Erfahrungsbericht

FRANKAS TOUR DURCH LATEINAMERIKA

Die Reise hat mich verändert. Ich weiß jetzt, was ich in meinem Leben machen möchte und welche Dinge mir wichtig sind. Ich habe meine Sicht auf mein eigenes Leben komplett verändert und bin jetzt auf jeden Fall selbstbewusster und habe mich selbst besser kennenlernen können.

März 2022 - April 2022
Teilnehmerin Franka am Strand

Peru, Costa Rica, Ecuador, Panama und Mexiko: Franka erkundet Lateinamerika! Franka startete im Frühjahr 2022 in ihr Abenteuer. Los ging es mit der Horse Ranch in Peru. Anschließend unterstützte sie das Nationalpark Projekt in Costa Rica und beendete ihre Reise in Mexiko mit Surfen am Traumstrand. Neben den Programmen erkundete sie die Länder in der freien Reisezeit auf eigene Faust und hat unendlich viele Erlebnisse zu teilen.

FRANKAS PROGRAMME:

Meine Vorbereitungszeit

Ich hatte schon sehr lange den Wunsch, nach dem Abi ein halbes Jahr lang nach Lateinamerika zu gehen. Mich haben die Kulturen, die Sprache und die Lebensweisen der Menschen dort schon immer interessiert und begeistert. Daher wollte ich mir die Länder selbst anschauen. Ich habe drei Monate vor meinem Abflug mit der Planung meiner Reise begonnen, was auch auf jeden Fall genug Zeit war. Ich habe mich durch WanderWorld gut vorbereitet gefühlt und bin für die Unterstützung sehr dankbar. Denn man musste viel planen und an vieles denken. Dies wäre ohne WanderWorld sehr viel aufwendiger und schwieriger gewesen. Es hat mir geholfen, dass WanderWorld mir Packlisten, Übersichten zu den Einreisebestimmungen und Reiseroutenempfehlungen zur Verfügung gestellt hat und auch die Buchung meiner Flüge übernommen hat.

Die ersten Tage

Als Erstes war ich in Peru. Ich erinnere mich an die ersten zwei Tage mit einem riesigen Kulturschock. Es sind einfach unglaublich viele neue Eindrücke! Die Sprache konnte ich nur bisschen sprechen, dann kommt eine andere Währung dazu und das Klima ist anders. Zusätzlich war ich noch nie in einer Stadt wie Lima. Sie ist riesig, laut, hektisch und voll. Zum Glück war ich dort nicht allein, sondern noch mit einer anderen Teilnehmerin von WanderWorld. Zu zweit haben wir dann langsam die Stadt kennengelernt, waren zusammen bei der Einführungsveranstaltung und sind dann auch zusammen weitergeflogen in unser Projekt auf die Horse Ranch. Die ersten Tage im Projekt haben wir damit verbracht, uns an die neue Umgebung und vor allem an die neuen, hohen Temperaturen zu gewöhnen. Wir waren von Anfang an 5 Volunteers und wurden im Laufe der Zeit immer mehr. Wir haben uns schnell eingelebt und uns von Anfang an selbstständig und eigenverantwortlich auf der Ranch bewegt.

Ein Tag im Horse Ranch Projekt

Im Horse-Ranch-Projekt haben wir uns jeden Tag um die Tiere dort gekümmert. Wir haben die Pferde geputzt und bewegt, die Fohlen trainiert und die Enten, Hühner, Katzen und Hunde gefüttert. Die Ausritte durch die peruanische Landschaft waren immer das Highlight der Woche und haben uns am meisten Spaß gemacht. Auf der Ranch konnten wir machen, worauf wir Lust hatten, solange wir unsere festen Aufgaben erfüllt haben. Wir haben alle viel im Zusammenleben mit der Natur und mit Tieren gelernt und hatten die Möglichkeit eine ganz andere Lebensart kennenzulernen. Die Besitzerin der Ranch konnte Deutsch und daher war die Kommunikation leicht.

Meine Freizeit in Pacora

Wir waren oft im nahe gelegenen Schwimmbad und im Dorf von Pacora unterwegs. Direkt ein Dorf weiter haben wir auch die Pyramiden von Tucume besuchen können. Dort haben wir einiges über die Geschichte, die Entwicklung und die Kultur von der Region gelernt. Für ein Wochenende sind wir auch mal nach Mancora im Norden von Peru gefahren. Die kleine Surfer-Stadt liegt am Pazifischen Ozean und wir hatten dort eine tolle Zeit. Mit dem Nachtbus braucht man nicht lange und teuer sind die Busse auch nicht.

Warum ich Lateinamerika liebe

Ich habe mich in Peru und auch in allen anderen Ländern immer willkommen gefühlt! Jede Kultur, die ich neu kennengelernt habe, hat mich fasziniert und mir neue Art und Weisen gezeigt, wie man das Leben sehen kann. Ich habe viel über Spiritualität und Glauben gelernt und dabei hat sich mir eine neue Welt eröffnet, die ich vorher nicht kannte. Die Menschen aus Lateinamerika haben mir beigebracht, das Leben mehr zu genießen und zu schätzen und alles mit einer gewissen Gelassenheit anzugehen.

Lateinamerika ist ein Ort der offenen Herzen. Die Menschen sind hilfsbereit, nett und gastfreundlich. Egal wo man hingeht, man wird warm und herzlich empfangen und fühlt sich direkt wie zu Hause. Es ist mir schwergefallen zu gehen und ich bin mir sicher, dass ich nochmal zurückgehen werde. WanderWorld kann ich weiterempfehlen, vor allem wenn es die erste lange Auslandsreise ist, die man allein macht. Es hat mir geholfen, dass ich immer einen Ansprechpartner hatte und immer wusste, dass mir jemand weiterhelfen kann, sollte ich Schwierigkeiten bekommen oder etwas mal nicht klappen.

Wie mich die Reise verändert hat

Die Reise hat mich verändert. Ich weiß jetzt, was ich in meinem Leben machen möchte und welche Dinge mir wichtig sind. Ich habe meine Sicht auf mein eigenes Leben komplett verändert und bin jetzt auf jeden Fall selbstbewusster und habe mich selbst besser kennenlernen können.

Meine Tipps für zukünftige Teilnehmer

Ein Auslandsaufenthalt in Lateinamerika kann ich jedem empfehlen! Es erweitert den eigenen Horizont, weil man viele neue Dinge kennenlernt und einfach mal das Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann. Ich habe Peru, Costa Rica, Ecuador, Panama und Mexiko besucht und war von den Kulturen, den Landschaften und vor allem von der Herzlichkeit der Menschen begeistert. Ich werde auf jeden Fall nochmal zurück nach Mexiko gehen und würde auch gerne Kolumbien, Guatemala, Argentinien, Chile und Kuba besuchen.

Man sollte offen für neue Erfahrungen sein und sich einfach auf das Abenteuer und die neue Kultur einlassen. Es ist klar, dass es etwas dauert, bis man sich eingewöhnt und deshalb sollte man sich keinen Druck machen, wenn man in den ersten Wochen noch nicht richtig zurechtkommt. Ansonsten würde ich probieren, so viele Erfahrungen und Erinnerungen wie möglich zu machen und mitzunehmen. Am wichtigsten ist es, dass man offen und ohne Erwartungen an die Reise rangeht und sich dann von den Dingen überraschen lässt.