Erfahrungsbericht

SARI IM YOUTH DEVELOPMENT PROJEKT COSTA RICA

Lateinamerika allgemein würde ich als sehr vielfältig, offen und aufregend beschreiben. Man kann überall neue Dinge erleben und mit neuen Menschen in Kontakt kommen, Erfahrungen sammeln und Abenteuer erleben.
März 2023
Unsere Teilnehmerin Sari
Sari hat sich nach ihrem Abitur dazu entschieden, mit WanderWorld nach Costa Rica in das Youth Development Projekt nach Sámara zu gehen. Zu Beginn ihrer Vorbereitung wusste sie noch gar nicht so viel über Costa Rica und wurde mit ihrer Recherche immer gespannter, das Land kennenzulernen. Während ihrer Zeit im Projekt genoss sie sehr, mit den Kindern zu spielen und sie zu unterrichten und fühlte sich in ihrer Gastfamilie auch sehr wohl.

SARIS PROGRAMM:

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Meine Vorbereitungszeit

Nachdem ich mein Abitur abgeschlossen habe, wollte ich gerne die freie Zeit nutzen und in ein fremdes Land reisen. Da ich bereits Spanisch in der Schule hatte, wollte ich gerne in ein Land reisen, in welchem die Sprache gesprochen wird und bin dabei auf Lateinamerika und weiter Costa Rica gekommen. In den drei Monaten vor meiner Abreise fand ich besonders spannend, mich mehr über das Land zu informieren, da ich zuvor noch kaum etwas darüber wusste. Nachdem ich mich dann näher mit Costa Rica beschäftigt hatte, war ich noch gespannter, das Land und die Kultur zu erleben, traditionelle Gerichte zu probieren und mit den Leuten dort in Kontakt zu kommen und konnte den Beginn der Reise kaum erwarten.

Die ersten Tage

In Costa Rica angekommen, konnten wir bei der Einführungsveranstaltung erste Eindrücke vom Land sammeln. Wir haben uns bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam San José angeschaut und viel über Costa Rica erfahren, sowie das erste traditionelle Essen probiert. Nach den Einführungstagen bin ich mit dem Bus in den Projektort gefahren und wurde dort herzlich von meiner Gastfamilie und Mitbewohnern empfangen. Dadurch das alle so offen und freundlich waren, konnte ich mich schnell einleben und habe mich immer sehr schnell sehr wohlgefühlt.

Ein Tag im Youth Development Projekt

In meinem Projekt in Sámara habe ich von 11 Uhr bis 16 Uhr mitgeholfen. Dabei wurde die Zeit vor 14 Uhr genutzt, um den Unterricht zu planen und Materialien vorzubereiten. Daneben zählte zu meinen Aufgaben das Erstellen von Social-Media Beiträgen, Abholen von Sachspenden und das Schreiben von Berichten über meine Zeit in der Organisation und besonders das Unterrichten der Kinder. Ab 14 Uhr hat nach einer gemeinsamen Mittagspause der Unterricht für die Kinder begonnen. Es gibt zwei Gemeinschaften, in denen täglich von einer Lehrkraft unterrichtet wird. Dabei wird zwischen Englisch- und Kunstunterricht gewechselt. Als Volunteer hilft man beim Lehren von einfachen Vokabeln, Beantworten von Fragen, Bereitstellen der benötigten Bastelmaterialien und vielem mehr. Ganz besonders Spaß gemacht haben auch die Pausen, sowie die Zeit vor und nach dem Unterricht, die zum gemeinsamen Spielen und Toben genutzt wurden. Dabei haben die Kinder mir landestypische Spiele beigebracht und ebenfalls habe ich ihnen Spiele aus Deutschland gezeigt. Aber auch wie bei uns auf den Pausenhöfen, dürfen Seilspringen, Fußball spielen und Schaukeln nicht fehlen.

Meine Freizeit in Sámara

Der Projektort liegt direkt am Strand, sodass wir dort einen Großteil unserer Freizeit verbracht haben. Es gibt dort Beachvolleyball- und Fußballfelder, Surfschulen und Bars direkt am Strand. Außerdem gibt es im Ort kleine Souvenirstände, Boutiquen, Food Trucks, Restaurants und einen lokalen Markt. Auch die umliegenden Strände und Orte eigenen sich gut für einen Ausflug und es werden einige Touren angeboten, z.B. in das nahegelegene Reservat, zum Reiten, Seilbahnen fahren, Schnorcheln oder Bootsfahrten. Mein schönster Ausflug war eine Delfinbeobachtung, wo wir, neben fliegenden Rochen und Delfinen, einen Buckelwal aus dem Wasser springen gesehen haben. Das war unglaublich beeindruckend. Ebenso schön war es, ein lokales traditionelles Fest zu besuchen, was wegen Ostern stattgefunden hat. Dort gab es einige Essensstände, Karussells und Showeinlagen, wie ein Rodeo.

Meine Unterkunft

Gewohnt habe ich während meiner Zeit in Costa Rica in einer Gastfamilie am Ortsrand von Sámara, circa 10 Minuten mit dem Fahrrad vom Ortskern entfernt. Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter, die sich um uns gekümmert hat und ihrem Mann. Außerdem gab es in dem Haus noch zwei weitere Gästezimmer, die sich ein Bad teilten. Da diese Zimmer bereits von netten Mitbewohnern belegt waren, als ich ankam, hatte ich das Glück in ein eigenes Appartement zu ziehen. Dort hatte ich ein Bad, sowie Sitzgelegenheiten und einen Kühlschrank für mich allein und hatte trotzdem direkten Anschluss zum Hauptwohnhaus. Wohlgefühlt habe ich mich dort direkt von der ersten Sekunde an, denn alle waren super herzlich und offen.

Sicherheit vor Ort

Vor Ort habe ich mich sehr sicher gefühlt. Man konnte sowohl tagsüber als auch nachts allein mit dem Fahrrad herumfahren, denn der Ort gilt als sehr touristisch und sicher. Natürlich sollte man in der Nacht trotzdem aufmerksamer sein und verlassene Orte meiden. Ich hatte das Glück, dass ich oft in Begleitung war, da die Nachbarn meiner Gastfamilie auch alle Gäste hatten, mit denen ich viel Zeit verbracht habe und wir so gemeinsam unterwegs waren, aber auch allein oder auf dem Weg zum Projekt hatte ich nie Probleme. Es ist dort kein Problem, nette Leute kennenzulernen und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln.

Meine Tipps für zukünftige Teilnehmer

Ich kann einen Aufenthalt in Lateinamerika definitiv empfehlen, denn die Mentalität und die Lebensweise der Menschen ist offen, freundlich und stets hilfsbereit. Auch die Landschaften in Costa Rica waren beeindruckend, besonders der Regenwald mit den vielen Tieren, das Meer mit traumhaftem Sandstrand und Palmen, sowie atemberaubende Wasserfälle. Lateinamerika allgemein würde ich als sehr vielfältig, offen und aufregend beschreiben. Man kann überall neue Dinge erleben und mit neuen Menschen in Kontakt kommen, Erfahrungen sammeln und Abenteuer erleben. Neben Costa Rica möchte ich in Zukunft unbedingt noch Panama besuchen, da ich bisher nur Gutes darüber gehört und gesehen habe. Besonders Panama-Stadt und die Inseln Bocas del Toro würde ich gerne einmal besuchen.