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Traumland Costa Rica

Du hast Costa Rica noch nicht besucht? Dann hast du etwas Wunderbares verpasst! Dieses kleine Land in Mittelamerika ist ein wahres Traumland und hat vieles zu bieten: Von Regenwäldern und Vulkanen über Naturschutzgebieten, in denen du exotische Tiere wie Kolibris, Faultiere, Schildkröten oder Totenkopfäffchen bestaunen kannst. Hier gibt es nicht nur Grün, so weit das Auge reicht, sondern auch traumhafte Stände an der Pazifik- und Karibikküste, welche sich perfekt zum Baden, Tauchen und Surfen eignen. Die „Ticos“ und „Ticas“, wie sich die Einwohner Costa Ricas selbst nennen, sind überaus gastfreundlich und hilfsbereit und empfangen die Touristen gerne in ihrem Land. Costa Rica – das Land des Pura Vida! Hier kannst du das Leben in vollen Zügen genießen und von heißen Vulkanquellen bis zu tropischen Stränden alles erleben.

Lieblingsorte

Nicoya-Halbinsel

Die Halbinsel Nicoya an der Pazifikküste Costa Ricas bietet alles, was man sich von einem für seinen Auslandsaufenthalt wünschen kann, eingebettet in tropischem Regenwald findest du hier die schönsten Strände des Landes. Die Region ist vom Ökotourismus geprägt, und die weitestgehend naturbelassenen Buchten und Küstenwälder bieten die perfekte Kulisse für deine Abenteuer. Die Naturschutzgebiete reichen bis in den Ozean, um die beeindruckenden Riffe und Meeresschildkröten zu schützen. Einige Orte der Halbinsel haben sich zu wahren Surfer-Hotspots entwickelt, denn die Bedingungen sind perfekt. Auch findest du an vielen Stränden gute Voraussetzungen für Surfanfänger, daher solltest du unbedingt einmal selbst aufs Surfboard steigen. Hierbei ist es dir überlassen, ob du allein ins Wasser gehst oder dir eine Surfstunde bei einer der unzähligen Surfschulen nimmst. Ein entspannter Vibe und interessante Menschen aus aller Welt machen den Aufenthalt auf Nicoya unvergesslich. Unsere Lieblingsorte auf der Nicoya-Halbinsel sind Montezuma, Santa Teresa, Sámara und Tamarindo.

Von und nach Nicoya-Halbinsel

  • Von San José fahren mehrmals täglich Busse nach Santa Teresa, Montezuma, Samara und Tamarindo der ca. 5–6 Stunden dauert und weniger als 10 Euro kostet.
  • Auf der Halbinsel gibt es zwischen den Touristenorten direkte Verbindungen mit Shuttles und lokale Busse fahren oftmals mit einem Zwischenstopp von Ort zu Ort.
Aussicht des Hostels in Costa Rica im Dschungel
Vera im Pool mit Blick auf den Wald

Montezuma

Montezuma ist ein Magnet für Backpacker aus aller Welt! Hier ticken die Uhren langsamer, die Menschen sind relaxed und genießen diesen bezaubernden Fleck Erde. Montezuma ist ein kleiner und wunderschöner Ort an der südlichsten Spitze der Nicoya-Halbinsel in der Provinz Puntarenas. Etwas ab vom Schuss liegt dieses einzigartige Naturparadies und ist deshalb auch noch ein kleiner Geheimtipp und nicht überlaufen. Fast ausschließlich junge Backpacker und Hippies verirren sich nach Montezuma, um die Landschaft zu genießen.

Hier kann man alles ganz entspannt zu Fuß erkunden. Nördlich der Stadt liegt der beliebteste Strand, der Playa Montezuma. Hier trifft man sich zum Sonnen, um unter den Palmen zu liegen oder im Meer zu schwimmen. Das wahrscheinlich beliebteste Ausflugsziel in Montezuma sind die Wasserfälle südlich der Stadt. Sie bestehen aus drei Kaskaden, in denen für jeden etwas dabei ist. Während einige nur am größten Wasserfall (fast 24 Meter hoch) entspannen oder picknicken, schwimmen Abenteuerlustige an den anderen beiden oder springen ins Wasser. Außerdem kannst du bei deinem Abstecher nach Montezuma unser Turtle Protection Projekt besuchen und dir einmal anschauen, wie die kleinen Schildkröten freigelassen werden.

Auch in der ausgiebigen Restaurant- und Barszene kann man es sich gutgehen lassen. Durch die Mischung aus Einheimischen und Einwanderern gibt es hier die verschiedensten Küchen aus aller Welt zu probieren. Zudem bist du in Montezuma mitten in der wilden Natur und kannst so die artenreiche Tierwelt mit Affen, Vögeln und Schmetterlingen direkt vor deiner Haustür beobachten.

Von und nach Montezuma

  • Da Montezuma sich am unteren Zipfel der Nicoya Halbinsel befindet, kann es mit der Fähre ab Puntarenas erreicht werden oder über das Festland.
  • Busse nach Puntarenas fahren täglich ab San José, dauern ca. 2 Stunden und liegen preislich bei ca. 5 Euro.
  • Von Montezuma ist Santa Teresa nur ein Katzensprung entfernt. Der Bus, der mehrmals täglich fährt, dauert nur 30 Minuten und kostet wenige Euro.
Lea badet im Fluss
Palmen am Strand in Uvita

Santa Teresa

Das entspannte Surferdorf überzeugt mit seinem relaxen Vibe und dort findest du alles, was du zum Glücklichsein brauchst. Wir lieben diesen entspannten Ort an der Pazifikküste einfach! Der Surfhotspot ist deutlich kleiner als Tamarindo, aber es hat ebenso viel zu bieten. Die traumhaften Strände bieten je nach Tageszeit verschieden kleine und große Wellen. Beginner können in einer der vielen Surfschulen die ersten Schritte lernen und sich Boards zu günstigen Preisen leihen. Natürlich macht das Planschen im Meer und Abhängen am Strand genau so viel Spaß. Obwohl Santa Teresa nur über eine Schotterstraße zu erreichen ist, hat sich das kleine Dorf zu einem Touristen-Magneten entpuppt. Dort kannst du viele junge Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen und auf einer der zahlreichen Strandpartys Kontakte knüpfen. Wie überall an der Pazifikküste gibt es in Santa Teresa einen wunderschönen Sonnenuntergang, der von allen Reisenden und Locals als täglich Zeremonie zelebriert wird. Nimm dir ein paar kühle Getränke und Snacks mit an den Strand und genieße nicht nur ein atemberaubendes Naturspektakel, sondern auch ein Zusammenkommen der ganzen Stadt. In Santa Teresa wird nicht nur gesurft, sondern auch ausgiebig gefeiert. Informier dich über wöchentliche Dschungelpartys oder statte dem lokalen Club „La Lora“ einen Besuch ab.

Von und nach Santa Teresa

  • Nach Santa Teresa gelangst du mit dem Bus und anschließend mit der Fähre von San José aus.
  • Es gibt auch Shuttles, die du z. B. von San José aus buchen kannst und dich etwas schneller an dein Ziel bringen.
  • Wenn du über das Festland nach Santa Teresa kommst, besteht ebenfalls die Option, mit einem Shuttle zu fahren oder einen der lokalen Busse zu nehmen.
  • Von Santa Teresa dauert es nur 30 Minuten mit dem Bus nach Montezuma.
  • Sámara ist ca. 2 Stunden entfernt, auch mit Shuttle oder Bussen erreichbar.
Strand, Costa Rica

Sámara

Das hübsche kleine Dorf Sámara auf der Nicoya-Halbinsel ist ein Anziehungspunkt für junge Reisende aus der ganzen Welt, die hier surfen und am Strand relaxen. Die Innenstadt grenzt an den wunderschönen Strand und ist voller Restaurants, hipper Boutiquen, Bars und Hostels. Sámara ist umgeben vom tiefen Regenwald, der einer artenreichen Tierwelt wie Affen, Leguanen und vielen Arten von Vögeln ein Zuhause bietet.

Sámaras größte Attraktion ist der wunderschöne Strand. Playa Sámara zieht mit seinen Palmen und dem hellbraunen Sand alle jährlich viele Reisende an, die auf der Suche nach einem relaxten Flair sind. Denn Stress sucht man hier vergeblich. Ob beim Cocktail an der Strandbar, beim Dösen in der Hängematte oder beim Spaziergang im Sonnenuntergang – hier findet jeder sein Glück.

Nur 20 Minuten von der Innenstadt von Sámara entfernt, befindet sich der Belen-Wasserfall. Diese kleine Kaskade und eine Reihe von natürlichen Pools sind ein beliebter Ort bei Einheimischen, von dem nur wenige Touristen wissen. Der Eingang befindet sich mitten auf dem Land und ist nicht markiert. Von dort führt ein rustikaler Pfad zum Fluss. Stelle aber sicher, dass du eine gute Wegbeschreibung hast, da man leicht daran vorbeifahren kann. Während der Regenzeit kann die Strömung am Wasserfall stark werden und sollte daher mit Vorsicht genossen werden.

Von und nach Sámara

  • Von San José nach Samara gibt es mehrere direkte Busse die ca. 5 Stunden dauern und preislich unter 10 Euro liegen.
  • Von Sámara kannst du in 30 Minuten Nosara erreichen, hier verkehren mehrmals täglich Busse.
  • In ca. 4 Stunden bist du in Tamarindo, hierfür musst du den Bus nach Nicoya nehmen und von dort in einen direkten Bus umsteigen.

Tamarindo

Tamarindo ist Costa Ricas absolutes Paradies für Surfer und alle die es werden wollen! Die lebendige und quirlige Stadt liegt im Norden der Nicoya-Halbinsel und ist der Surfer-Hotspot schlechthin. Dort erwarten dich viele Gelegenheiten zum Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Ihren guten Ruf verdankt die Stadt den Traumstränden und der Vielfalt an Hostels, Hotels, Restaurants und Bars. Mit ganzjährig angenehm warmem Wasser gibt es keinen besseren Ort als Playa Tamarindo, um die perfekte Welle zu erwischen. Außerdem gibt es zahlreiche weitere wunderschöne Strände nur wenige Kilometer entfernt, wie z. B. Playa Conchal. Tagsüber kannst du Wassersport wie Schwimmen, Surfen oder Angeln betreiben und ab Sonnenuntergang das pulsierende Nachtleben genießen.

Ganz in der Nähe liegt auch der Strand Playa Grande im Nationalpark Marino Las Baulas. Der Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet und verdankt seinen Namen der Baula Schildkröte. Diese prächtigen Riesenschildkröten sind die größten Meeresreptilien der Welt und kommen von November bis April in großen Populationen an den Playa Grande, um sich zu paaren und ihre Eier zu legen. Besonders empfehlenswert sind die Touren in den Las Baulas National Park. Hier erkundest du zusammen mit einem Tourguide die lokale Flora und Fauna. Ein Ausflug dorthin ist nach erledigter Arbeit an besonders heißen Tagen zu empfehlen, da es auf der Strecke viel Schatten gibt.

Am Abend kannst du die Stadt mit den kleinen charmanten Bars und Restaurants besuchen. Dort verbringen auch die Einheimischen gerne ihren Feierabend und du lernst schnell neue Leute kennen. Besonders zum Ausklang des Abends wird die angesagte Beachtown Tamarindo sehr empfohlen. Wenn die Partylichter angehen und auf der Tanzfläche lateinamerikanische Musik ertönt, möchte niemand nach Hause gehen.

Von und nach Tamarindo

  • Von San José mit dem Flugzeug nach Tamarindo oder Liberia.
  • Mit dem Bus von San José dauert es ca.5 Stunden und kostet weniger als 10 Euro.
  • Von Tamarindo nach Playa Flamingo gibt es einen direkten Bus der dich in 2 Stunden an dein Ziel bringt.
  • Von dort bietet es sich an, weiter nach Nicaragua zu reisen, der hippe Ort „San Juan del Sur“ ist lediglich 5 Stunden entfernt, hierfür kannst du dir einen direkten Shuttle buchen.
Strand in Mexiko mit Palmen

Manuel Antonio

Weiße Sandstrände, sattgrüne Regenwälder, gigantische Berge – nicht umsonst hat das Forbes Magazin den Manuel Antonio Nationalpark zu einem der weltweit schönsten Parks gekürt. Der Parque Nacional Manuel Antonio ist der kleinste, allerdings beliebteste Nationalpark an der Pazifikküste des Landes. Nicht nur viele Touristen, sondern auch die Einheimischen verbringen gerne ihre Wochenenden in Manuel Antonio. Das Foto der beiden Strände Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla ist wahrscheinlich eines der meist gedrucktesten Bilder aus Costa Rica. Zum Park gehören neben den Palmwäldern auch zwölf Inseln, die vielen Vögeln an Brutplatz dienen. Auf kleinstem Raum gibt es hier über 350 Pflanzenarten und 109 verschiedene Säugetierarten, wie beispielsweise Faultiere, Waschbären, Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltiere.

Der Landteil des Nationalparks lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Mehrere Wanderwege führen durch den Park zu den traumhaften Stränden und an einige Aussichtspunkte. Der Eintritt zum Park kostet 10 Dollar und man ist hier ziemlich problemlos auch ohne Guide unterwegs. Die Tiere haben sich an Menschen gewöhnt und sind nicht mehr scheu. Denke unbedingt daran, ohne Essen in den Park einzutreten, da du sonst Gefahr läufst, dass die diebischen Äffchen deinen Proviant direkt aus der Tasche klauen.

Canopy Touren werden in ganz Costa Rica an verschiedenen Orten angeboten – also natürlich auch in Manuel Antonio. Dabei sind Drahtseile im Regenwald zwischen den höchsten Bäumen gespannt, an denen man per Seilbahn durch den Dschungel fliegen kann.

Die zwei besten Strände zum Schnorcheln sind Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur. Schnorcheltouren werden auch zu vielen vorgelagerten Inseln angeboten, auf denen Weichkorallen das Wasser bevölkern. Von Dezember bis Mai kann man bei allen Ausflügen Schnorcheln mit Walbeobachtung kombinieren.

Von und nach Manuel Antonio

  • Von San José nimmst du einen Bus nach Quepos, von dort steigst du um nach Manuel Antonio.
  • Von Manuel Antonio bietet sich ein Abstecher nach Jaco oder Playa Hermosa, auch dorthin gelangst du über Quepos.
  • In 2,5 Stunden gelangst du ins Surferparadies Dominical, du fährst mit dem Bus von Manuel Antonio nach Quepos und von dort direkt an dein Ziel.
  • Von Quepos fährt auch ein direkter Bus nach Uvita der ca. 5 Euro kostet und durchschnittlich 1,5 Stunden braucht.
Wasserfall in Monteverde, Costa Rica
Kolibriblume in Monteverde, Costa Rica

Uvita

Nicht weit von Manuel Antonio liegt der kleine Ort Uvita, welcher vor allem für das Festival Envision bekannt ist, das größte Festival in Costa Rica, das jährlich Ende Februar stattfindet. Das Highlight ist der Parque Marino Ballena (spanisch Wal). Der Strand trägt diesen Namen, da er bei Ebbe von oben wie eine riesige Walflosse aussieht. Viele Besucher kommen täglich in den Nationalpark, um die Flosse entlangzulaufen. Doch Achtung: um die Mittagszeit ist die Sonne sehr stark und heiß und auf der Flosse gibt es keinen Schatten. Also Sonnencreme und Sonnenhut nicht vergessen!

Dominical liegt ca. 20 Minuten nördlich von Uvita und hat ebenso einiges an Restaurants, Shops und Hostels zu bieten.  Eine bunte Schar an Locals, Surfern, Backpackern und Hippies kommt hierher und in der High Season ist richtig viel los. Also unbedingt die Unterkunft im Voraus buchen. Auch ein Ausflug zu den Cataratas Nauyaca Wasserfällen lohnt sich definitiv. Diese beiden Orte sind perfekt, wenn du ein bisschen herunterkommen willst und es, abseits der Mengen, eher entspannt magst.

Von und nach Uvita

  • Von San José nimmst du einen Bus nach Tracopa und steigst dort nach Uvita um, die Fahrt dauert ca. 4,5 Stunden und kostet dich zwsichen 5-13 Euro.
  • Von Uvita brauchst du mit dem Bus nur 20 Minuten nach Dominical.
  • Von Uvita bist du nicht mehr weit von dem Nationalpark Corcovado entfernt, leider gibt es hier keine Busverbindung und nur die Option, mit einem Shuttle oder der Fähre hinzufahren.
Strand in Puerto Vejo, Costa Rica

Puerto Viejo

Der Puerto Viejo an der Karibikküste befindet sich im Südosten des Landes und ist nur einen Katzensprung von Panama entfernt. Dort angekommen, entdeckst du die farbenfrohe Umgebung am besten mit dem Fahrrad. In der Stadt selbst kannst du problemlos zu Fuß herumlaufen, nur um die 13 km lange Küste zu erkunden, wirst du für ein Fahrrad dankbar sein. Auf diese Art und Weise findest du nicht nur die besten Restaurants und Souvenirgeschäfte, sondern kannst auch die abwechslungsreichen Küsten in der unmittelbaren Umgebung erkunden. Neben dem absoluten Karibikflair der Playa Blanca hast du hier die Möglichkeit ein echtes Naturspektakel zu erblicken: den Playa Negra. Durch das hohe Vulkanaufkommen in Costa Rica ist an dieser Stelle des Landes ein typisch dunkler Vulkanstrand zu finden, an dem du auch perfekt Schwimmen gehen kannst, da die Strömung hier weniger stark als an den anderen Stränden ist. Einer der schönsten Strände des ganzen Landes liegt nur wenige Kilometer von Puerto Viejo im Nationalpark Manzanillo. Das himmelblaue Wasser und die unberührte Natur sind atemberaubend. Der Strand ist sehr ruhig und es gibt nur wenige Wellen. Dort musst du gar nicht mit einem Boot zum Schnorcheln fahren, sondern kannst schon im glasklaren und flachen Gewässer wunderschöne Fische beobachten. Aber auch der zentrumsnahe Strand Playa Cocles ist einen Besuch wert. Gegenüber dem langen Strand findest du unzählige Restaurants und Cafés, die von vegan bis lokalem Essen alles haben. Noch dazu sind hier die Surfschulen stationiert und somit ist dieser Strand ein Treffpunkt für Backpacker und Locals. Mehrmals die Woche gibt es dort eine Feuershow, zu der sich alle versammeln und sie während des Sonnenuntergangs bestaunen können.

Nicht nur das Flair, sondern auch die Küche in der karibischen Region unterscheidet sich vom Rest des Landes, es wird schärfer und viel mit Kokosnussmilch gekocht. Typisch karibisch ist Rice and Beans mit Fisch, das solltest du unbedingt mal probiert haben.

Nicht weit entfernt von Puerto Viejo liegt die Stadt Cahuita. Im gleichnamigen Nationalpark hast du die Chance auf ein aufregendes Wandererlebnis. Der circa 8 Kilometer lange Holzpfad führt dich über Strand- und Regenwaldwege bis zur Punta Cahuita. Bei dieser Wanderung musst du kein Profi sein, um den Weg erfolgreich absolvieren zu können. Das einzige Hindernis auf dem Pfad ist der Rio Perezoso, der sogenannte „Faultierfluss“. Er durchschneidet die Punta Cahuita und muss überquert werden, wenn du zur Spitze gelangen möchtest. Nach Cahuita kommen zwar einige Tagestouristen, jedoch gibt es nur zwei Hostel und daher weniger Übernachtungsgäste. Wenn dir der Trubel in Puerto Viejo zu viel wird, lohnt es sich in diesem noch sehr traditionell karibischen, verschlafenen Ort über Nacht zu bleiben. Du wirst mehr Locals als in Puerto Viejo zu sehen bekommen und die Preise sind um ein paar Dollar günstiger. Von einem zum anderen Ort fährt mehrmals täglich ein Bus für wenige Cents.

Von und nach Puerto Viejo

  • Mehrere Busse von San José fahren täglich nach Puerto Viejo, die Dauer beträgt 5 Stunden und das Ticket kostet ca. 8 Euro.
  • Von Puerto Viejo kannst du mit dem Bus in den Nationalpark Cahuita fahren, die Fahrt kostet ca. 1 Euro.
  • Auch in den Manzanillo Nationalpark kommst du mit dem lokalen Bus, der dich ebenfalls ca. 1 Euro kostet.
  • Von Puerto Viejo kannst du mit einem zweistündigen Shuttle nach Bocas del Toro in Panama.
  • Es gibt mehrere Shuttles zu weiteren touristischen Orten wie z. B. la Fortuna, alles Weitere muss mit dem lokalen Bus mit Umstieg in San José angefahren werden.
ein Wasserfall im Dschungel in Costa Rica

Chirripó

Im Landesinneren liegt das atemberaubende Talamanca-Gebirge mit einem riesigen Regenwald-Gebiet. Als Teil des größten Naturschutzgebiets Mittelamerikas und aufgrund der ökologischen Vielfalt wurde der Nationalpark Chirripó von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Reservat ist die Heimat der verschiedensten exotischen Tiere wie dem Quetzal, Ozelot, Tapir, Puma, Jaguar und vielen anderen. Im Nationalpark befindet sich der Cerro Chirripó, der höchste Berg Costa Ricas, von dessen Gipfel man an klaren Tagen sowohl den Pazifischen Ozean als auch das Karibische Meer sehen kann. Die unvergleichliche Natur, die du während des Aufstiegs bewundern kannst und die spektakuläre Aussicht, mit der du nach der Wanderung belohnt wirst, machen die Besteigung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die kleinen Orte Rivas und San Gerardo liegen ganz in der Nähe des Nationalparks. Dort gibt es kleine Restaurants und Supermärkte. Das authentische kleine Dorf San Gerardo beherbergt nur wenige Einwohner, liegt dafür aber wunderschön am Rande des Gebirges und zeigt, wie die freundlichen Ticos dort auf dem Land leben.

Von und nach Chirripó Nationalpark

  • Du erreichst den Nationalpark mit dem Bus aus der Hauptstadt San José mit Umstieg in San Isidro General.
ein Wasserfall mitten im Dschungel in Costa Rica

Corcovado & Osa-Halbinsel

Im Südwesten der Halbinsel Osa wartet ein kleines Wunder auf Dich: Der Nationalpark Corcovado gilt nicht nur als das artenreichste Gebiet Costa Ricas, sondern verteidigt diesen Ruf auch weltweit. Die 13 Ökosysteme mit 500 Baum-, 140 Säugetier- und 120 Reptilienarten sowie Amphibien und mehr als 6.000 Insektenarten sprechen Bände. Der Park ist Heimat vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten, die in anderen Teilen des Landes bereits ausgestorben sind, wie zum Beispiel den Tapir.

Noch gilt die Bucht in der Nähe des Parks Drake Bay als echter Geheimtipp, was vermutlich an der großen Entfernung zur Hauptstadt und der schweren Erreichbarkeit liegt, denn es führt tatsächlich keine asphaltierte Straße in die Region. Trotzdem kommen Jahr für Jahr mehr Reisende ins Paradies und dementsprechend findet man dort einige Hostels und Hotels, sowie Restaurants, Bars und kleine Supermärkte. Den Namen verdankt die Bucht Sir Francis Drake, der sie als Ausgangspunkt für seine Überfälle auf die spanische Flotte im 16. Jahrhundert benutzte. Die Legende besagt, dass sich hier bis heute einer der sagenumwobenen verborgenen Schätze des britischen Piraten befindet.

Von und nach Corcovado und Osa Halbinsel

  • Von San José gibt es wenige Buse auf die Osa Halbinsel, dafür fährst du direkt und bist in ca. 8 Stunden an deinem Ziel „la Palma“.
  • Von dort brauchst du 20 Minuten in den Nationalpark, mit dem öffentlichen Bus oder Taxi.
  • Die beste Möglichkeit Drake Bay zu erreichen ist das Boot. Du fährst nach Sierpe und steigst dort in das Boot nach Drake Bay.
  • Von dort ist es nicht mehr weit zu dem Surferdorf Pavones, leider ist die Anbindung hier sehr schlecht und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln müsstest du zurück nach San José, um dort einen anderen Bus zu nehmen.
Wasserfall in Monteverde, Costa Rica

Monteverde und La Fortuna

Monteverde und La Fortuna haben alles, was man sich als Naturjunkie wünscht. Im Nationalpark Monteverde findest du von der Baumkrone bis zur Wurzelwelt lauter spannende Abenteuer. Dir bleibt die Entscheidung überlassen, diesen Ort mit oder ohne Guide zu entdecken. Hier findest du ca. 9000 costa-ricanische Pflanzenarten, 800 verschiedene Baumarten und über 500 unterschiedliche Orchideen. Aber auch die Tierwelt wird dich zum Staunen bringen. Der Nationalpark bietet Lebensraum für knapp 200 verschiedene Amphibien- und Reptilienarten. Darunter Eidechsen, Schlangen und viele mehr. Wenn du Lust auf ein bisschen Adrenalin hast, solltest du unbedingt einen Abstecher zum sogenannten Canopy machen. Dort fliegst du an Stahlseilen durch den Dschungel und ehe du dich versiehst, fühlst du dich wie Tarzan und hast alles um dich herum vergessen. Dort erlebst du ein unvergessliches Gefühl von Freiheit und wirst das Erlebniss mehrere Meter über der Erde zu schweben nie vergessen.

Der schnellste Weg um von Monteverde nach Lla Fortuna zu kommen ist einer der vielen Shuttles zu benutzen. Die günstigere Alternative hingegen ist die lokalen Busse, bei denen du aber etwas mehr Zeit einplanen musst. Das Highlight in La Fortuna ist mit Abstand der Vulkan Arenal. Hier bleibt dir die Qual der Wahl zwischen unzähligen Wanderwegen. Jeder birgt eine einzigartige Aussicht auf den, immer noch, aktiven Vulkan.

Nach einer anstrengenden Wanderung gibt es nichts Besseres, als sich in einer der vielen heißen Quellen der Stadt zu entspannen. Dieses Wasser fließt direkt vom Vulkan in einen Fluss, der für alle zugänglich ist, und Tag und Nacht genutzt wird. Oder du gehst in eins der vielen schön angelegten Thermalquellen, das bleibt dir überlassen.

Auch in La Fortuna gibt es einige aufregende Aktivitäten wie z.B. mit der Zip-Line quer durch den Dschungel zu fliegen oder die Hängebrücken zu erkunden, die nicht nur perfekt als nächstes Instagram Bild geeignet sind, sondern auch in echt ein atemberaubendes Gefühl hinterlassen. Zuletzt solltest du dir unbedingt den Wasserfall anschauen. Aus einer Höhe von 65 Meter stürzen die Wassermassen in den Regenwald, ein echtes Highlight welches bei keinem Besuch fehlen darf.

Geheimtipp: Venado Caves in der Nähe von La Fortuna. Dabei handelt es sich um ein Höhlensystem. Mit einem Guide an deiner Seite wirst du unterirdische Wasserfälle, Tropfstein und Schluchten entdecken.

Von und nach Monteverde und La Fortuna

  • La Fortuna erreichst du von San José aus mit einem Direktbus in 3 Stunden.
  • Monteverde erreichst du am besten von La Fortuna in ca. 30 Minuten, die beste Option ist hier ein Shuttle zu buchen.
Frosch in La Tortuna, Costa Rica

Tortuguero

Pura Vida im Nationalpark Tortuguero! Der Name Tortuguero bedeutet übersetzt „Platz, an den die Schildkröten kommen“ und kommt aus dem spanischen Wort für Schildkröte, „tortuga“. Unberührter Regenwald voller Tiere und Pflanzen und schwarze, fast menschenleere Strände warten hier auf dich. Der Nationalpark ist eine von dichtem Regenwald umgebene Lagunenlandschaft und einfach einzigartig. Hier gibt es die verschiedensten Tierarten zu beobachten: Faultiere, Leguane, Kaimane, Tukane, Papageien, mehrere Affenarten, Krokodile und über 300 Vogelarten.

Das gleichnamige Dorf Tortuguero liegt zwischen dem karibischen Meer und einem breiten Fluss, nur 40 km von der Grenze zu Nicaragua entfernt. Der Ort ist nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen. Ungefähr 500 Dorfbewohner leben hier hauptsächlich vom Fischfang und dem immer stärker wachsenden Tourismus.

Von und nach Tortuguero

  • Tortuguero wird von verschiedenen Orten mit Reiseunternehmen angefahren, du kannst dich von deiner Unterkunft abholen und nach deinem Aufenthalt an einen anderen Ort bringen lassen.
  • Tortuguero erreichst du z. B. mit dem Flugzeug für ca. 100 USD von San José, am Flughafen angekommen musst du noch ca. 10 Min mit dem Boot fahren.
  • Mit dem Bus brauchst du ca. 3,5 Stunden von San José und zahlst lediglich um die 6 Euro, jedoch musst du einmal in Cariari und in la Pavona umsteigen.
Stadt bei Nacht San Jos, Costa Rica

San José

Was Anfang des 18. Jahrhunderts noch ein kleines Bauerndorf im Zentrum des Landes war, ist heute die Metropole von Costa Rica. Das Land entschied sich nach der spanischen Besatzung dafür, die Hauptstadt zu verlegen. Seitdem ist San José stetig gewachsen und ist seit knapp 200 Jahren der neue Kern Costa Ricas.

Bei deiner Stadterkundung findest du viele schöne Ecken, die dich mit den süßen Düften von Smoothies oder aromatischem Kaffee anlocken. Aber dich erwarten nicht nur viele Leckereien. Im Zentrum der Stadt findest du ebenso die bekanntesten Sightseeing Hotspots, wie das Teatro Nacional, die Cathedral Metropolitana oder den Parque Central. Ein absolutes Highlight ist der Mercado Central im Stadtzentrum. Der Markt hat täglich geöffnet und eignet sich perfekt, um vor dem Rückflug noch günstige Souvenirs zu shoppen. Dort findest du alles, was du dir nur ausdenken kannst!

Wenn du dich für die Geschichte des Landes interessierst, dann ist das Museo Nacional sehr empfehlenswert. Das Museum befindet sich in einem gelben Gebäude vor dem Platz der Demokratie, welches früher ein Gefängnis war. Es erzählt die Geschichte von den Ureinwohnern, über die Kolonialisierung bis zum heutigen Zeitalter. Dort kannst du außerdem die wunderschönen großen blauen Schmetterlinge im Schmetterlingsgarten bestaunen.

land & Leute

Wer einmal nach Costa Rica kommt, fühlt sich direkt wie zu Hause. Dieses Gefühl verdankt man den Menschen, die einen regelrecht mit ihrer liebevollen Art überschütten. Wichtig sind den Ticos ihre Familie, ihre Freunde, eine gute Bildung und die Verbindung zur Natur. Dabei ist es nicht überraschend, dass Costa Rica auch im Jahr 2019 wieder den ersten Platz im Happy Planet Index besetzt.

Das „Pura Vida“ wird hier wirklich gelebt. Die Menschen lassen sich gerne Zeit, sind freundlich und entspannt. Auch zu dem ein oder anderen Feierabendbier sagt hier niemand nein. Die Ticos feiern gerne mit Freunden oder Familie bis in die späte Nacht und nutzen jede Möglichkeit ihre geliebte lateinamerikanische Musik zu spielen.

Darüber hinaus geht in Costa Rica nichts ohne Sport. Der Fußball ist der klassische Nationalsport und wird wie eine eigene Religion gesehen. Neben dem Fußball gibt es noch viele weitere Sportarten, die für den perfekten Ausgleich vom Alltag sorgen, von Surfen, Yoga bis hin zu Angeln oder Radfahren. Die Ticos verbinden dadurch den Sport mit der Natur. Das perfekte Rezept, um herunterzukommen und die Seele baumeln zu lassen.

Essen & Trinken

Eine Reise der kulinarischen Art findet man in der Küche Costa Ricas.

Zu den grundlegenden Nahrungsmitteln gehören Reis und Bohnen, die in vielen verschiedenen Variationen zubereitet und serviert werden. Auffällig ist zudem, dass in Costa Rica sehr regional gekocht wird. In Küstennähe wird häufiger Fisch verspeist als im Zentrum des Landes. Von der Frische der Produkte sollte man sich unbedingt auf einem der vielen Wochenmärkte überzeugen. Dort ist es laut, bunt und es duftet herrlich aus allen Ecken.

Kaffee zählt zu Costa Ricas Hauptexportgütern. Jeder Kaffeeliebhaber kommt hier auf seine Kosten. Neben der klassischen Kaffeebohne gibt es ebenfalls Röstereien, welche die landestypische Bohne, die „caracoli“ verarbeiten. Denn es gibt doch nichts Feineres, als mit einem solch aromatischen Kaffee den Tag zu beginnen.

Das klassische Nationalgericht Gallo Pinto verzaubert den Gaumen mit dem „Pura Vida“ Gefühl. Oftmals als Frühstück serviert kann man es aber auch zu jeder Tages- und Nachtzeit essen, da die Costa RicanerInnen hier einfach nicht genug von bekommen. Es ist geschmackvoll, reichhaltig und gleichzeitig simpel in der Zubereitung. Gallo Pinto besteht aus gebratenem Reis mit Bohnen, Zwiebel, Paprika und Koriander. Dazu serviert werden meistens süße Kochbananen („Plátanos“), Maistortillas, Sour Cream oder Rührei.

Ebenso beliebt und typisch für das Land sind die Batidos (Mischgetränk aus Wasser, Milch und frischen Früchten). Aber auch Pipa (Kokosmilch frisch von der Kokosnuss) lässt sich an einem relaxten Tag am Strand hervorragend genießen.

Travel-Insider

Beste Reisezeit

Das Klima in Costa Rica ist sehr tropisch und daher in Trocken- und Regenzeit eingeteilt. Offiziell ist die Trockenzeit von November bis April. Jedoch ist das Wetter auf der Pazifik- und der Karibikseite oft sehr unterschiedlich. Ein Besuch während der Regenzeit ist keinesfalls etwas Schlechtes, denn es regnet nie 24/7. Die Regenschauer, die das Land überkommen, lernst du irgendwann zu schätzen und zu genießen, denn sobald es regnet, steht alles still und jeder beobachtet dieses natürliche Spektakel. Auch die Natur ist während der Regenzeit noch schöner als sonst, denn wie sonst sollte alles blühen und grünen, wenn nicht mit Regen. Das wechselnde Wetter in Costa Rica bringt auch unterschiedliche Aktivitäten mit sich. Ein Besuch im Regenwald während der Regenzeit sollte unbedingt auf deiner Liste stehen, da die Natur sich hier in seiner vollen Blüte zeigt. Sollte es dich zu Wasseraktivitäten ziehen, solltest du auf jeden Fall surfen ausprobieren. Hierfür eignet sich die Trockenzeit mehr, da die Wellen besser für Anfänger sind. Wie du merkst haben sowohl Trocken- als auch Regenzeit ihre Vorteile und werden dich mit einzigartigen Gegebenheiten verzaubern.

Transportmittel

Von Deutschland aus gibt es von Frankfurt aus seit ein paar Jahren Direktflüge nach San José. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, mit einem Zwischenstopp in dein Traumland zu gelangen.

In Costa Rica gibt es kaum Züge und das Land ist hauptsächlich mit dem öffentlichen Bus oder mit privaten Shuttles zu bereisen. Die Shuttles sind zwar die schnellere, aber oft auch viel teurere Option.

Mit den überregionalen Bussen, die von San José losfahren, kannst du eigentlich überall hinkommen. Die Plätze hierfür können auch vorab gebucht werden. So hat man einen sicheren Reiseplatz und gleichzeitig viel Zeit, sich mit den anderen Reisenden auszutauschen.

Wer lokal reist, nimmt ebenfalls den Bus. Grob gerechnet kosten 10 km ungefähr 1 $. Bezahlt wird direkt beim Busfahrer. Achte darauf, dass du den Fahrpreis möglichst passend als Kleingeld dabeihast. Denn manchmal kann oder will der Busfahrer – auf deine Kosten – nicht wechseln.

Visum

Du kannst für dein Travel Abenteuer bis zu 90 Tage nach Costa Rica visumfrei einreisen. Dort angekommen, musst du lediglich dein Rückflug- oder Ausreiseticket vorlegen. Um dein Visum um weitere 90 Tage zu verlängern, kannst du beispielsweise die Landesgrenze nach Panama oder Nicaragua überqueren oder machst einen Kurztrip per Flieger nach Guatemala.

Reisekosten

Die offizielle Landeswährung in Costa Rica ist der Colón. Im Vergleich zu Deutschland sind die Lebenshaltungskosten geringer. Das beginnt schon bei der Wahl der Übernachtungsmöglichkeit. Ein Hostel kostet dich ca. 13–20 Euro pro Nacht. Und wer das echte Travel Abenteuer erleben will, kann in einigen Hostels für 7 Euro die Hängematte bevorzugen. In den touristischen Gegenden starten die Hostelpreise bei 15 Euro und werden, vor allem wenn man kurz vorher bucht oder in der High Season, auch mal doppelt so teuer.

Wenn im Hostel gekocht und auf regionalen Märkten eingekauft wird, solltest du mit durchschnittlich 10 Euro am Tag zurechtkommen. Halte dich von teuren, importierten Waren fern, die nur deine Ausgaben in die Höhe steigen lassen. Wenn du eher Lust auf ein Restaurant hast, unterhalte dich viel mit anderen Travellern oder Ticos, die dir mit echten Geheimtipps weiterhelfen können. Bier und Cocktails an der Bar kosten dich in Costa Rica zwischen 2 und 4 Euro. Wenn du es dir mit einem leckeren Essen im Restaurant gut gehen lassen willst, bezahlst du circa 10 bis 15 Euro. In einem lokalen Restaurant bekommst du ein gutes Essen bereits für ca. 4 Euro. Das Trinkgeld ist in der Regel bereits inbegriffen.

Kurze Taxifahrten von 10 Minuten kosten dich in Costa Rica bis zu 4 Euro. Beispielsweise liegt die 5-stündige Fahrt mit dem Bus von San José nach Puerto Viejo aktuell bei 10 Euro, also für jeden Low-Budget Geldbeutel erschwinglich. In vielen Orten Costa Ricas verkehren die TukTuks anstelle von Taxis, sie sind vor allem für kurze Entfernungen optimal.

Geschichte und Kultur

Um Costa Rica und die Ticos und Ticas zu verstehen, schadet es nicht, sich ein wenig über die Geschichte des Landes zu informieren. Die erste Besiedlung Costa Ricas begann 1522 und es dauerte weitere 40 Jahre bis der Spanier Juan Vásquez de Coronado die erste Hauptstadt Costa Ricas „Cartago“ gründete.

Später wurde die Hauptstadt in das heutige „San José“ umgesiedelt, da die Stadt stetig wuchs und Cartago von mehreren Erdbeben erschüttert und dabei teilweise zerstört wurde. Nachdem Costa Rica 1821 unabhängig von Spanien wurde und sich zwei Jahre später von dem mexikanischen Kaiserreich Mexiko losgelöst hatte, startete das Land mit seinem ersten Staatsoberhaupt Juan Mora Fernández mit dem Kaffeeanbau durch. Folglich änderte sich die bis dahin bäuerliche costa-ricanische Gesellschaft. Zum entscheidenden Durchbruch 1843 verhalf ihr der englische Kapitän William Le Lacheur Lyon, der, anstatt Ballast für die Rückfahrt nach England zu laden, sich für Säcke mit Kaffeebohnen entschied und so zum Pionier des Direktexportes von costa-ricanischem Kaffee nach Europa wurde. Binnen eines halben Jahrhunderts wurde Costa Rica vom Armenhaus zum wohlhabendsten Land Mittelamerikas. Dabei hatte es seine Nachbarn überholt. Dieser Höhenflug ging weiter als Costa Rica Ende 1870 anfing, eine Eisenbahn durchs Land zu bauen. Somit bot sich an, auch in den Bananenanbau einzusteigen. Dafür wurden vor allem Arbeitskräfte aus Jamaika, den Kapverden, China und Italien geholt, die zur Entstehung der einzigartigen afro-costa-ricanischen Kultur in Limón beigetragen haben.

Bereits 1913 war Costa Rica weltgrößter Bananenexporteur und 10 Jahre später kam zu Kaffee und Bananen der Kakao hinzu. Leider kam Costa Rica nicht um einen Bürgerkrieg und Streitigkeiten mit dem Nachbarland Nicaragua herum, die auch heute noch existieren. Trotzdem hat es das Land geschafft, den Tourismus zu steigern und auch in den letzten Jahren immer mehr Leute in seinen Bann zu ziehen.

Solltest du dich dafür entschieden haben, dieses wundervolle Land zu bereisen, kannst du dich Glück schätzen und wirst es auf keinen Fall bereuen!

WanderWorld Insider Tipps von unserer Mitarbeiterin Theresa

Sehnsucht nach einem Land zu haben, obwohl man sich noch vor Ort befindet, das hat Theresa nach ihrem ersten Besuch in Costa Rica empfunden. Zwischen den touristischen Sehenswürdigkeiten und Orten hat dieses Land noch viel mehr zu bieten. Um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen, hat Theresa euch ihre liebsten Momente Travel Highlights für euch zusammengefasst:

  1. Puerto Viejo ist mit Abstand mein Lieblingsort in Costa Rica, wenn nicht sogar auf der ganzen Welt. Diese Gegend unterscheidet sich in Kultur, Essen, Musik und Einheimischen vom Rest des Landes. Durch das karibische Flair vergisst du schon nach wenigen Tagen die Zeit und wirst komplett in die Dynamik und den Vibe der Stadt abtauchen. Jeden Tag wird zu unterschiedlichster Musik gefeiert, denn die Menschen leben „Pura Vida“.
  2. Ein Besuch in Puerto Viejo ohne das afro-costa-ricanische Nationalgericht Rice and Beans zu probieren ist kaum vorstellbar für mich. Diese Spezialität kannst du unter der Woche in jedem Restaurant bestellen und am Wochenende an einem der vielen Foodtrucks probieren. Das ultimative Erlebnis erhältst du, wenn du dir dazu Hiel bestellst, ein Getränk aus Ingwer, welches es nur in Puerto Viejo gibt. Glaub mir, diese Kombination hat Suchtgefahr!
  3. Der Besuch im Manuel-Antonio-Nationalpark war ein unvergessliches Erlebnis. Zwar hatte ich mich bereits an die unglaublich grüne und tropische Natur des Landes gewöhnt, kam aber nach Betreten des Nationalparks aus dem Staunen nicht mehr raus. Durch den Guide konnte ich Tiere wie Tucans, Iguanas und Würgeschlangen auf den Bäumen sehen und habe unterschiedliche Blätter und Baumarten kennengelernt. Noch nie habe ich die Natur so wertgeschätzt und jedes Geräusch und jeden Geruch wahrgenommen und aufgezogen.
  4. Mein letztes Highlight ist der Sonnenuntergang in Santa Teresa. Dieser ist ein inoffizielles Ereignis, welches jeden Abend stattfindet. Große Gruppen, Familien oder auch Alleinreisende treffen sich hier und genießen die wunderschönen und kräftigen Farben am Himmel. Hier habe ich einige Leute wiedergetroffen und gemerkt, die Menschen halten sich an das „Pura Vida“, denn die Natur und die Menschen hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck, so auch bei mir.