Gefängnis war. Es erzählt die Geschichte von den Ureinwohnern, über die Kolonialisierung bis zum heutigen Zeitalter. Dort kannst du außerdem die wunderschönen großen blauen Schmerlinge im Schmetterlingsgarten bestaunen.

land & Leute

Wer einmal nach Costa Rica kommt, fühlt sich direkt heimisch. Dieses Gefühl verdankt man den Menschen, die einen regelrecht mit ihrer liebevollen Art überschütten. Wichtig sind den Ticos ihre Familie, ihre Freunde, eine gute Bildung und die Verbindung zur Natur. Dabei ist es nicht überraschend, dass Costa Rica auch im Jahr 2019 wieder den ersten Platz im Happy Planet Index besetzt.

Das „Pura Vida“ wird hier wirklich gelebt. Die Menschen lassen sich gerne Zeit, sind freundlich und entspannt. Auch zu dem ein oder anderen Feierabendbier sagt hier niemand nein. Die Ticos feiern gerne mit Freunden oder Familie bis in die späte Nacht und nutzen jede Möglichkeit ihre geliebte lateinamerikanische Musik zu spielen.

Darüber hinaus geht in Costa Rica nichts ohne Sport. Der Fußball ist der klassische Nationalsport und wird wie eine eigene Religion gesehen. Neben dem Fußball gibt es noch viele weitere Sportarten, die für den perfekten Ausgleich vom Alltag sorgen, von Surfen, Yoga bis hin zu Angeln oder Radfahren. Die Ticos verbinden dadurch den Sport mit der Natur. Das perfekte Rezept, um herunterzukommen und die Seele baumeln zu lassen.

Essen & Trinken

Eine Reise der kulinarischen Art findet man in der Küche Costa Ricas.

Zu den grundlegenden Nahrungsmitteln gehören Reis und Bohnen, die in vielen verschiedenen Variationen zubereitet und serviert werden. Auffällig ist zudem, dass in Costa Rica sehr regional gekocht wird. In Küstennähe wird häufiger Fisch verspeist als im Zentrum des Landes. Von der Frische der Produkte sollte man sich unbedingt auf einen der vielen Wochenmärkte überzeugen. Dort ist es laut, bunt und es duftet herrlich aus allen Ecken.

Kaffee zählt zu Costa Ricas Hauptexportgütern. Jeder Kaffeeliebhaber kommt hier auf seine Kosten. Neben der klassischen Kaffeebohne gibt es ebenfalls Röstereien, welche die landestypische Bohne, die „caracoli“ verarbeiten. Denn es gibt doch nichts Feineres als mit einem solch aromatischen Kaffee den Tag zu beginnen.

Das klassische Nationalgericht Gallo Pinto verzaubert den Gaumen mit dem „Pura Vida“ Gefühl. Man kann es zu jeder Tages- und Nachtzeit essen. Es ist geschmackvoll, reichhaltig und gleichzeitig simpel in der Zubereitung. Gallo Pinto besteht aus gebratenem Reis mit Bohnen, Zwiebel, Paprika und Koriander. Dazu serviert werden meistens süße Kochbananen („Platanos“), Maistortillas, Sour Cream oder Rührei.

Ebenso beliebt und typisch für das Land sind die Batidos (Mischgetränk aus Wasser, Milch und frischen Früchten). Aber auch Pipa (Kokosmilch frisch von der Kokosnuss) lässt sich an einem relaxten Tag am Strand hervorragend genießen.

Beste Reisezeit

Costa Rica ist während der Trockenzeit von November bis April genauso spektakulär wie in der Regenzeit von Mai bis Oktober. Dabei ist es ganz abhängig davon, was du alles auf deinem Trip durchs Land erleben möchtest. Zum Surfen und Erkunden der Landschaft ist dabei eher die Trockenzeit zu empfehlen. Wenn dich der Regenwald und die Artenvielfalt in all ihrer Pracht mehr interessieren, dann reise besser zur Regenzeit. Natürlich schließen sich Trocken- und Regenzeit nicht aus. Ganz im Gegenteil: Adventure, Travel, Fun and Sun gibt es in Costa Rica 365 Tage im Jahr.

Transportmittel

Von Deutschland aus gibt es von Frankfurt aus seit ein paar Jahren Direktflüge nach San José. Ansonsten gibt es die Möglichkeit mit einem Zwischenstopp in dein Traumland zu gelangen.

In Costa Rica gibt es kaum Züge und das Land ist hauptsächlich mit dem öffentlichen Bus oder mit privaten Shuttles zu bereisen.

Mit den überregionalen Bussen, die von San José losfahren, kannst du eigentlich überall hinkommen. Die Plätze hierfür können auch vorab gebucht werden. So hat man einen sicheren Reiseplatz und gleichzeitig viel Zeit, sich mit den anderen Reisenden auszutauschen.

Wer lokal reist, nimmt ebenfalls den Bus. Grob gerechnet kosten 10 km ungefähr 1€. Bezahlt wird direkt beim Busfahrer. Achte darauf, dass du den Fahrpreis möglichst passend als Kleingeld dabeihast. Denn manchmal kann oder will der Busfahrer – auf deine Kosten – nicht wechseln.

Visum

Du kannst für dein Travel Abenteuer bis zu 90 Tage nach Costa Rica visumfrei einreisen. Dort angekommen musst du lediglich dein Rückflug- oder Ausreiseticket vorlegen. Um dein Visum um weitere 90 Tage zu verlängern, kannst du beispielsweise die Landesgrenze nach Panama überqueren oder machst einen Kurztrip per Flieger nach Guatemala.

Reisekosten

Die Währung in Costa Rica ist der Colón, wobei ein Euro zurzeit ca. 715 Colones wert ist. Im Vergleich zu Deutschland sind die Lebenshaltungskosten geringer. Das beginnt schon bei der Wahl der Übernachtungsmöglichkeit. Ein Hostel kostet dich ca. 13 Euro die Nacht und wer das echte Travel Abenteuer erleben will kann in einigen Hostels für 7 Euro die Hängematte bevorzugen.

Wenn im Hostel gekocht und auf regionalen Märkten eingekauft wird, solltest du mit durchschnittlich 10 Euro am Tag zurechtkommen. Halte dich von teuren importierten Waren fern, die nur dein Tagesbudget in die Höhe steigen lassen. Wenn du eher Lust auf ein Restaurant hast unterhalte dich viel mit anderen Traveller oder Ticos, die dir mit echten Geheimtipps weiterhelfen können. Bier und Cocktails an der Bar kosten dich in Costa Rica zwischen 2 und 5 Euro. Wenn du es dir mit einem leckeren Essen im Restaurant gut gehen lassen willst, bezahlst du circa 10 bis 15 Euro. Das Trinkgeld ist in der Regel bereits inbegriffen.

Kurze Taxifahrten von 10 Minuten kosten dich in Costa Rica bis zu 4 Euro. Beispielsweise liegt die 5-stündige Fahrt mit dem Bus von San José nach Puerto Viejo aktuell bei 10 Euro, also für jeden Low-Budget Geldbeutel erschwinglich.

Sicherheit

Da Sicherheit für uns an erster Stelle steht, wird jeder Teilnehmer umfassend über die aktuelle Lage aufgeklärt. Costa Rica ist ohne Weiteres sicher zu bereisen. In einem umfassenden Seminar vor deinem Abflug zeigen wir dir, wie du dich vor Ort am besten verhältst, um Gefahren aus dem Weg zu gehen. Wie in jeder Großstadt gibt es auch in San José ein paar Ecken, die du meiden solltest. Grundsätzlich gilt, immer auf Wertsachen aufzupassen und sie eng am Körper zu tragen und nicht allein bei Nacht unterwegs sein. Du solltest dich auch nicht ganz früh morgens alleine am Strand oder in verlassenen Gegenden aufhalten. Wenn man sich aber an diese Regeln hält, ist das Land sicher zu bereisen. Dabei sind wir natürlich immer auf dem aktuellen Stand und haben unsere Costa Rica Experten vor Ort.