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Unsere Lieblingsorte in Lateinamerika

 In Travel

Reisefieber und Fernweh? Wir auch! Wir von WanderWorld Travel haben unsere persönlichen Lieblingsorte in Süd- und Mittelamerika zusammengestellt, um euch Inspiration und Empfehlungen für eure nächste große Reise zu geben. Natürlich nicht ganz objektiv, denn unsere Leidenschaft für diesen Kontinent ist riesig. Lateinamerika, das ist ein Lebensgefühl, dass wir am liebsten auf der ganzen Welt versprühen würden! Deshalb sind diese vier Orte auch nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Highlights unserer Länder. Wo möchtest du unbedingt mal hin?

Caro: Zauber in Guatemala – der Lago Atitlán

Guatemala ist für mich ein Highlight für sich – ich bin verliebt in das Land, die Menschen, die Kultur und das Gefühl, das ich bekomme, wenn ich durch die Straßen laufe. Das Gefühl, angekommen zu sein, und am liebsten nicht mehr weg zu wollen. Guatemala ist für mich pures Glück! Deshalb viel es mir erst schwer, mich für einen Ort in diesem großartigen Land in Mittelamerika zu entscheiden. Doch nach längerem Überlegen war mir klar, dass ich (bisher) keinen schöneren Ort der Welt kenne, als den Lago Atitlan, der große See im südlichen Teil des Landes.

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Mayan Woman Antigua Guatemala

Dieser tiefe, azurblaue See wird umarmt von den drei Vulkanen Tolimán, San Pedro & Atitlán. Das Bild ist geprägt von grünen, fruchtbaren Hängen und indianisch geprägten Mayadörfern. Hier kommen Ureinwohner, Backpacker, Aussteiger, Hippies und Menschen, die nach Ruhe suchen, zusammen und beleben diese wunderschönen Orte. An den Wochenenden wird es voller. Dann kommen die Menschen aus Guatemala City und Antigua, denn viele besitzen hier ein Haus oder eine Wohnung. Am See wird relaxt, Motorboot gefahren, das Kajak geentert oder gesegelt. Auch zwischen den einzelnen Dörfern um den See wird sich mit Booten fortbewegt, denn so geht es am schnellsten.

Ankommen wirst du vermutlich mit dem Bus in Panajachel, dem größten Ort und Dreh- und Angelpunkt am See. Hier kommen die meisten Busse aus dem Rest des Landes an und von hier erreichst du so gut wie jeden Ort am See per Boot. In „Pana“ ist immer was los, es gibt zahlreiche Hostels, Hotels, Restaurants und Bars. Wenn du gerne Party machst, dann solltest du hier ein paar Tage einplanen. Auch San Pedro La Laguna ist ein angenehmer und belebter Ort am See, der auch Low-Budget-Travelern ein super Reiseziel bietet. In San Lucas, einem Ort am Südufer des Sees, starten Touren zu den Vulkanen Tolimán & Atitlán. Und in San Marcos kommen alle auf ihre Kosten, die nach Ruhe, Entspannung, vielleicht sogar Yoga und Meditation suchen.

Wie du merkst, ist am Lago Atitlan für jeden etwas dabei. Einen vergleichbaren Ort in Deutschland kenne ich nicht, und ich möchte jedem ans Herz legen, sich den Lago Atitlán anzuschauen, solange er noch nicht völlig touristisch erschlossen ist.

Fountain in Antigua Guatemala

Sophia: Wilde Pazifikküste Kolumbiens in El Valle, Chocó

Auf der Suche nach einem Reiseziel abseits der Touristenpfade machte ich mich auf den Weg nach El Valle im kolumbianischen Bundesstaat Chocó. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon der Weg an diesen abgelegenen, magischen Ort ist ein einziges Abenteuer.

Keine feste Straße führt vom Landesinneren an diesen Fleck der Erde. Die einzige Möglichkeit dort anzukommen ist eine lange Schiffsfahrt oder ein Flug in einer kleinen Propeller Maschine nach Bahia Solano. Kein normaler Flug, sondern ein Flug in den Dschungel, der bis zum Strand geht und das Meer küsst. Nervenkitzel garantiert – aber es lohnt sich, denn man wird mit einem unglaublichen Fleckchen Erde belohnt. Von Bahia Solano geht es mit einer Art Auto über eine unbefestigte Straße ca. 60 Minuten nach El Valle. Willkommen im Paradies!

In El Valle fühlt man sich ein wenig wie in der Zeit zurückversetzt. Es gibt kaum Autos und keine Wege, die ich als Straße bezeichnen würde. Andere Touristen? Quasi Fehlanzeige! Nur wenige verirren sich in die Gegend. Auch das macht diesen Ort für mich so besonders. Ich probiere mich durch die kleinen Restaurants und genieße das leckere Essen, über frischen Fisch bis hin zu selbstgeschlagenen Kokosnüssen. Die Natur der Region raubt mir täglich den Atem, denn so eine Landschaft sieht man nicht überall.

In El Valle geht mein Surferherz auf, denn es gibt überragende Wellen für Anfänger und Fortgeschrittene – und das das ganze Jahr über. Und auch für die, die keine Wellen reiten möchte, gibt es Ausflüge, die man so schnell nicht mehr vergisst. Wie klingen Ausflüge zum Whale Watching, spektakulären Wasserfällen, indigen Völkern und Naturpools?

Trotz – oder sogar wegen – der spannenden Anreise zählt El Valle für mich zu den Highlights Kolumbiens und sogar von ganz Lateinamerika. Lasst es euch auf keinen Fall entgehen.

Katharina: Das atemberaubende Oaxaca, Mexiko

Wenn ich an Mexiko denke, dann denke ich an traumhafte Strände, freundliche Menschen, eine unglaublich vielfältige Natur und leckeres Essen. Ich liebe Mexiko! Deshalb fällt es mir sehr schwer, mich auf einen Ort zu beschränken. Ich möchte euch daher eine ganze Region vorstellen, die für mich ein einziges Highlight ist: Oaxaca, der vielfältigste Bundesstaat in Mexiko.  Alle historischen Epochen Mexikos kommen in den Plätzen, Gebäuden, Straßen, Museen, Festivals, Ruinen und Kirchen in jedem Winkel von Oaxaca zum Ausdruck, sodass der Ort von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Darüber hinaus bietet Oaxaca fabelhafte Strände, wie die in Puerto Escondido, meiner Lieblingskleinstadt an der Pazifikküste. Nicht nur für Wellenreiter und Aussteiger ist dieser Ort ein absoluter Traum. Auch kulinarisch ist Oaxaca ein Paradies, die „Cocina Oaxaqueña“ ist landesweit bekannt und beliebt. Hast du Lust auf tlayudas (grosse, knusprige Tortillas mit unterschiedlichem Belag), chiles rellenos (gefüllte Chilis), Tamales (aus Maisteig mit versschiedenen Zutaten), quesillo (Käse) und chapulines (geröstete Heuschrecken)? Dazu Mezcal, ein Schnaps gemacht aus der Agave, und der Abend wird garantiert lustig.

Oaxaca ist zu jeder Jahreszeit ein Highlight, doch meinen Besuch zum „Dia de los Muertos“, dem Tag der Toten, einem der wichtigsten und für Europäer wohl ungewöhnlichstem Feiertag des Landes, werde ich so schnell nicht vergessen. In Oaxaca wird der Dia de Muertos in seinen verschiedenen Facetten laut, farbenfroh und ausgelassen gefeiert – das ist pure, bunte Magie! An diesen Tagen geht es um die Begegnung zwischen den Verstorbenen und Lebenden. Zuerst kehren die Seelen auf den Friedhof zurück, wo ihre Familien auf sie warten und danach werden die Toten Zuhause empfangen, um mit ihnen zu feiern. Ein trauriger Anlass, der sich dann zu einem spektakulären Fest ausbreitet, das an Lebensfreude gar nicht zu übertreffen ist. Absolute Empfehlung!

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