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Maya – Mi Casa es tu Casa in Kolumbien und Mexiko

 In Erfahrungsberichte

Man lebt ein ganz anderes Leben, es fühlt sich an wie in einem Traum und in bestimmten Momenten dachte ich, wenn jetzt einer filmen würde, dann wär das der beste und abenteuerlichste Film.

Mädchen in klarem Wasser mit Bäumen im Hintergrund
„Mein schönster Moment war der, als ich merkte, dass man an seinem Einsatzort ein neues Zuhause gefunden habe. Als ich die Straße meines kleinen Dorfes entlang lief, einen Freund nach dem anderen traf und mir von sämtlichen vorbei düsenden Motorrädern zugerufen wurde. Unvergesslich!
„Mein schönster Moment war der, als ich merkte, dass man an seinem Einsatzort ein neues Zuhause gefunden habe. Als ich die Straße meines kleinen Dorfes entlang lief, einen Freund nach dem anderen traf und mir von sämtlichen vorbei düsenden Motorrädern zugerufen wurde. Unvergesslich!

Maya reiste mit WanderWorld Travel vier Monate durch Lateinamerika. In der Zeit unterstützte sie nicht nur das Teaching Projekt in Kolumbien und die Kinder vor Ort, sondern machte auch coole Erfahrungen in der Hostel Experience in Kolumbien und Mexiko. Maya lernte auf ihren Abenteuern unglaublich tolle Menschen kennen, erlebte die Gastfreundschaft in Lateinamerika und wuchs über sich selbst hinaus.

Mayas Programme:

WIE VERLIEF DEINE VORBEREITUNGSZEIT UND DIE ERSTEN TAGE?

Mir sind Kolumbien und Mexiko ins Auge gefallen. Da ich damals in Erwägung gezogen habe, nach meinem Auslandsaufenthalt Lehramt zu studieren, habe ich mich für das Teaching Projekt entschieden. Außerdem wollte ich so viele Erfahrungen sammeln, wie es nur geht und mich viel mit anderen Menschen von überall aus der Welt austauschen können, weshalb ich mich schlussendlich auch für das Hostel Experience Projekt entschieden habe. Sobald feststand in welchem Ort ich sein werde, habe ich mir viele Beiträge zu den Städten des jeweiligen Programmortes auf Social Media angeschaut und somit stieg die Vorfreude nun um einiges mehr. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Die ersten Tage meiner Ankunft verliefen trotz Vorfreude und purer Energie recht schleppend, da ich mich erstmal auf das sehr tropische Klima einstellen musste. Nicht nur das Klima ist ungewohnt, auch das Essen ist anders als ich es gewohnt war. Daher hat mein Körper einige Tage gebraucht, diesen Umschwung zu verkraften.

Allerdings war ich gut ausgestattet mit meiner Reiseapotheke, weshalb ich gut gerüstet war. An dieser Stelle empfehle ich Elektrolyte, ein Getränk, was trotz schlechtem Geschmacks Wunder bewirken kann :). Zudem hatte ich das Glück mich mit den anderen beiden Freiwilligen von WanderWorld gut zu verstehen, was meine Zeit vor Ort noch schöner gemacht hat.

WAS MACHT DIE KULTUR SO BESONDERS ?

Sowohl in Kolumbien, als auch in Mexiko kann ich nur in den höchsten Tönen von den Menschen vor Ort sprechen. Insgesamt habe ich durchweg nur positive Erfahrungen sammeln können. Die Redewendung „mi casa es tu casa“ ist mir oft über den Weg gelaufen, selbst bei Menschen, die ich erst fünf Minuten kannte. Hilfsbereitschaft und das teilen von Essen, Wohnraum, Informationen, und Wissen steht meinen Eindrücken nach, für viele an erster Stelle. Dadurch habe ich mich schnell und überall Willkommen und Zuhause gefühlt.

Was mich positiv überrascht hat und ich als ganz toll empfinde, ist das offene Sprechen über Gefühle oder Meinungen. Denn so eine Einstellung gegenüber Ehrlichkeit erleichtert das Leben enorm und verhindert Konflikte und vor allem Missverständnisse, die natürlich aufgrund der Sprachbarriere entstehen können.

Insgesamt bin ich ein riesen Fan von Lateinamerika, aufgrund der Mentalität der Menschen vor Ort. Ich hatte in meiner Zeit dort nur positive Begegnungen und bin äußerst beeindruckt von der Gastfreundschaft und der damit verbundenen Hilfsbereitschaft, die einem entgegengebracht wird. Ein weiterer Grund, weshalb mein Herz höher schlägt, ist die Landschaft und die Vielfalt an Tieren und Nationalparks, die es zu entdecken gibt.

Wasserloch in Mexiko mit ins Wasser hängenden Lianen
Strand mit Sonnenuntergang mit Felsen und Grün
Stadt mit bunten Fähnchen und Palmen

WAS WAR EIN TYPISCHER TAGESABLAUF IM PROJEKT?

Mein liebstes Projekt war definitiv das Projekt der Hostel Experience in Kolumbien, da dort einige Freiwillige vor Ort waren und ich das Glück hatte, mich mit allen super gut zu verstehen. Nach kurzer Zeit haben wir uns gefühlt wie eine Familie und haben einiges zusammen unternommen. Neben den anderen Freiwilligen hatte ich außerdem guten Kontakt zu den dort Angestellten (beispielsweise an der Rezeption), sowie den Gästen die dort als Backpacker Urlaub machten.

Da ich in der Regel in der Schicht an der Rezeption eingeteilt war, hatte ich bis 14:00 Uhr Freizeit und konnte zum Strand, in die Stadt oder in den Pool des Hostels gehen.

In meiner Schicht von 14.00 Uhr bis 20:00 Uhr an der Rezeption, war ich für das Ein- und Auschecken der Gäste verantwortlich. Sobald der Check-in erledigt war, galt es als meine Aufgabe, alle neu angekommenen Gäste im Hostel herumzuführen, um sie über Hausregeln und Öffnungszeiten, sowie Aktivitäten des Hostels zu informieren. Dies erfolgte meist auf Spanisch aber auch natürlich auf Englisch und in seltenen Fällen auf Deutsch. Meine Ansprechpartnerin im Hostel war super toll und war stets daran interessiert, ob es mir gut geht.

WIE WAR DEINE UNTERKUNFT VORORT?

Während des Teaching Projektes in Cartagena habe ich mit zwei anderen Freiwilligen von WanderWorld bei einem überaus gastfreundlichen Kolumbianer in der Innenstadt von Getsemaní gewohnt. Dort hatte ich mein eigenes Zimmer, inklusive eigenem Badezimmer. Jeden Morgen, sowie Abend hat er für uns Essen gekocht und wir haben alle zusammen gegessen. An manchen Abenden hatte er auch Freunde zu sich eingeladen, sodass wir zu einer größeren Gruppe zusammensaßen.

Die Lage des Guesthouses war ideal, da es sich direkt im Zentrum befand und man zu Fuß alles einfach erreichen konnte. Außerdem hatten wir die Möglichkeit die Küche, sowie eine Waschmaschine nach Bedarf zu nutzen. Von der Unterkunft waren es ca. 20 min mit dem Taxi zum Projekt mit den Kindern.

Während meinen Projekten im Hostel, habe ich in einem Zimmer mit den anderen Freiwilligen vor Ort zusammen gewohnt.

bereal mit vordergrund einer bunten Stadt mit bunten Gebäuden und im Hintergrund Mädchen mit Perlen im Haar
Mädchen auf Surfbrett im Wasser auf einer Welle
bunte Wandbemalung einer Frau mit großer Sonnenblume

WELCHER ORT HAT DICH BESONDERS FASZINIERT UND WARUM?

Mein Lieblingsort während meiner viermonatigen Reise war der Ort Sayulita in Mexiko, in welchem ich auch meine Freiwilligenarbeit in einem Hostel gemacht habe. In diesem Ort habe ich zwei Monate verbracht und war mein erster richtiger Stopp, nachdem ich einen Tag für meinen Einführungstag in Playa del Carmen unterwegs war. Sayulita ist ein kleines Dorf im Bundesstaat Nayarit und ist ein bekannter Surfspot. Neben guten Wellen, ist der Ort super schön mit kleinen Läden oder Märkten, mit allem was das Herz begehrt.

Besonders schön wurde dieser Ort zum Zeitpunkt des „Dia de los muertos“ Anfang November. Alles ist noch bunter und farbenfroher als sonst. Ein weiterer Grund, warum Sayulita in meiner Zeit dort mein Herz gewonnen hat, ist der Fakt, dass ich mich auch mit den Locals, durch die Leidenschaft zum Surfen super verstanden habe .

WELCHE EIGENSCHAFTEN SOLLTEN ZUKÜNFTIGE TEILNEHMER*INNEN MITBRINGEN ?

Insgesamt denke ich, wenn man an Lateinamerika interessiert ist und ein Projekt gefunden hat, mit dem man sich identifizieren kann und denkt, dass das das Richtige für einen ist, dann ist das der erste Schritt für eine tolle Zeit.

Allerdings muss einem auch bewusst sein, dass generell die Bedingungen nicht mit denen aus Europa zu vergleichen sind. Zum Beispiel, dass besonders Hygiene nicht so großgeschrieben wird. Wenn man solche Aspekte im Hinterkopf behält, wird die Reise eine der schönsten überhaupt. 🙂

Ich empfehle einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika von ganzem Herzen, weil sich nicht nur die Chance bietet, eine wundervolle Sprache zu erlernen, sondern auch, weil man so einen Einblick bekommt, wie Menschen außerhalb seiner eigenen und bekannten Umgebung leben. Man sieht auch, dass sehr viele Menschen mit weitaus weniger täglich auskommen, als man es sich vorstellt.

Gerade in einem Projekt wie dem Teaching Projekt in Kolumbien freut es einen umso mehr, wenn man den Kindern durch simple Dinge ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

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