Erfahrungs­bericht

PASCALS ABENTEUER IN KOLUMBIEN

Besonders begeistert hat mich die kolumbianische Küche. All die leckeren Sachen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. So frisch, so vielfältig und so anders ist das Essen. Empanadas und frischer Mango Saft zum Frühstück – ein absoluter Traum.

Dezember 2019 - Februar 2020
Pascal

Unser Teilnehmer Pascal hat das Abenteuer gesucht und fand es an einem kleinen paradiesischen Ort an der Karibikküste Kolumbiens: In Palomino. Dort nahm er am Programm Hostel Experience teil und verbrachte eine unvergessliche Zeit, mit einer neuen Sprache, vielen neuen Eindrücken und neuen Freunden. Heute erzählt er uns persönlich von seiner Zeit bei der Hostel Experience in Palomino, Kolumbien.

PASCALS PROGRAMME:

Die ersten Tage

Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich den Jetlag und den kleinen Kulturschock ablegen konnte und mein Abenteuer so richtig losging. Die ersten Tage habe ich mit dem Ansprechpartner José in Cartagena verbracht und hatte eine sehr schöne Zeit, bevor es endlich ins Hostel ging. Er zeigte mir die Stadt und wir gingen gemeinsam Essen. Kolumbien ist eine andere Welt. Egal, wie lange man sich im Vorfeld mit der Kultur und den Gegebenheiten auseinandersetzt, vor Ort ist man überwältigt von diesem Land. Es hat riesigen Spaß gemacht, die vielen Facetten „de la vida colombiana“ nach und nach kennenzulernen.

Ein Tag im Hostel Experience Projekt

Das Hostel, in dem ich arbeitete, liegt in Palomino, ein magisches kleines Dorf direkt am Meer. Meine Hauptaufgabe war die Hostel Bar, was mir großen Spaß gemacht hat und an der man sehr schnell andere Leute kennenlernt. Aber auch in anderen Aufgabenbereichen habe ich ausgeholfen und konnte viele verschiedene Erfahrungen sammeln. Der Tag war in verschiedene Schichten aufgeteilt, so dass jeder auch mal zu anderen Zeiten frei hatte und die Umgebung genießen konnte. Von der Unterkunft, in der ich mit meinen Kollegen wohnte, bis zum Hostel sind es nur ein paar Gehminuten. Aber auch außerhalb der Arbeit habe ich im Hostel viel Zeit verbracht, zum Beispiel zum Essen, aber auch einfach um unter Leuten zu sein.

Zwei freie Tag hatte ich jede Woche, und auch an Arbeitstagen bleibt viel Zeit für Freizeit. Oft habe ich was mit meinen neuen Freunden und Bekanntschaften unternommen. Wir haben Ausflüge in die benachbarten Dörfer gemacht, sind zum Baden an den Fluss oder ins Meer gegangen und haben das traumhafte Wetter genossen. Oder wir fuhren ins circa zwei Stunden entfernte Santa Marta. Das geht sehr einfach und günstig mit dem Bus. Hier gibt es viel zu entdecken und man kann sich dort wunderbar die Zeit vertreiben.

Aber auch im Hostel selber habe ich außerhalb der Arbeitszeit viel Freizeit verbracht, denn das hat immer Spaß gemacht. Ich plauderte mit den Hostel Gästen, lernte viele neue Gesichter und Geschichten kennen, spielte mit den Hunden und Katzen und entspannte im Hostel Pool. In Palomino gibt es für jeden etwas – langweilig wird es nie. Abends sind wir gerne nochmal rausgegangen und haben einen Haufen fantastischer Empanadas verdrückt. Oder man entspannt einfach ein wenig im Haus der Freiwilligen und quatscht die ganze Nacht. Die Zeit in Palomino verging für mich wie im Flug.

Meine schönsten Momente

Mein schönster Moment war auch gleichzeitig der traurigste der ganzen Reise: Der Tag, an dem ich abgereist bin. Ich war so traurig, dass meine Zeit in Kolumbien vorbei sein sollte, und ich wusste, dass ich alles vermissen würde. Meine neuen Freunde, das Meer, das Essen, die Hunde des Hostels, die Arbeit und vieles mehr.

Aber als mich meine Freunde zur Bushaltestelle gebracht haben, von der ich meine Reise Richtung Heimat antrat, konnte ich mich nochmal herzlichst verabschieden und all die unvergesslichen Erfahrungen Revue passieren lassen, die ich in meiner Zeit in Palomino gesammelt habe. Die Zeit hat mich geprägt, und auch ich hatte das Gefühl, ein Stück meines Herzens in Kolumbien zu lassen. Ein unbeschreibliches, fantastisches Gefühl.

Mein Lieblingsort

Viele der Orte, die ich besucht habe, haben einen fantastischen Eindruck hinterlassen. Positive Eindrücke, aber auch einige, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Besonders habe ich das Hostel und das Haus, in dem die Freiwilligen wohnten, in mein Herz geschlossen. Dort spielte sich so gut wie alles ab. Es war Arbeitsplatz, Entspannungsort, Freundestreffpunkt, Restaurant, Bildungsstätte zum Lernen fürs Leben und einfach generell ein so weltoffener Ort, an dem ich viel und gerne Zeit verbracht habe. Man kam dort auch Menschen aus aller Welt ins Gespräch, egal ob Australier, Brasilianer, Israelis, US- Amerikaner oder auch Menschen aus Deutschland, die gerade einmal 30 km von mir entfernt wohnen. Und das tolle ist, dass ich zu einigen auch immer noch Kontakt habe und wertvolle Freundschaften fürs Leben knüpfen konnte

Warum ich Lateinamerika liebe

An Lateinamerika liebe ich einfach alles. Die Kulturen, die Natur, die Menschen und Tiere, das Essen, die Sprache, die Vielfalt und die gute Stimmung. Zugegeben hatte ich in den ersten Tagen in Kolumbien einen kleinen Kulturschock, der sich jedoch schnell wieder verzog. Die kolumbianische Kultur ist einfach ansteckend, so offen und herzlich. Von überall kommt Musik, die Menschen tanzen und versprühen gute Laune. Es hat mich begeistert, dass die Kolumbianer so viel fröhlicher wirkten als die Deutschen, da sie doch teilweise in etwas einfacheren Verhältnissen leben. Einfach faszinierend! Das Schönste war, dass ich meine Eindrücke immer mit meinen Freunden vor Ort teilen konnte, wir uns ausgetauscht, gegenseitig begeistert und motiviert haben.

Von vorne bis hinten begeistert hat mich die kolumbianische bzw. die karibische Küche. All die leckeren Sachen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. So frisch, so vielfältig und so anders ist das Essen. Empanadas und frischer Mango Saft zum Frühstück – ein absoluter Traum.

Auch die Sprache hat mich in ihren Bann gezogen. Spanisch ist wunderschön, vor allem, wenn man sie mit und von den Einheimischen lernt. Man entdeckt diese Sprache aus einer ganz anderen Perspektive, lernt so viele Redewendungen und auch umgangssprachliche Begriffe der Muttersprachler. Mein Spanisch hat sich spielerisch verbessert. Die Sprache hat einen großen Platz in meinem Herzen eingenommen.

Wie mich die Reise verändert hat

Die Reise hat durch und durch meinen Horizont erweitert. Viele Dinge kann ich jetzt besser in ein Verhältnis setzen, da ich nun auch weiß, wie es anderen Menschen, Kulturen, Tieren und der Natur geht. Die Weltoffenheit dieses Programmes ließ meine Lust auf weitere Erkundungen der Welt nur noch stärker wachsen, da ich so viel gesehen habe, was mir sonst verborgen geblieben wäre. Und was ich auch gelernt habe ist, dass man so sein sollte, wie man ist, und das Leben einfach mal genießen kann, ohne Stress und ohne Sorgen. Man hat bei einer solchen Reise nichts zu verlieren und eine ganze Menge zu gewinnen.

Meine Tipps für zukünftige Teilnehmer

Ob nun nach Lateinamerika oder anderswo in der Welt, mein #1 Tipp ist: Macht los und startet ein Abenteuer, denn das kann euch niemand mehr nehmen. Es wird sich am Anfang, wie auch bei mir, ungewohnt anfühlen und auch zwischendurch immer mal Phasen geben, in denen ihr mit herausfordernden Situationen konfrontiert werdet. Aber alles in allem kann man nichts Besseres machen, vor allem, wenn man noch jung ist, Zeit und Lust zu entdecken hat. Ihr lernt neue Sprachen zu sprechen, Kulturen und andere Menschen besser zu verstehen und ganz wichtig, typisch lateinamerikanisch: „Egal was ist, irgendwie klappt’s schon.“ Diese Einsicht wird mir noch oft im Leben helfen.

Und warum genau Lateinamerika? Für mich war es vor Antritt meine Reise hauptsächlich wegen der Sprache, die ich lernen wollte. Nachträglich kann ich aber sagen, dass es nirgendwo eine so spannende, fröhliche und aufgeschlossene Kultur sowie beeindruckende Natur wie dort gibt – die besten Gründe für eine Reise. Manchmal muss mein einfach sein Herz öffnen und sich auf Dinge einlassen. Und wenn einem das (noch) etwas schwerfällt, dann lernt man es spätestens auf solch einer Reise.

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