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(Über)Leben im Hostel

 In Travel

Deine erste grobe Reise ist gebucht und der Backpack ist gepackt. Du bist bereit, die Welt zu entdecken und viele neue Orte und Menschen aus aller Welt kennenzulernen. Und als wahrer Backpacker wirst du dich natürlich auch in die aufregende Welt des Hostel-Lebens begeben. Ein Ort der Freiheit und jeder Menge Spaß. Ein Hostel ist eine der günstigsten Möglichkeiten auf Reisen unterzukommen. Somit bleibt dir Geld für deine Freizeitaktivitäten und den ein oder anderen Drink an der Hostelbar übrig. Und vor allem ist das Hostel eines: voller anderer junger Menschen! Du hast Bedenken, alleine zu reisen? Es gibt keine bessere Möglichkeit, andere Leute und Kulturen kennenzulernen, als im Hostel. Dies bedeutet jedoch zugleich, dass du dir das Schlafzimmer, das Bad sowie die Küche und Aufenthaltsräume nicht (nur) mit deinen Freunden, sondern mit wildfremden Menschen teilst. Das kann manchmal zu Problemen oder komischen Gefühlen führen. Wir haben selber viele Jahre lang in den verschiedensten Hostels dieser Welt übernachtet und lieben die Atmosphäre bis heute. Daher wollen wir dir unsere persönlichen Tipps weitergeben, wie dein Hostel-Aufenthalt zum schönsten Abenteuer deines Lebens wird.

Einzel- oder Mehrbettzimmer? 

In den meisten Hostels hast du die Wahl zwischen einem Einzelzimmer oder einem Mehrbettzimmer. Und auch bei den Dorms gibt es Unterschiede. Möchtest du das Zimmer lieber nur mit gleichgeschlechtlichen Backpackern teilen oder macht dir ein gemischter Dorm nichts aus? Oder möchtest du doch lieber etwas mehr Geld ausgeben und die Ruhe in einem Einzelzimmer genieben? Entscheide bewusst! Denn manchmal teilst du den Schlafsaal mit bis zu 20 fremden Menschen – und nicht jeder ist hierfür gemacht. Am besten hast du immer ein paar Ohrenstöpsel bei dir, so kannst du auch im Mehrbettzimmer seelenruhig schlafen.

Die Hostelküche

Ein grober Vorteil im Hostel ist, dass du in der Regel eine ausgestattete Küche nutzen darfst. Das heibt, du musst nicht jeden Abend in einem teuren Restaurant essen gehen und kannst jede Menge Geld sparen. Zugleich bietet das Kochen auch eine gute Gelegenheit, mit Gleichgesinnten im Hostel ins Gespräch zu kommen und eventuell den restlichen Abend oder sogar die nächsten Tage gemeinsam zu verbringen. Aber in der Küche gibt es Regeln, denn auch diese wird mit vielen Personen geteilt. Packe all deine Sachen am besten in eine Plastiktüte, die du zuknoten kannst und beschrifte sie mit deinem Namen und deinem Abreisedatum. So weib jeder Bescheid, bis wann du im Hostel bist und es wird vorher nichts weggeschmissen. Auch Essensdiebe halten sich eher zurück, wenn sie deinen Namen sehen. Dir ist Sauberkeit wichtig? Anderen auch! Also halte die Küche sowie alle Utensilien auch für deine Nachfolger sauber. Das Abwaschen mag zwar nervig sein, aber du freust dich schließlich auch über einen sauberen Teller.

Strom 

Oft gibt es nur ein oder zwei Steckdosen im ganzen Zimmer. Manchmal gibt es jedoch auch Steckdosen im Schliebfach. Das ist besonders nützlich zum Aufladen deiner wertvollen Geräte. In manchen Hostels findest du den Luxus, dass jedes Bett seine eigene Steckdose hat. Aber ja du hast richtig gelesen, dabei handelt es sich dann auch tatsächlich nur um eine! Was aber, wenn du dein Smartphone, iPad und die Kamera zugleich aufladen möchtest? Eine Mehrfachsteckdose kann einen Traveler in diesem Moment glücklich machen. Auch nützlich ist eine Powerbank, falls du mal keine Steckdose findest. Vergiss auberdem nicht den Adapter. In den meisten Ländern, die du bereisen wirst, wirst du diesen brauchen. Wenn du mehrere Länder besuchen wirst, empfiehlt sich ein Around-the-World-Adapter. So bist du für alle Eventualitäten abgesichert.

Das richtige Hostel auswählen

Jeder hat andere Vorlieben und Vorstellungen von seiner Reise und der Unterkunft. Bist du ein grober Partyfan, liebst belebte Orte mit vielen Menschen und einem guten Nachtleben? Oder magst du es lieber ruhiger und familiärer? Vielleicht ist dir auch die Hygiene und Sauberkeit besonders wichtig? Und auch die Lage des Hostels ist oftmals ein entscheidendes Kriterium. Aber keine Sorge, in der Regel ist für jeden Geschmack etwas dabei. Daher solltest du dich im Voraus unbedingt genau über die verschiedenen Hostels informieren und nach deinen persönlichen Prioritäten entscheiden. Denn nur weil ein Hostel eine Top-Bewertung hat, bedeutet dies nicht automatisch, dass es auch dir gefallen wird und deinen Vorstellungen entspricht. Informiere dich daher auf den Seiten von Hostelworld oder Hostelbookers über die verschiedenen Optionen und lies dir Rezensionen durch. Oftmals ist es sinnvoll nur die erste Nacht im Voraus zu buchen. So hast du einen festen Schlafplatz bei Ankunft in einem neuen Ort gesichert und hast dann die Möglichkeit, notfalls noch in ein anderes Hostel umzuziehen, falls es dir gar nicht zusagt. Pass mit dieser Taktik jedoch auf, wenn du in der Hochsaison reist oder in besonders kleinen Orten bist, an denen es nicht viel Auswahl an Hostels gibt. Denn diese können schnell ausgebucht sein.

Welches Bett nehme ich? 

In vielen Hostels darfst du dir dein Bett bei Ankunft selber aussuchen, zumindest sofern ausreichend Platz ist. Ob du lieber oben oder unten im Stockbett schläfst, entscheidest du ganz einfach nach deinen persönlichen Vorlieben. Aber oft hat das untere Bett praktische Vorteile. Du kannst dich bequemer hinsetzen während du etwas in deinem Backpack suchst oder dein Handy oder deine Kamera aufladen möchtest. Auberdem brauchst du nachts nach der Party keine Akrobatik machen, um in dein Bett zu kommen, ohne die anderen aufzuwecken. Du kannst ein Handtuch vor dein Bett hängen, um etwas mehr Privatsphäre zu haben. Auch macht es Sinn, ein Bett am Ende des Zimmers bzw. am Fenster zu wählen. So bekommst du erstens frische Luft, die bei so vielen Menschen in einem Raum schon auch mal Mangelware sein kann, und es torkeln nicht alle Nachteulen direkt an dir vorbei, wenn sie im Morgengrauen nach Hause kommen.

Wichtig ist auch, deinen Roomies deutlich zu machen, dass dein Bett bereits belegt ist. Denn sonst liegt vielleicht jemand anderes in deinem Bett bis du zurück bist. Um diesen Ärger zu umgehen, lass einfach ein paar persönliche, nicht wertvolle Gegenstände auf deinem Bett liegen und markiere so dein „Revier“.

Duschen im Hostel

Dein bester Freund auf Reisen sind deine Flip Flops. Nicht nur für den Strand, sondern vor allem auch zum Duschen im Hostel. Diese solltest du immer bei dir haben. Denn wer weib, wie viele Leute da vor dir bereits geduscht haben. Die Hygiene geht in jedem Fall vor. Hilfreich ist auberdem ein Kulturbeutel zum Aufhängen. Denn meist gibt es nicht genügend Abstellflächen in der Dusche. Nützlich ist auch eine Plastiktüte, in die du all deine Klamotten packen kannst, die du nach dem Duschen anziehen möchtest. So musst du sie nirgends ungeschützt ablegen und sie werden vor allem auch nicht nass. In einigen Hostels bekommst du ein Handtuch zur Verfügung gestellt, in anderen wiederum musst du hierfür extra zahlen. Daher ist es sinnvoll, dein eigenes Handtuch dabei zu haben. Am besten kaufst du dir ein spezielles, schnelltrocknendes Reisehandtuch, das nur wenig Platz in deinem Backpack in Anspruch nimmt.

Das Vorhängeschloss 

Ein Vorhängeschloss ist der wichtigste Gegenstand während deiner Hostel-Zeit. Denn kein Hostel dieser Welt übernimmt Verantwortung für den Verlust deiner Wertsachen, wenn du sie unachtsam herumliegen lässt. Es gibt in jedem Hostel Schliebfächer, in denen du wichtige Dokumente wie deinen Reisepass, dein Handy, Bargeld oder deine Kameras aufbewahren kannst. Das Schloss musst du (in der Regel) jedoch selber mitbringen. Wenn du Dinge schnell verlegst, dann pack direkt zwei ein.

Rücksicht auf andere nehmen 

Du möchtest von deinen Mitbewohnern nachts nicht aufgeweckt werden oder von grobem Chaos im Zimmer genervt sein. Daher denk auch an andere!  Nutz die Taschenlampe deines Handys. So musst du nachts nicht das helle Licht im Zimmer anmachen und findest sicher den Weg zu deinem Bett, ohne über deine Mitbewohner zu stolpern. Auch findest du schneller die Sachen, die du brauchst, um dich bettfertig zu machen, ohne lange in der Tasche wühlen zu müssen. Plastiktüten sind hier übrigens nicht zu empfehlen. Denn das Knistern einer Plastiktüte erweckt jeden aus seinen tiefsten Träumen. Nimm daher Rücksicht auf die anderen und nutze stattdessen wenn möglich lieber einen Stoffbeutel.

Happy Hour  

Jedes Hostel, das eine eigene Bar hat, bietet auch eine Happy Hour an! Das ist meist auch die Stunde, in der sich die meisten Backpacker in der Bar aufhalten. Deine Chance! Denn zum einen kannst du Geld sparen und zum anderen triffst du hier garantiert coole Leute, mit denen du anschliebend das Nachtleben unsicher machen kannst. Gleiches gilt auch für andere Aktivitäten, wie beispielsweise Themenabende, die das Hostel anbietet.

Das Personal 

Die Besitzer und auch das Personal  des Hostels haben wie du eine Passion fürs Reisen und wollen dir ihr Land und die Gastfreundlichkeit von der besten Seite zeigen. Sie haben viel Erfahrung und wissen genau, was du suchst. Scheue dich also nicht, sie nach Rat, nach dem Weg oder der besten Tour zu fragen. Da gibt es meist hilfreiche Tipps und Tricks für dich.

Auch wenn das Leben im Hostel anders ist als das, was du von zu Hause gewohnt bist, kann es sehr viel Spab machen – wenn du darauf vorbereitet bist und keinen Luxusurlaub erwartest. Im Hostel findest du immer gute Vibes und wenn du einmal als Backpacker gereist bist, wirst du es von ganzem Herzen aus immer wieder tun wollen.

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