Erfahrungsbericht

KOKOSNÜSSE AM STRAND TRINKEN – LORENAS TRAUM WURDE WAHR IN COSTA RICA UND MEXIKO

So eine Reise führt einem vor Augen, wie gut Herausforderungen für die individuelle Entwicklung sind und wie wichtig es ist, seine Komfortzone zu verlassen, um die Welt da draußen zu entdecken. Durch so eine Erfahrung wird man reich an wundervollen Erinnerungen und tollen Bekanntschaften, die einem niemand mehr nehmen kann.
Dezember 2022 - Januar 2023
Unsere Teilnehmerin Lorena in Mexiko
In diesem Erfahrungsbericht schwärmt Lorena von ihrem Aufenthalt in Costa Rica und Mexiko. In beiden Ländern nahm sie an der Hostel Experience teil und lernte Land und Leute ganz intensiv kennen. Neben der Arbeitserfahrung im Hostel, hat sie auch viel über sich selbst gelernt und vor allem die atemberaubende Natur sehr genossen. Eine besondere Reise, die sie in ihrem Leben nicht missen möchte.

LORENAS PROGRAMME:

Meine Vorbereitungszeit

Schon seit ich denken kann, habe ich davon geträumt, am Strand zu leben. Dort wo das Meer türkisblau ist, die Küste von endlosen Palmen geschmückt und ich Kokosnüsse dort trinken kann, wo sie auch wachsen. Damit dieser Traum greifbar werden konnte, habe ich mich ca. sechs Monate vor geplantem Beginn der Reise bei WanderWorld angemeldet und zahlreiche Blogeinträge und Reise-Vlogs angeschaut, um nicht nur ein Gefühl für das Leben als Backpacker zu bekommen, sondern auch, um bereits vorab mehr über meine Zielländer Costa Rica und Mexiko zu erfahren. Natürlich habe ich mir auch einige Gedanken über den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt und die dadurch einhergehenden Herausforderungen gemacht. Auch wenn man natürlich Respekt hat vor einer solchen Erfahrung, hat bei mir die Vorfreude die kleinen Bedenken doch immer in den Schatten gestellt. Ich habe mich unfassbar gefreut, diesen Schritt zu wagen und mein gewohntes Umfeld zu verlassen, um über mich hinauszuwachsen.

Die ersten Tage

Die ersten Tage waren überwältigend. Überwältigend nicht nur dahingehend, dass ich mich in einem völlig fremden Land und einer neuen Kultur sowie Sprache wiedergefunden habe, sondern vor allem, weil ich ehrlich gesagt nicht wusste, welche Emotionen ich zuerst fühlen sollte. Ich war einerseits unglaublich fasziniert von der wundervollen Landschaft und der Offenheit der Menschen, anderseits habe ich mich überrumpelt gefühlt und hatte Heimweh, da ich trotz der vielen Leute um mich herum, meine Liebsten zu Hause vermisst habe. Dieses Gefühl ist allerdings ganz normal und ich habe festgestellt, dass es so gut wie jedem Reisenden genauso ging. So eine Überflutung an Neuem und Ungewohntem mag im ersten Augenblick unbequem sein, aber gerade das ist der beste Nährboden für ein extremes persönliches Wachstum und eine Stärkung des Selbstbewusstseins.

Ein Tag im Hostel Experience Projekt

Im Hostel ist man nie allein und es gibt meiner Meinung nach kaum einen besseren Ort, um neue Bekanntschaften zu machen und seinen Horizont zu erweitern. Man trifft auf so viele unterschiedliche Menschen, die aus den verschiedensten Orten und Kulturen kommen. Durch Gespräche mit diesen Menschen wird man auf unvorstellbare Weise bereichert und ich habe während meiner Reise so viele inspirierende und besondere Menschen getroffen. Egal ob kurze Gespräche oder wochenlanger Kontakt, aus dem sich Freundschaften gebildet haben, jede dieser Begegnungen hat mich ein Stück weit geformt und meine Reise zu dem gemacht, was sie im Endeffekt war. Eine unvergessliche Zeit, die mir für immer als eine wundervolle Erfahrung in Erinnerung bleiben wird.

Mein Lieblingsort

Besonders fasziniert haben mich viele Orte auf meiner Reise. Einer davon, ist ein Strand ca. 6 km von meinem Hostel in Puerto Viejo, Punta Uva. Der Strand gehört zu einem der schönsten des Landes und das auch zurecht. Er ist wirklich der Inbegriff eines karibischen Traums. Türkises Wasser, eine lange Strandbank, die von etlichen Palmen umsäumt wird und dahinter der üppige Dschungel Costa Ricas. An diesem Ort habe ich wirklich unzählige Stunden mit Freunden verbracht, gelesen, Kokosnüsse getrunken und kleine Picknicke veranstaltet. Ein anderer Lieblingsort war das wunderschöne Yoga-Studio, welches ich entdeckt und regelmäßig besucht habe. Es war mit dem Fahrrad nur ca. 15 Minuten von mir entfernt und hat sich auf einem kleinen Hügel im Dschungel befunden. Ich weiß noch, wie fasziniert ich jedes Mal war, als ich diesen Ort betreten habe. Eine Seite war zum Meer gerichtet, die andere zum Regenwald. Neben den zahlreichen inspirierenden Persönlichkeiten, die ich da getroffen habe, habe ich mich kaum an einem Ort so verbunden mit meinem eigenen Körper, Geist und Natur gefühlt.

Wie mich die Reise verändert hat

Die Reise hat mich persönlich auch sehr verändert. Ich bin viel selbstsicherer geworden und vertraue nun mehr darauf, dass ich alles schaffen kann. Zudem bin ich auch viel entspannter geworden und kann besser damit umgehen, wenn ungeplante Dinge geschehen oder etwas nicht so aufgeht, wie ich mir das vorgestellt habe. Man muss sich immer wieder selbst beweisen, wie grenzenlos die Möglichkeiten sind, die sich uns bieten und wie wichtig es ist, Neues zu lernen und sich stetig weiterzuentwickeln.

Meine Tipps für zukünftige Teilnehmer

Jedem, der mit dem Gedanken spielt eine solche Reise zu machen, kann ich nur von ganzem Herzen dazu raten, es zu tun. Diese Erfahrung ist so unfassbar wertvoll und bereichert euch in jeglicher Hinsicht. In seinem Alltag vergisst man oft, zu was man eigentlich in der Lage ist und welche Stärken in einem schlummern. So eine Reise führt einem vor Augen, wie gut Herausforderungen für die individuelle Entwicklung sind und wie wichtig es ist, seine Komfortzone zu verlassen, um die Welt da draußen zu entdecken. Durch so eine Erfahrung wird man reich an wundervollen Erinnerungen und tollen Bekanntschaften, die einem niemand mehr nehmen kann.